DFB-Pokal Frauen 2018/19, Finale in Köln
18:27 - 55. Spielminute

Tor 1:0
Pajor
Rechtsschuss
Vorbereitung Harder
Wolfsburg

18:35 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Knaak
für Schöne
Freiburg

18:44 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Wolter
für Jakabfi
Wolfsburg

18:45 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Lotzen
für Hegenauer
Freiburg

19:03 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel
McLeod
für Pajor
Wolfsburg

WOB

FRE

Der Pokalsieger 2019 heißt erneut VfL Wolfsburg. Die Niedersächsinnen sichern sich dank einer deutlichen Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel den fünften Pokalerfolg in Serie und stellen damit den Rekord des 1. FCC Frankfurt ein. Freiburg konnte das hohe Tempo der ersten Hälfte nicht mehr mitgehen - und muss sich auch den Vorwurf gefallen lassen, im ersten Abschnitt zu viele gute Gelegenheiten liegen gelassen zu haben.
Abpfiff
90' +2
Freiburg versucht es noch einmal mit einem weiten Ball nach vorne, die Kugel landet aber bei Schult.
90' +1
Spielerwechsel
McLeod kommt für Pajor
VfL-Coach Lerch zieht seinen letzten Joker.
89'
Pajor lässt die nächste Möglichkeit liegen: Peter bedient die Polin über links mit einer punktgenauen Hereingabe, die am ersten Pfosten nur an das Außennetz köpft.
86'
Nuding hält den SC mit einer Weltklasse-Parade im Spiel! Zunächst rettet van Lunteren gerade noch gegen die einschussbereite Hansen und dann reißt Nuding bei Pajors Schuss aus zehn Metern ihre Hand mit einem tollen Reflex nach oben. Das hätte eigentlich die Vorentscheidung sein müssen.
85'
Der VfL spielt es jetzt im Stile einer Spitzenmannschaft. Die Lerch-Elf lässt den SC durch lange Pass-Staffeten kaum noch ins Spiel kommen.
82'
Popp zieht aus der zweiten Reihe ab, ihr Linksschuss streift noch den Pfosten.
80'
Noch lässt die Schlussoffensive des SC auf sich warten - Wolfsburg hat im zweiten Durchgang weiter alles unter Kontrolle.
78'
Krönt sich der VfL zum fünften Mal in Serie zum DFB-Pokalsieger? Noch trennen die Wölfinnen knapp 15 Minuten vom Triumph.
75'
Nuding präsentiert sich stark aufgelegt! Nun rettet Freiburgs Keeperin gegen Pajor, die den Ball aus zehn Metern nicht im Ziel unterbringt.
73'
Spielerwechsel
Lotzen kommt für Hegenauer
Kann die verletzungsgeplagte Offensivspielerin für den entscheidenden Akzent im Freiburger Spiel sorgen?
72'
Spielerwechsel
Wolter kommt für Jakabfi
Das Wolfsburger Spiel findet deutlich mehr über die linke Seite statt - Wolter soll auf rechts für neuen Schwung sorgen.
69'
Der SC bringt sein Umschaltspiel aus der ersten Hälfte überhaupt nicht mehr auf den Rasen.
68'
Der VfL Wolfsburg kombiniert sich immer wieder über mehrere Stationen bis in den gegnerischen Strafraum - so ist das 2:0 nur noch eine Frage der Zeit.
67'
Harder entwickelt im zweiten Durchgang jede Menge Spielfreude: Die 26-Jährige bekommt am linken Flügel den Ball, zieht nach innen und schließt dann aus zwanzig Metern ab. Nuding taucht in die linke Ecke ab und faustet das Leder zur Ecke.
66'
Hansen verzieht aus rund zwanzig Metern zentraler Position, der Schuss der Norwegerin geht deutlich über den Querbalken.
63'
Spielerwechsel
Knaak kommt für Schöne
Bei Freiburgs Spielführerin reicht die Luft nach längerer Verletzungspause noch nicht für die komplette Spieldauer. Knaak übernimmt neben der Position auch gleich die Kapitänsbinde.
62'
Wolfsburg-Coach Stephan Lerch scheint in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben, seine Elf tritt im zweiten Durchgang mit einer ganz anderen Körpersprache auf.
