DFB-Junioren-Pokal 2018/19, Finale in Potsdam
20:47 - 33. Spielminute

Gelbe Karte
Bätzner
VfB

21:19 - 50. Spielminute

Tor 0:1
Egloff
Rechtsschuss
VfB

21:24 - 55. Spielminute

Spielerwechsel
Amededjisso
für Hartmann
RB Leipzig

21:26 - 57. Spielminute

Tor 1:1
Mekonnen
Kopfball
Vorbereitung Talabidi
RB Leipzig

21:35 - 65. Spielminute

Spielerwechsel
Kleinhansl
für Günes
VfB

21:35 - 66. Spielminute

Gelbe Karte
Talabidi
RB Leipzig

21:36 - 67. Spielminute

Tor 1:2
Egloff
Rechtsschuss
Vorbereitung Hottmann
VfB

21:41 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Mackowiak
für Talabidi
RB Leipzig

21:45 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Krüger
für Mekonnen
RB Leipzig

21:49 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Münst
für Egloff
VfB

21:51 - 82. Spielminute

Gelbe Karte
Stierlin
RB Leipzig

21:52 - 83. Spielminute

Gelbe Karte
Mack
VfB

21:54 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Winter
für Hoppe
RB Leipzig

22:00 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel
Cetinkaya
für Dajaku
VfB

LEI

STU

Der VfB gewinnt gegen Leipzig im Finale

Egloff schießt Stuttgart zum Pokalsieg

Stuttgarter Jubel: Nach Abpfiff feierten die VfB-Spieler in der Jubeltraube.

Stuttgarter Jubel: Nach Abpfiff feierten die VfB-Spieler in der Jubeltraube. imago images

Doppelter Pokalsieg oder Wahrung der Doublechance? Während RB einen Tag vor den Profis (Samstag gegen Bayern München) den ersten DFB-Titel der Vereinsgeschichte klarmachen wollte, konnte auch der VfB Historisches schaffen: Noch nie hat ein A-Junioren-Team in 32 Jahren Pokalgeschichte das Double geschafft. Nächste Woche Sonntag spielen die Schwaben das Meisterschaftsfinale gegen den BVB.

Viel Stückwerk im ersten Durchgang

In der ersten Hälfte war die Partie sehr zerfahren und durch Zweikämpfe gekennzeichnet. Beide Teams hatten wenig Struktur in ihren Angriffen und agierten unruhig. Leipzig war zwar spielbestimmend, aber wenig zwingend. Tormöglichkeiten waren dementsprechend lange Zeit Mangelware. Es dauerte 37 Minuten bis zum ersten Mal Gefahr aufkam, aber Hottmann vergab freistehend per Kopf.

Danach legten beide Mannschaften ihre Nervosität ab, und auf einmal erarbeiteten sie sich auch weitere Chancen: Erst scheiterte Holm freistehend aus der Nahdistanz gleich doppelt. Zunächst schoss er Mack auf der Linie an, dann parierte Hornung (40.). Danach jagte Dajaku den Ball knapp vorbei ans Außennetz (44.).

Mekonnen kontert Egloff

Der zweite Durchgang begann, wie der erste aufgehört hatte, nämlich mit guten Tormöglichkeiten auf beiden Seiten - nur, dass diese nun auch den Weg ins Tor fanden. Erst markierte der erst 16-jährige Egloff nach einer Ecke von Lockl im zweiten Versuch die Führung (50.), dann glich Mekonnen per Kopf nach Talabidi-Flanke aus (57.).

Auch im weiteren Verlauf agierten beide Teams - anders als über weite Strecken der ersten Hälfte - mit offenem Visier. Und wieder war es Egloff, der die Cannstatter in Front brachte, und wieder mit dem zweiten Versuch: Dem ersten Abschluss stand nur Mitspieler Hottmann im Weg, dann versenkte er eiskalt den Abpraller (67.).

Anschließend machte RB auf, doch kam er nur noch zu einer ungefährlichen Halbchance durch Amededjisso (84.). Weil Stuttgart durch Dajaku und Hottmann Großchancen vergab (87., 90.+4), blieb es bei dem Ergebnis und Stuttgarts 2:1-Sieg.

Der VfB tritt nächste Woche Sonntag zum Finale der deutschen Meisterschaft gegen Borussia Dortmund an (12.45 Uhr, LIVE! bei kicker.de) und kann dabei zum ersten Mal überhaupt bei den A-Junioren ein Double perfekt machen.