Europa League Spielbericht

Europa League 2018/19, Achtelfinale
Slavia Prag
Sl. Prag
4
:
3
nach Verlängerung
4:3 (3:3 1:1)
FC Sevilla
Sevilla

Hinspiel: 2:2

Ergebnis nach Hin- und Rückspiel: 6:5

21:14 - 14. Spielminute

Tor 1:0
Ngadeu-Ngadjui

Sl. Prag

21:42 - 43. Spielminute

Gelbe Karte
Kolar
Sl. Prag

21:43 - 44. Spielminute

Tor 1:1
Ben Yedder
Foulelfmeter,

Sevilla

22:03 - 46. Spielminute

Tor 2:1
Soucek
Foulelfmeter,

Sl. Prag

22:10 - 54. Spielminute

Tor 2:2
Munir

Sevilla

22:23 - 67. Spielminute

Gelbe Karte
Kral
Sl. Prag

22:30 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Gonalons
für Roque Mesa
Sevilla

22:33 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Olayinka
für Skoda
Sl. Prag

22:36 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
André Silva
für Sarabia
Sevilla

22:44 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
Olayinka
Sl. Prag

22:48 - 90. + 2 Spielminute

Spielerwechsel
Zmrhal
für Masopust
Sl. Prag

22:46 - 90. Spielminute

Spielerwechsel
Vazquez
für Munir
Sevilla

22:56 - 93. Spielminute

Spielerwechsel
van Buren
für Stoch
Sl. Prag

23:01 - 98. Spielminute

Tor 2:3
Vazquez

Sevilla

23:02 - 98. Spielminute

Gelbe Karte
Vazquez
Sevilla

23:05 - 102. Spielminute

Tor 3:3
van Buren

Sl. Prag

23:08 - 104. Spielminute

Spielerwechsel
Rog
für Ben Yedder
Sevilla

23:13 - 106. Spielminute

Spielerwechsel
Frydrych
für Kral
Sl. Prag

23:18 - 111. Spielminute

Gelbe Karte
Soucek
Sl. Prag

23:27 - 119. Spielminute

Tor 4:3
Traore

Sl. Prag

SLP

SEV

Andalusier scheiden in der Verlängerung aus

4:3! Traore dreht ganz spät an der Prager Uhr

Jubel im Prager Lager: Slavia zog Sevilla ganz spät den Zahn.

Jubel im Prager Lager: Slavia zog Sevilla ganz spät den Zahn. imago

Slavia Prags Coach Jindrich Trpisovsky änderte sein Team im Vergleich zum 4:0 gegen Banik Ostrau auf fünf Positionen: Deli, Boril, Kral, Masopust und Traore begannen für Baluta, Frydrych, Husbauer, Olayinka und Zeteny.

Sevillas Trainer Pablo Machin nahm nur zwei Wechsel im Vergleich zum 5:2 gegen Real Sociedad vor. Vaclik durfte für Soriano ins Tor, der Ex-Wolfsburger Kjaer spielte für Mercado.

Sevilla musste mit der Hypothek eines 2:2 aus dem Hinspiel antreten. Der fünfmalige UEFA-Cup bzw. Europa-League-Sieger bekam das Heft des Handelns zwar schnell in die Hand, wusste aber mit der Feldüberlegenheit (64 Prozent Ballbesitz bis zur Pause) nicht viel anzufangen. Ausnahme war Promes, der unter anderem mit einem feinen Schuss aus 20 Metern für Gefahr sorgte - Keeper Kolar war auf dem Posten (9.).

Prag ließ sich vorne kaum blicken, ging aber dennoch in Führung - eine Standardsituation half den Tschechen. Nach einer Ecke durfte Skoda am langen Pfosten völlig frei köpfen, doch er visierte clevererweise nicht das Tor an, sondern Ngadeu-Ngadjui, der das Bein reinhielt und aus kurzer Distanz vollstreckte. Nun mussten die Andalusier schon zwei Tore schießen.

Ben Yedder bleibt eiskalt

Eins gelang in der 43. Minute. Sevilla spielte zwar nach dem 0:1 nicht besser, aber einmal passte Prag nicht auf. Promes war auf und davon und vor Kolar am Ball. Der Sevilla-Akteur spielte den Ball hoch über ihn hinweg, und der Keeper rasselte in ihn herein - Elfmeter. Ben Yedder verwandelte sicher zum 1:1-Pausenstand.

Achtelfinal-Rückspiele der Europa League

Sekunden nach der Pause dann aber der nächste Rückschlag für die Sevillanos: Nach einem langen Ball fast vom eigenen Strafraum aus verschätzte sich erst der leicht bedrängte Carrico und dann Navas. Boril roch den Braten, startete durch und ließ sich nach einem leichten Zupfer von Navas im Strafraum fallen. Wieder entschied der Referee auf Elfmeter, auch Soucek ließ nichts anbrennen: 2:1 für Prag.

Doch Sevilla antwortete erneut: Slavia klärte eine Ecke nicht ausreichend, aus dem Hintergrund zog Munir volley ab - und haute das Leder mit einer leichten Kurve über den etwas zu weit vor seinem Kasten stehenden Kolar ins Tor (54.). Nach diesem satten Pfund lag eine Verlängerung in der Luft, zumal sich die Teams in der Folge neutralisierten. Einzig Ben Yedders Kopfball (83., Kolar parierte) sorgte für ein wenig Aufregung, ehe es in die Extra-Zeit ging.

Die Joker stechen - Matchwinner Traore!

Der vermeintliche Genickschlag für Prag, er folgte in der 98. Minute durch einen Joker. Vazquez' anspruchsvoller Kopfball fand den Weg ins Tor, die Tschechen schienen geschlagen, benötigten sie doch nun zwei Tore. Doch die vom Publikum angepeitschten Prager glichen schon in der 102. Minute durch den ebenfalls eingewechselten van Buren aus, ein Treffer fehlte ihnen nach dem 3:3 aber noch.

Und der gelang den wacker kämpfenden Pragern tatsächlich in der 119. Minute! Ein Freistoß aus bester Position blieb in der Mauer hängen, dann aber bekam Sevilla den Ball nicht weg. Das Leder landete über Olayinka bei Traore, der Vaclik per Flachschuss überwand. Kjaer wollte auf der Linie noch klären, kam aber an das vom Keeper leicht abgefälschte Leder nicht mehr entscheidend heran - von Kjaers Fuß trudelte der Ball zum 4:3-Endstand ins Tor.

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Bilder zur Partie Slavia Prag - FC Sevilla