61'
Im zweiten Durchgang ist die Mannschaft von Trainer Jens Scheuer bislang fast pausenlos mit Defensivaufgaben beschäftigt.
61'
Wie reagiert der SC auf den Rückstand?
58'
Wolfsburg drängt nun auf die Vorentscheidung! Gunnarsdottir setzt aus dem Halbfeld zur punktgenauen Hereingabe an und am rechten Pfosten taucht Harder auf. Bei ihrem Kopfball fehlt dann aber der nötige Druck.
55'
1:0 Tor für Wolfsburg
Pajor (Rechtsschuss, Harder)
Es hatte sich in den letzten Minuten etwas angedeutet, der VfL Wolfsburg geht in Führung! Harder geht mit viel Tempo und starker Technik durch das Mittelfeld und wird auch nicht richtig angegriffen. Am Strafraum angekommen zieht die Dänin aus halblinker Position ab. Ihr Rechtsschuss klatscht noch an den linken Pfosten, doch Pajor steht beim Abpraller goldrichtig. Der Abschluss aus fünf Metern auf das leere Tor ist dann eine der leichteren Übungen für die Polin.
54'
Die Lerch-Elf führt den Freistoß flach aus und sorgt so für den Überraschungsmoment in Freiburgs Hintermannschaft - mit vereinten Kräften klärt der SC.
53'
Beck reißt Popp links im Mittelfeld um, das gibt Freistoß für den VfL.
50'
Dennoch bleiben die Breisgauerinnen ihrem System treu: Die beiden Außenverteidigerinnen Gwinn und Stegemann stehen extrem hoch.
49'
Die Freiburgerinnen ziehen sich in den ersten Minuten etwas zurück und attackieren die ballführende Spielerin erst ab er Mittellinie.
46'
Der VfL schaltet direkt in den Vorwärtsgang, doch Harder bleibt am linken Flügel an drei Gegenspielerinnen hängen. Das gibt Ecke für Wolfsburg.
46'
Weiter geht's! Reicht die Luft bei den Freiburgerinnen, um eine ähnlich überzeugenden Auftritt wie im ersten Abschnitt hinzulegen?
Anpfiff 2. Halbzeit
45'
Pause im Pokalfinale: Und es ist eine tempogeladene erste Hälfte, die kaum Phasen zum Durchatmen lässt. Der Außenseiter Freiburg begegnet dem Seriensieger Wolfsburg nicht nur auf Augenhöhe sondern präsentiert sich aktiver, bissiger und hat die besseren Chancen zu verzeichnen. Allerdings müssen sich die Breisgauerinnen den Vorwurf gefallen lassen, dass sie bislang etwas leichtfertig mit ihren Gelegenheiten umgehen.
Halbzeitpfiff
44'
Die Ordnung in Freiburgs Hintermannschaft ist etwas abhanden gekommen. Der VfL attackiert nun vor allem über die rechte Seite, wo Harder und Hansen für viel Betrieb sorgen.
43'
Wolfsburg erhöht den Druck! Jakabfi zieht aus 20 Metern halblinker Position ab - und verfehlt das Ziel nur um einen halben Meter.
42'
Pajor mit dem Fallrückzieher! Stegemann und Starke lassen sich zunächst auf der linken Freiburger Defensivseite von Harder abkochen. Anschließend flankt die Dänin in Zentrum. Dort setzt Pajor am rechten Strafraumeck zum sehenswerten Fallrückzieher an. Nuding vereitelt die beste Wolfsburger Chance mit einer tollen Parade.
39'
Es geht munter Hin und Her! Jakabfi zieht über links mit Tempo ins Zentrum und will die Kugel an der Grundlinie angekommen per Außenrist nach innen legen, Nuding wirft sich aber in das Zuspiel.
36'
Riesenkontermöglichkeit für Freiburg! Die Wolfsburger Hintermannschaft ist nach einer erneuten Ecke weit aufgerückt und plötzlich sprinten Beck und Bühl von der Mittellinie aus alleine auf Schult im VfL-Gehäuse zu. Eine bessere Ballverwertung verhindert die Führung - Blässe eilt mit zurück und kann Bühl am linken Strafraum noch entscheidend am Abschluss stören.
36'
Die Wölfinnen werden nun wieder aktiver, der SC lässt sich aktuell in die eigene Hälfte zurückdrängen.
35'
