Frauen-Nationalteams Freundschaftsspiele 2019, 1. Spieltag
14:47 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Hendrich
für Rauch
Deutschland

14:53 - 51. Spielminute

Tor 0:1
Hendrich

Deutschland

15:03 - 61. Spielminute

Spielerwechsel
Oberdorf
für Knaak
Deutschland

15:03 - 61. Spielminute

Spielerwechsel
Dallmann
für Leupolz
Deutschland

15:06 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Anvegard
für Larsson
Schweden

15:05 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Jakobsson
für Rolfö
Schweden

15:07 - 65. Spielminute

Tor 0:2
Dallmann

Deutschland

15:14 - 72. Spielminute

Tor 1:2
Seger
Foulelfmeter,

Vorbereitung Jakobsson
Schweden

15:18 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Lattwein
für Magull
Deutschland

15:18 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Bremer
für Gwinn
Deutschland

15:20 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Ilestedt
für Fischer
Schweden

15:20 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Schough
für Andersson
Schweden

15:28 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
Hurtig
für Rubensson
Schweden

15:31 - 90. Spielminute

Spielerwechsel
Elsig
für Doorsoun
Deutschland

SCH

DEU

Testländerspiel der DFB-Frauen in Solna

Zweites Spiel, zweiter Sieg: 2:1-Erfolg in Schweden

Schweden vs. Deutschland

Deutscher Jubel: Die DFB-Frauen um Spielmacherin Dzsenifer Marozsan (#10) feiern die Tore im Duell mit Schweden. imago

Bundestrainerin Voss-Tecklenburg nutzte die Chance, um in Solna nach dem Achtungserfolg gegen Frankreich (1:0) ein wenig zu experimentieren - gleich sieben Änderungen gab es in der Startelf. So feierte Hegering ihr Länderspieldebüt, während Popp an ihrem 28. Geburtstag ihren Einstand als neue Kapitänin gab. Sportlich lieferten sich beide Mannschaften in Hälfte eins ein abwechslungs- sowie temporeiches Duell, dem es jedoch an klaren Chancen mangelte. Bis auf wenige Ausnahmen (Knaak, 22.; Popp, 29.) herrschte vor den Toren weitgehend Ebbe.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das jedoch! Deutschland kam blendend aus der Kabine und sorgte gleich für den ersten Aufreger: Knaak knallte den Ball an die Latte (48). Kurz darauf war es passiert: Bei einer Ecke von rechts hob Andersson das Abseits auf, zur Freude von Hendrich, die aus kurzer Distanz locker einschob - 1:0 (51.). Voss-Tecklenburg zeigte sich nach Abpfiff im "Ersten" erfreut darüber, dass das Tor nach einem ruhenden Ball gefallen war. "Wir wollten aus einem Standard ein Tor machen - und das ist uns tatsächlich gelungen!" Für Hendrichs war es einfach nur "überragend" - vor allem die Kulisse machte Eindruck bei der Debütantin. "Man hatte einfach nur Gänsehaut. Vor so vielen Zuschauern macht es doppelt so viel Spaß."

Hälfte zwei: weniger Tempo, mehr Tore, mehr Spannung

Weniger beeindruckt dürften die Zuschauer von dem Tempo des Spiels gewesen sein, denn das war nach Wiederanpfiff nicht mehr so hoch wie in Durchgang eins. Den Schwedinnen fehlte es an Ideen, Deutschland verwaltete und legte trotzdem nach: Die eingewechselte Dallmann behauptete sich zunächst etwas glücklich am Ball und jagt die Kugel anschließend aus 18 Metern in die Maschen zum 2:0 (65.).

Die Entscheidung? Weit gefehlt! Schweden bewies nämlich große Moral und kam in einer Partie, in der der Spielfluss auch aufgrund zahlreicher Wechsel zum Erliegen gekommen war, noch einmal ran - allerdings unter gütiger Mithilfe von Schweers, die im eigenen Sechzehner zu unbedacht zur Grätsche gegen Jakobsson angesetzt hatte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Seger souverän (72.) und läutete so eine spannende Schlussphase ein.

Die Schwedinnen versuchten es, rannten an und kamen durch Anvegard (84.) sogar zu einer exzellenten Möglichkeit. Die wurde jedoch von Torfrau Schult vereitelt, die damit den 2:1-Sieg sicherte. Voss-Tecklenburg war nicht entgangen, dass die Schlussphase noch einmal eng war. "Nach dem Elfmeter war es nicht mehr so souverän", sagte die 51-Jährige, wies aber auch darauf hin, dass es "ein verdienter Sieg" war. Sonderlob gab es zudem für die Leistung von Marozsan. Die Mittelfeldspielerin, die sich nach ihrer Lungenembolie wieder rankämpft, habe "herausragend gespielt".

"Für den Anfang war es sehr gut, aber es ist noch lange nicht alles perfekt", fasste Hendrich das Spiel zusammen und blickte voraus: "Wir müssen noch arbeiten, haben aber bis zur WM noch Zeit."

drm