UEFA Youth League 2018/19, Halbfinale
14:38 - 38. Spielminute

Gelbe Karte
Lengle
Hoffenheim

14:39 - 39. Spielminute

Tor 0:1
Baro

Porto

14:46 - 45. + 2 Spielminute

Gelbe Karte
Ndiaye
Porto

15:24 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
John
für Bogarde
Hoffenheim

15:24 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Sousa
für Joao Mario
Porto

15:28 - 70. Spielminute

Gelbe Karte
Görlich
Hoffenheim

15:32 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Landwehr
für Onana
Hoffenheim

15:33 - 75. Spielminute

Gelbe Karte
Vieira
Porto

15:37 - 78. Spielminute

Tor 0:2
Fabio Silva

Porto

15:38 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Linsbichler
für Alberico
Hoffenheim

15:39 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Keßler
für Nitzl
Hoffenheim

15:38 - 80. Spielminute

Gelbe Karte
Fabio Silva
Porto

15:39 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Matos
für Tomas Esteves
Porto

15:39 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Borges
für Baro
Porto

15:47 - 88. Spielminute

Tor 0:3
Matos

Porto

HOF

POR

Youth League, Halbfinale: Deutscher Teilnehmer geht baden

Hoffenheim chancenlos - Silva dreht auf

Kampf um den Ball: Hoffenheims David Otto (links) gegen Fabio Viera von Porto.

Kampf um den Ball: Hoffenheims David Otto (links) gegen Fabio Viera von Porto. Am Ende schied die TSG klar mit einem 0:3 aus. picture alliance

Hoffenheims Trainer Marcel Rapp wechselte im Vergleich zum 4:2-Erfolg im Viertelfinale gegen Real Madrid auf einer Position: Für Geschwill startete Melayro Bogarde, der Neffe von Ex-Profi und Champions-League-Sieger Winston Bogarde. Der Doppeltorschütze aus dem Real-Spiel, Linsbichler, nahm zunächst auf der Bank Platz.

Youth League: Hoffenheim - Porto

Als Außenseiter machte die TSG ihre Sache in der ersten halben Stunde gut. Gerade defensiv stand die Dreierkette um Wallquist, Bongarde und Nitzl sicher und ließ nicht einen Schuss auf das Tor von Klein in den ersten 39 Minuten zu. Die Folge: viel Stückwerk, Zweikämpfe, lange Bälle und Fehlpässe.

Porto trifft mit der ersten Chance

Doch mit der ersten nennenswerten Chance gelang den Portugiesen direkt der Führungstreffer: Baro zirkelte einen Freistoß nach Foulspiel von Lengle ins linke Kreuzeck (39.). Keeper Klein war zwar noch mit den Fingerspitzen am Spielgerät, konnte es aber nicht mehr um den Pfosten oder über die Latte lenken.

Nur drei Minuten später kam auch Hoffenheim zur ersten Chance des Spiels: Otto und Nitzl spielten Onana im Sechzehner frei, der sich ansehnlich freidribbelte, dann aber zu zentral abzog und an Meixedo scheiterte. Die turbulente Schlussphase des ersten Durchgangs wurde getoppt von einer großen Chance, die Portos Torres ausließ: In Überzahl vor Kleins Kasten schloss der Offensivmann selbst ab, anstatt auf Mitspieler Mario querzulegen, der nur noch hätte einschieben brauchen. Bogarde, einziger Verteidiger im Strafraum, schmiss sich in den Schuss und hielt die TSG mit der Rettungstat im Spiel (45.).

Im zweiten Durchgang war Porto vermehrt auf Ballbesitz bedacht, während Hoffenheim bei Balleroberungen versuchte, die beiden Spitzen Stojilkovic und Otto mit schnellen Pässen in Szene zu bringen. Doch Tormöglichkeiten waren bei der TSG, wie schon in weiten Teilen des ersten Durchgangs, Mangelware.

Porto dreht auf, Hoffenheim zu harmlos

Stattdessen spielte nur noch Porto: Bei zwei Abschlüssen von Baro und Silva war Klein jeweils auf dem Posten (54., 60,). Danach scheiterte Baro nach präziser Vorarbeit von Torres am Querbalken (74.). Vier Minuten später konnten die Portugiesen doch noch jubeln. Nach Ballverlust des eingewechselten John gegen den ebenfalls ins Spiel gebrachten Ferreira, bediente dieser den erst 16-jährigen Stürmer Mario, der den Ball eiskalt verwandelte.

Anschließend spielten die jungen Drachen die Führung locker herunter. Nach einer feinen Kombination über Torres und Silva erhöhte Matos auf 3:0. Die TSG kam in der gesamten zweiten Hälfte nur zu einem harmlosen Schuss aufs Tor vom eingewechselten Keßler (81.).

Charlie Brown und Ziger erlösen Chelsea

Porto tritt nun am Montag (18 Uhr) ebenfalls in Nyon im Finale an. Der Gegner dort: der FC Chelsea. Die jungen Spieler der Blues setzten sich im zweiten Halbfinale im Duell mit dem FC Barcelona in einer spannenden, intensiven und ansehnlichen Partie mit 5:4 im Elfmeterschießen durch. Zuvor waren die Londoner nach zweimaligem Rückstand (Barça-Doppelpacker Anssumane Fati) jeweils zurückgekommen - erst durch McCormick, dann kurz vor Schluss durch Charlie Brown. Im Thriller stieg letztlich CFC-Torwart Ziger mit der entscheidenden Parade beim letzten Schuss von Miranda zum gefeierten Helden auf.