Popp probiert es aus gut und gerne 25 Metern zentraler Position. Der Schuss ist zu aber mittig angesetzt, Nuding hat das Leder im Nachfassen sicher.
33'
Wolfsburg schafft es derzeit nur durch Standards in Tornähe zu kommen - wirklich gefährlich sind die ruhenden Bälle der Niedersachsinnen jedoch nicht.
32'
Kirchberger verteidigt mit vollem Einsatz - Pajor kann am rechten Flügel nur eine weitere Ecke herausholen.
29'
Wie lange geht das noch gut für den VfL Wolfsburg? Immer wieder schaffen es die Freiburgerinnen, das Mittelfeld mit feinen Schnittstellenpässen schnell zu umspielen. Nun vergibt Starke unter Bedrängnis links im Strafraum stehend. Allerdings kann man hier über einen Elfmeter diskutieren - Fischer trifft die Flügelstürmerin beim Schuss am rechten Fuß.
26'
Nächste Torchance für den SC Freiburg! Gunnarsdottir köpft den Ball im Mittelfeld direkt vor Hegenauers Füße. Die hat das Auge für Beck, deren Schuss von der Strafraumlinie aber in den Armen von Wolfsburgs Keeperin Schult landet.
24'
Nach Ballgewinn suchen die Breisgauerinnen derzeit den schnellen Pass in die Spitze. Jedoch bekommen es Bühl und Beck mit einer der besten Defensivspielerinnen der Bundesliga zu tun. Wolfsburgs Kapitännin Fischer klärt.
23'
Für den VfL Wolfsburg gibt es aktuell kein Durchkommen. Die Offensivspielerinnen werden bei Ballkontakt fast permanent gedoppelt.
22'
Der ruhende Ball bringt keine Gefahr: Zunächst köpft Minge das Leder aus dem Strafraum, der Nachschuss von Goeßling misslingt dann völlig.
21'
Jakabi holt am linken Flügel den nächsten Eckstoß für Wolfsburg heraus. Gwinn hatte sich in den Flankenversuch geworfen.
19'
Der VfL ist nun erst einmal auf Ruhe bedacht: Die Niedersächsinnen lassen die Kugel durch die eigenen Reihen laufen.
18'
Für Hansen, die in 20 Ligaspielen achtmal getroffen hat, geht es nach dem harten Foul weiter.
17'
Hansen muss nun erst einmal behandelt werden. Es sieht aber so aus, als ob die Norwegerin weitermachen könnte.
16'
Für Schiedsrichterin Susann Kunkel dürfte es ein arbeitsreicher Tag werden: Die Akteurinnen schonen sich nicht - Minge streckt Hansen im Luftduell mit einem üblen Tritt nieder. Kunkel belässt es aber noch bei einer Verwarnung.
15'
Mit so einem erfrischenden Auftritt des großen Underdogs Freiburg hatten wohl nur die Wenigsten gerechnet. Die Freiburgerinnen zeigen in der Anfangsphase keinerlei Respekt - im Gegenteil, sie sind im Moment das tonangebende Team.
13'
Der VfL wackelt! Der SC kombiniert sich flott nach vorne, Bühl lässt zunächst Goeßling im Zweikampf stehen und auch Fischer kann die Stürmerin nicht richtig stoppen. Schult muss eine Glanzparade zeigen, um ihren Kasten sauber zu halten. Die deutsche Nationalkeeperin behält im Eins-gegen-eins gegen Bühl die Oberhand.
11'
Freiburg findet immer besser in das Finale. Jedoch eröffnen sich durch die offensive Spielweise der Breisgauerinnen einige Lücken für den VfL. Stegemann macht den weiten Weg nach hinten und klärt im letzten Moment zur Ecke. Hansen hatte sich in eine aussichtsreiche Flankenposition gebracht.
9'
Hegenauer setzt das erste Ausrufezeichen! Gunnarsdottir vertändelt den Ball am eigenen Strafraum - und dann fackelt Freiburgs Flügelstürmerin aus gut 20 Metern nicht lange. Der satte Rechtsschuss rauscht nur knapp am linken Torpfosten vorbei.
8'
Der SC agiert mutig und sucht selbst den Weg nach vorne - beim Pass in die Spitze fehlt allerdings noch die letzte Präzision.
6'
Freiburgs Frauen begegnen dem großen Favoriten mit großer Leidenschaft, allerdings können sie das runde Leder nicht lange in den eigenen Reihen halten.
