Serie A Spielbericht

Serie A 2018/19, 15. Spieltag
20:38 - 6. Spielminute

Gelbe Karte
Pjanic
Juventus

21:44 - 54. Spielminute

Gelbe Karte
Bentancur
Juventus

21:45 - 55. Spielminute

Gelbe Karte
Perisic
Inter

21:47 - 57. Spielminute

Gelbe Karte
Brozovic
Inter

21:48 - 58. Spielminute

Spielerwechsel
Borja Valero
für Politano
Inter

21:56 - 66. Spielminute

Tor 1:0
Mandzukic

Juventus

22:00 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Baldé
für Gagliardini
Inter

22:02 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Douglas Costa
für Dybala
Juventus

22:07 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
L. Martinez
für Joao Mario
Inter

22:12 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
Can
für Pjanic
Juventus

JUV

INT

Serie A, 15. Spieltag: Juventus Turin zieht einsame Kreise

Wegen Mandzukic: Inter verzweifelt, verzieht und verliert

Mario Mandzukic

Siegtorschütze gegen Inter Mailand: Juventus-Star und Publikumsliebling Mario Mandzukic. imago

Gagliardini lässt das 1:0 für Inter liegen

Mandzukic, Dybala oder Cristiano Ronaldo auf Seiten von Juventus Turin - Icardi, Perisic oder Brozovic bei Inter Mailand. Allein die Aufstellungen vor dem italienischen Klassiker, dem Derby d'Italia, ließen Hoffnung auf Torraumszenen aufkeimen.

Und in der Tat: In einer abwechslungsreichen ersten Hälfte, in der sich beide Teams auf Augenhöhe begegneten (Juve spielerisch etwas besser, Inter konterfreudig und kampfbewusst), hätte es nach 45 Minuten 1:1 oder gar 2:2 stehen können. Letztlich hieß es aber 0:0. Warum? Weil Dybala seinen Kopfball drüber setzte (8.), weil Mailands Torwart Handanovic gut reagierte (10.), weil Perisic Icardi um ein Haar nicht fand (17.) - und weil Gagliardini aus bester Lage nur den rechten Innenpfosten traf (29.).

Joao Cancelo fein, Mandzukic kraftvoll

Nach Wiederbeginn verflachte das Niveau dagegen etwas: Sowohl die Alte Dame als auch die Lombarden agierten nicht passsicher, zielstrebig oder abschlussfreudig genug. Stattdessen gab es zuhauf Zweikämpfe, Nickligkeiten und Diskussionen auf dem Feld - Gelbe Karten für Bentancur, Brozovic, Perisic inklusive.

Milan Skriniar (links) und Giorgio Chiellini

Abwehrrecken unter sich: Milan Skriniar (links) und Giorgio Chiellini. imago

Zwei Dinge sollten am Ende aber das Pendel zu Juves Gunsten ausschlagen lassen. Nummer 1: das Tor des Abends in Minute 66. Zunächst kam hierbei Joao Cancelo nach einem hohen Zuspiel auf der linken Bahn zum Zug, marschierte bis zur Grundlinie, brach ab, täuschte einmal die Flanke an - und brachte die Kugel dann halbhoch wie messerscharf rechts vors Tor in den Fünfer. Dort hatte Asamoah, früher bei Juve unter Vertrag, einen schweren Stand gegen den bulligen Mandzukic - und der auch wegen seiner zahlreich geführten Zweikämpfe stets gefeierte Publikumsliebling nickte aus nächster Nähe ein. Nummer 2: die Turiner Abwehr. Das Bollwerk um Bonucci und vor allem den schier unüberwindbaren Riesen Chiellini hielt nach dem 1:0 stand, Icardi, Perisic oder auch die Joker Martinez und Keita Baldé bissen sich die Zähne aus.

Am Ende feierte Juventus in diesem italienischen Schlager ein 1:0, den zugleich 14. Saisonsieg (ein Remis, keine Niederlage) - und untermauerte damit den Platz an der Serie-A-Sonne. Inter dagegen verlor abermals gegen den Rivalen. Bittere Zahlen: Der letzte Sieg in Turin datiert damit weiterhin aus dem November 2012, das letzte Tor der Nerazzurri bei den Bianconeri aus dem Januar 2015.

Weiter geht's so: Juve schlägt im Zuge der Champions League am kommenden Mittwoch (21 Uhr, LIVE! bei kicker.de) in Bern auf, ehe das Stadtderby bei Torino am Samstag (20.30 Uhr) ansteht. Inter derweil ist königsklassen-technisch gegen Eindhoven am Dienstag (21 Uhr) gefragt - und in der Serie A gegen Udine am Samstag (18 Uhr).

mag