Frauen-WM 2019, Vorrunde, 3. Spieltag
18:13 - 14. Spielminute

Tor 0:1
Leupolz
Kopfball
Vorbereitung Schweers
Deutschland

18:28 - 29. Spielminute

Tor 0:2
Däbritz
Linksschuss
Deutschland

18:39 - 40. Spielminute

Tor 0:3
Popp
Kopfball
Vorbereitung Gwinn
Deutschland

19:01 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Simon
für Schweers
Deutschland

19:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Kgatlana
für Mthandi
Südafrika

19:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Mulaudzi
für Fulutudilu
Südafrika

19:09 - 53. Spielminute

Gelbe Karte
Ramalepe
Südafrika

19:10 - 54. Spielminute

Gelbe Karte
Magull
Deutschland

19:14 - 58. Spielminute

Tor 0:4
Magull
Linksschuss
Deutschland

19:15 - 59. Spielminute

Spielerwechsel
Dallmann
für Huth
Deutschland

19:22 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Schüller
für Bühl
Deutschland

19:45 - 89. Spielminute

Spielerwechsel
Smeda
für Biyana
Südafrika

SÜD

DEU

Leupolz, Däbritz, Popp und Magull treffen gegen Südafrika

4:0! DFB-Frauen beenden Vorrunde ohne Gegentor

Alexandra Popp

War per Kopf zum 3:0 erfolgreich: Kapitänin Alexandra Popp (li.). imago images

Mit drei Änderungen in der Startformation im Vergleich zum 1:0-Erfolg gegen Spanien ging das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg ins letzte Vorrundenspiel gegen Südafrika: Für Hendrich, Goeßling und Oberdorf begannen Magull, Leupolz und Bühl.

Im Stade de la Mosson in Montpellier war der Matchplan der deutschen Mannschaft früh zu erkennen: Durch hohes Anlaufen der Spitzen Popp und Bühl wurde die Defensivreihe Südafrikas immer wieder dazu gezwungen, lange Bälle hinten raus zu spielen. So kristallisierte sich bereits in der Anfangsphase eine deutliche deutsche Dominanz heraus, welche nach 14 Minuten auch zum ersten Tor führte: Eine Ecke von Schweers konnte Leupolz per Kopf aus dem Stand freistehend im Kasten unterbringen.

Däbritz nutzt Torwartpatzer

Deutschland ließ nicht nach und drängte auf den zweiten Treffer. Kurz nach der Führung verpasste Popp noch das 2:0 (17.), ehe Däbritz zwölf Zeigerumdrehungen später erfolgreich war: Die Spielerin des FC Bayern nutzte einen Patzer von Torhüterin Dlamini eiskalt und schob unbedrängt ins leere Tor ein.

Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff fand eine Maßflanke von Gwinn den Kopf von Popp, die diesmal genauer zielte und wuchtig den 3:0 Halbzeitstand erzielte. In Durchgang zwei, den Deutschland mit Simon statt Schweers begann, dauerte es nur 13 Minuten, ehe das DFB-Team durch einen Abstauber von Magull nachlegte - 4:0 (58.).

Chancen auf beiden Seiten

Giulia Gwinn

Verpasste wegen einer Abseitssituation ihren zweiten Turniertreffer: Giulia Gwinn. imago images

In der Folge wurde es ein wenig hektisch, ein Angriff folgte dem anderen - auf beiden Seiten. Doch weder Däbritz für Deutschland (73.) noch Kgatlana für Südafrika (75., Schult parierte stark) konnten aussichtsreiche Möglichkeiten nicht im Tor unterbringen. Zu einem fünften deutschen Tor sollte es an diesem Nachmittag aber nicht mehr kommen, denn sowohl Treffer von Popp (77.) als auch von Gwinn (84.) zählten wegen Abseits nicht.

Somit blieb es beim 4:0 für Deutschland, wodurch das DFB-Team ohne Gegentor als Gruppenerster ins Achtelfinale einzieht und nun am Samstag (17.30 Uhr) auf den Drittplatzierten aus den Gruppen A, C oder D trifft. Einen frühzeitigen Vergleich mit Rekord-Champion USA gibt es somit nicht.

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24 Namen, die in Frankreich Schlagzeilen schreiben könnten