3'
Hansen setzt den ersten Abschluss der Partie: Gunnarsdottir tankt sich über die rechte Seite durch und legt dann von der Grundlinie aus auf die Norwegerin ab, deren Schuss vom rechten Strafraumeck zur Ecke geblockt wird.
3'
Nuding mit einer kleineren Unsicherheit, die aber unbestraft bleibt. Freiburgs Keeperin lässt einen eigentlich ungefährlichen Ball noch einmal aus ihren Händen gleiten weil sie von Hansen unter Druck gesetzt wird. Im Nachfassen hat die 26-Jährige die Kugel dann aber sicher.
2'
Die Partie beginnt direkt mit einigen intensiven Zweikämpfen - der VfL nistet sich bereits in den ersten Minuten in der gegnerischen Spielhälfte ein.
1'
Los geht's, die Kugel rollt!
Anpfiff
17:16 Uhr
In wenigen Augenblicken kann es in Köln losgehen! Wolfsburg spielt komplett in weiß, Freiburg trägt die roten Heimshirts und schwarze Hosen.
17:13 Uhr
Beide Teams stehen bereit, doch bevor es los geht ertönt noch die deutsche Nationalhymne.
17:11 Uhr
Auf der Gegenseite wirft Freiburgs Trainer Scheuer gegenüber dem 1:2 gegen Essen die Rotationsmaschine an und wechselt insgesamt fünfmal: Bühl, Beck, Schöne, Hegenauer und Stegemann beginnen für Müller, Knaak, Naomoto, Karl und Sanders.
17:07 Uhr
Werfen wir einen Blick auf die Aufstellungen: Wolfsburgs Trainer Stephan Lerch sieht im Vergleich zum 7:0 gegen den SC Sand keinen Grund zu Veränderungen. Somit stehen also auch die deutschen Nationalspielerinnen Popp, Schult und Goeßling in der Startelf.
17:07 Uhr
Schiedsrichterin der heutigen Partie ist Susann Kunkel aus Hamburg.
17:00 Uhr
Das Finale findet heute übrigens zum zehnten Mal im Kölner Rhein-Energie-Stadion statt. Es werden bis zu 20.000 Zuschauer erwartet.
16:56 Uhr
Der VfL dürfte also mit jeder Menge Selbstvertrauen in die Partie gehen. Zudem holte Wolfsburg bei all seinen fünf Finalteilnahmen auch den Pokal (2013, 2015, 2016, 2017, 2018).
16:55 Uhr
In der Liga entschied der VfL Wolfsburg beide Begegnungen zu seinen Gunsten (3:0 in Wolfsburg, 3:2 beim SC Freiburg).
16:54 Uhr
2011/12 war das letzte Mal, dass sich im Pokalfinale das Team durchsetzte, das in der Liga schlechter stand. Bayern (6.) schlug den 1. FFC Frankfurt (4.) 2:0.
16:50 Uhr
In der Bundesliga liegen 28 Punkte zwischen den beiden Teams. Während Wolfsburg als Spitzenreiter auf die fünfte deutsche Meisterschaft zusteuert, rangiert Freiburg auf dem siebten Platz.
16:34 Uhr
"Wir stehen immer unter Druck. Das ist für uns alltäglich", bleibt Wolfsburgs Keeperin Almuth Schult gelassen. Ihre Prognose: "Es wird ein hitziges Finale."
16:32 Uhr
Die Rollen scheinen vor dem heutigen Duell mit dem SC Freiburg also ganz klar: "Ganz Deutschland rechnet mit einem Sieg des VfL Wolfsburg", weiß Freiburgs Trainer Jens Scheuer. Der dem großen Favoriten das Leben so schwer wie möglich machen will. "Der ganz große Druck liegt schon bei Wolfsburg", stichelt der Freiburger Coach.
16:28 Uhr
Bis zum Rekordchampion ist es für den VfL aber noch ein weiter Weg: Derzeit führt Frankfurt mit 13 Erfolgen, Wolfsburg liegt vor dem Finale bei sechs Gesamtsiegen.
16:25 Uhr
Mit dem fünften Sieg in Serie könnten die Niedersachsinnen mit dem 1. FFC Frankfurt gleichziehen. Angeführt von der dreimaligen Weltfußballerin Birgit Prinz gelangen dem 1. FCC von 1999 bis 2003 fünf Pokalsiege.
16:24 Uhr
Geht der Erfolgsweg der Wölfinnen weiter? In den letzten vier Jahren hieß der DFB-Pokalsieger immer VfL Wolfsburg.
16:17 Uhr
DFB-Pokalfinale der Frauen: Der Seriensieger VfL Wolfsburg trifft ab 17.15 Uhr auf den SC Freiburg.