EM-Qualifikation 2018/19, 4. Spieltag
20:59 - 14. Spielminute

Gelbe Karte
Jorginho
Italien

21:17 - 32. Spielminute

Tor 0:1
Dzeko

Bosnien-H.

21:29 - 43. Spielminute

Gelbe Karte
Besic
Bosnien-H.

21:29 - 44. Spielminute

Gelbe Karte
Civic
Bosnien-H.

21:47 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Chiesa
für Quagliarella
Italien

21:50 - 49. Spielminute

Tor 1:1
L. Insigne

Italien

22:03 - 62. Spielminute

Gelbe Karte
Saric
Bosnien-H.

22:07 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
de Sciglio
für Mancini
Italien

22:12 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
Nastic
für Civic
Bosnien-H.

22:21 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Belotti
für Bernardeschi
Italien

22:21 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Cimirot
für Gojak
Bosnien-H.

22:27 - 86. Spielminute

Tor 2:1
Verratti

Italien

22:34 - 90. + 3 Spielminute

Gelbe Karte
Dzeko
Bosnien-H.

ITA

BIH

EM-Qualifikation, 4. Spieltag, Gruppe J

Nach Dzeko-Tor: Italien kontert mit Insigne-Hammer und Verratti-Schlenzer

Lorenzo Insigne (SSC Napoli)

Hut ab: Lorenzo Insigne traf volley wie höchst ansehnlich zum Ausgleich für Italien - und bereitete das 2:1 vor. Getty Images

Für das auf einigen Positionen runderneuerte wie zugleich mit neuem Trainer (Roberto Mancini) ausgestattete Italien verläuft die EM-Qualifikation bislang komplett nach Plan. Denn nach den drei souveränen Siegen zum Start (2:0 gegen Finnland, 6:0 gegen Liechtenstein und 3:0 in Griechenland) hat es im vermeintlich schwersten Spiel der Gruppe J ein 2:1 gegen Bosnien-Herzegowina gegeben.

Gegen den Kontrahenten um dessen Serie-A-Stars Dzeko (AS Roma) und Pjanic (Juventus Turin) übernahmen die Azzurri im Allianz Stadium, der Heimstätte von Juve, sofort die Kontrolle. Das passstarke, gefällige, sichere Mittelfeld um Akteure wie Jorginho oder Verratti trieb die Kugel voran - gesucht wurden immer wieder die pfeilschnellen Angreifer Bernardeschi, Insigne sowie "Oldia" Quagliarella (36). Letzterer, aktuell noch bei Sampdoria Genua unter Vertrag (neues Ziel offen), zog direkt mal ab - links vorbei (2.). Bis auf einen weiteren Abschluss Quagliarellas in Minute 41, als Bosniens Torwart Sehic überragend parierte, war es das aber auch schon mit den richtig guten Offensivaktionen der Azzurri.

Dzeko vollendet starken Angriff

Warum die Hausherren nicht richtig vors Tor kamen? Weil ganz einfach einerseits die zündenden Ideen fehlten und andererseits der Gast stark verteidigte, sich mit fortlaufender Zeit immer frecher zeigte, erste Abschlüsse verbuchte (18., 20., 22.) - und schließlich nach einer feinen Kombination verdient mit 1:0 in Front ging. Die italienische Prunk-Defensive um die beiden Juve-Recken Bonucci und Chiellini sah dabei gar nicht gut aus. Todorovic marschierte unbedrängt über rechts nach vorn, passte in die Mitte vor den Sechzehner zu Besic - und dieser leitete direkt mit der Hacke in den Strafraum zu Visca weiter. Es folgte ein scharfer Querpass vors Tor, wo der bullige Dzeko nicht auszubremsen war und eiskalt aus kurzer Distanz einschob (32.).

Was für ein Knaller!

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich die Squadra Azzurra dann verändert, agierte motivierter wie zielstrebiger - und hatte ein echtes Sahnestück im Angebot. Genauer gesagt ein sensationelles Ausgleichstor: Napoli-Star Insigne lauerte bei einem Eckstoß von der rechten Seite links vor dem Strafraum ungedeckt, genau dorthin flankte Bernardeschi auch. Der kleine Angreifer (1,63 Meter) zeigte nun einen hammerharten Volley aus halber Seitenlage - und die Kugel schnellte in höchster Geschwindigkeit links neben den Pfosten ins Tor (49.).

Edin Dzeko (Mitte)

Traf für Bosnien zum zwischenzeitlichen 1:0: Edin Dzeko. imago images

Doch damit nicht genug - schließlich wollten die Azzurri ihren Fans zum Abschluss der Saison noch einen Sieg bescheren. Mit Erfolg: Insigne dribbelte über die linke Seite los, zog nach innen und fand Verratti links im Strafraum. Der PSG-Star nahm gekonnt an und schlenzte die Kugel unhaltbar rechts unten zum 2:1-Sieg ins Eck (86.).

Enttäuschtes Bosnien

Und so strahlten die Italiener am Ende, während Bosnien um Torschütze Dzeko nachvollziehbarerweise die Köpfe hängen ließ. Denn ein Remis wäre an diesem Abend absolut verdient gewesen - zumal aktuell hinter Finnland (neun Punkte), Armenien (sechs) und Griechenland (vier) nur Gruppenplatz fünf zu Buche steht. Lediglich Schlusslicht Liechtenstein (null Zähler, minus 13 Tore) liegt dahinter in Staffel J.

Sie schafften es in die Top 15 der Großverdiener: James, Federer, Rodgers und Messi.

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Forbes-Liste legt offen: Keiner verdient mehr als Messi