EM-Qualifikation 2018/19, 4. Spieltag
21:18 - 32. Spielminute

Spielerwechsel
Fraser
für Armstrong
Schottland

21:19 - 34. Spielminute

Gelbe Karte
De Bruyne
Belgien

21:31 - 45. + 1 Spielminute

Tor 1:0
R. Lukaku
Kopfball
Vorbereitung E. Hazard
Belgien

21:56 - 52. Spielminute

Gelbe Karte
McTominay
Schottland

22:01 - 57. Spielminute

Tor 2:0
R. Lukaku
Linksschuss
Vorbereitung De Bruyne
Belgien

22:11 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Forrest
für Russell
Schottland

22:22 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Mertens
für Tielemans
Belgien

22:36 - 90. + 2 Spielminute

Tor 3:0
De Bruyne
Rechtsschuss
Vorbereitung Mertens
Belgien

22:35 - 90. Spielminute

Spielerwechsel
Vermaelen
für Kompany
Belgien

22:34 - 90. Spielminute

Spielerwechsel
Carrasco
für T. Hazard
Belgien

BEL

SCO

Belgien gewinnt trotz Chancenwucher deutlich

Lukaku und De Bruyne erlegen Schottland

Flanke zum 1:0: Eden Hazard bedient Romelu Lukaku.

Flanke zum 1:0: Eden Hazard bedient Romelu Lukaku. imago images

Der Weltranglistenerste trat gegen den 44. mit der bestmöglichen Elf an. Hinter Lukaku und Real-Transfer Eden Hazard agierten De Bruyne und der Dortmunder Witsel, der genau wie sein zukünftiger Mitspieler und Noch-Gladbacher Thorgan Hazard in der Startelf stand. Bei den Schotten dürfte deutschen Fußballfans Burke ein Begriff sein. In der Saison 2016/17 lief der Angreifer 25-mal für RB Leipzig in der Bundesliga auf (ein Tor, zwei Assists).

Lukaku erlöst Belgien

In der Anfangsviertelstunde taten sich die Red Devils gegen aufopferungsvoll verteidigende Schotten schwer. Lukakus erster Abschluss wurde geblockt, im Gegenzug verzog Burke knapp (9.). Es sollte die einzige Chance der Mannen von der Insel im ersten Durchgang bleiben, denn danach spielte nur noch Belgien.

Immer wieder rissen die beiden Hazard-Brüder durch pfeilschnelle Dribblings Lücken in die dicht stehende Hintermannschaft. Die wusste vor allem De Bruyne zu nutzen, um für Torgefahr zu sorgen: Erst schoss er freistehend über den Kasten, dann zog der ManCity-Akteur ganz knapp links vorbei und schließlich scheiterte er mit einem 30-Meter-Schlenzer an Keeper Marshall (18., 25., 29.). Für die Führung sorgte aber ein anderer: Nach einer Hazard-Brüderkombination flankte Eden auf Lukaku, der kurz vor der Pause einköpfte (45.+1).

Lukaku in bester Stürmermanier

Nach Wiederanpfiff ergab sich das gleiche Bild wie vor der Pause: es spielte nur Belgien - mit De Bruyne im Mittelpunkt. Zunächst scheiterte er mit einem Freistoß (52.), dann mit einem Flachschuss (58.) an Marshall. Doch bei der zweiten Chance stand Lukaku da, wo ein Mittelstürmer stehen muss und versenkte eiskalt per Abstauber zum 2:0.

Anschließend bot Belgien den Zuschauern mit ansehnlichen Direktkombinationen etwas zu sehen und drückte weiter auf das Gaspedal. Doch die Entscheidung wollte nicht fallen: Lukaku verpasste gleich doppelt sein drittes Tor (60., 73.), Eden Hazard setzte das Spielgerät hauchzart neben den Pfosten (66.).

De Bruyne bekommt sein Tor

Doch die zwischenzeitlich konsternierten Schotten wussten diesen Chancenwucher trotz guter Gelegenheiten nicht zu bestrafen: Erst parierte Courtois Frasers Schlenzer (80.), dann rettete der Madrilene gleich doppelt gegen McKenna und Forrest (85.). Stattdessen setzte De Bruyne mit seiner siebten Chance den Schlusspunkt per gezieltem Flachschuss aus 20 Metern - 3:0 (90.+2).

Die Belgier treten am 6. September am nächsten EM-Quali-Spieltag in San Marino an (20.45 Uhr). Parallel empfängt Schottland die Sbornaja aus Russland.