Serie A Spielbericht

Serie A 2018/19, 11. Spieltag
20:32 - 1. Spielminute

Tor 1:0
Dybala

Juventus

21:02 - 32. Spielminute

Gelbe Karte
Bradaric
Cagliari

21:07 - 36. Spielminute

Tor 1:1
Joao Pedro

Cagliari

21:09 - 38. Spielminute

Tor 2:1
Bradaric
Eigentor
Juventus

21:35 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Ju. Cuadrado
für Douglas Costa
Juventus

21:39 - 49. Spielminute

Gelbe Karte
Pavoletti
Cagliari

21:46 - 56. Spielminute

Spielerwechsel
Cigarini
für Bradaric
Cagliari

21:52 - 63. Spielminute

Gelbe Karte
Pisacane
Cagliari

21:57 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Farago
für Ionita
Cagliari

22:00 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Alex Sandro
für Pjanic
Juventus

22:05 - 75. Spielminute

Gelbe Karte
Matuidi
Juventus

22:10 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Sau
für Padoin
Cagliari

22:12 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Barzagli
für Matuidi
Juventus

22:17 - 87. Spielminute

Tor 3:1
Ju. Cuadrado

Juventus

JUV

CAG

Serie A, 11. Spieltag: Cristiano Ronaldo erhält Sonder-Trikot

42-Sekunden-Start und CR7-Assist: Juve siegt

Paulo Dybala

42 Sekunden gespielt und direkt zur Stelle: Juve-Star Paulo Dybala traf zeitig zum 1:0. imago

So manch ein Anhänger von Juventus Turin dürfte am späten Samstagabend noch gar nicht auf seinem Sitz gewesen sein, da klingelte es schon: Es dauerte nämlich gerade einmal 42 Sekunden, bis Bentancur im Strafraum Dybala fand, dieser trotz eines leichten Ausrutschers die Ruhe behielt, abzog, zum 1:0 traf und seinen typischen Jubel zelebrierte. Es war zugleich der schnellste Juve-Treffer seit Vidals Zwölf-Sekunden-Einschlag gegen Inter Mailand einst im Jahr 2012. Und es war wie heute wie damals ein 3. November.

Allzu viel Sicherheit verlieh dieses Tor der Alten Dame aber nicht: Mit der anstehenden Champions-League-Aufgabe gegen Manchester United am Mittwochabend (21 Uhr, LIVE! bei kicker.de) im Kopf, ließen es die Bianconeri gegen giftige und frech agierende Sarden zu ruhig angehen. Die Strafe folgte auf dem Fuß: Joao Pedro schnappte sich nach einer Flanke links im Strafraum den Ball, ließ Gegenspieler Joao Cancelo alt aussehen und traf links unten zum überraschenden 1:1 (36.).

Fleißkärtchen für Cristiano Ronaldo

Nur zwei Minuten später schlug Juventus aber auch schon wieder zurück - und das mit mächtig Dusel: Douglas Costa wurde am linken Flügel vom immens arbeitenden Cristiano Ronaldo, der zwischenzeitlich am Pfosten verzweifelte, geschickt. Nach der folgenden Flanke rutschte im Zentrum Unglücksrabe Bradaric heran, grätschte und schoss die Kugel links unten ins eigene Tor.

CR7 hat das Auge für Cuadrado

Der Rest ist schnell erzählt: Nach dem Seitenwechsel ließ es der italienische Rekord- und Serienmeister ruhig angehen, verteidigte geschickt - und lauerte auf die Entscheidung. Die sollte es letztlich auch geben: Nach einem kapitalen Fehler von Cagliaris Srna (im Sommer nach langen Jahre bei Schachtar Donezk gekommen, inzwischen 36 Jahre alt) rollte der Juve-Express über Dybala und Cristiano Ronaldo los. Am Ende der Kette wurde der durchgestartete Joker Cuadrado links im Sechzehner von CR7 bedient, blickte kurz auf und schoss links zum 3:1-Schlusspunkt ein (87.). Mit dem zehnten Sieg im elften Serie-A-Spiel verteidigte die Alte Dame den Vorsprung vor der lauernden Konkurrenz aus Neapel (5:1 gegen Empoli) und Inter Mailand (5:0 gegen CFC Genua), die sechs Zähler hinter Juve liegt, am Ende also durchaus geschickt.

Ehre, wem Ehre gebührt

Cristiano Ronaldo

Ein ganz besonderes Trikot: Cristiano Ronaldo wurde von Juventus Turin geehrt. imago

Vor der Partie zeichnete Juventus Turin indes noch Superstar Cristino Ronaldo, der über die gesamten 90 Minuten vorne wie hinten reichlich Betrieb machte und in dieser Saison bis auf eine Rot-Sperre in der Champions League in allen (!) Pflichtspielen über die volle Distanz ging, mit einem Trikot samt symbolischer Rückennummer 400 aus. Der Portugiese hatte Ende Oktober als erster Spieler überhaupt die Marke von 400 Toren in den Top-5-Ligen Europas (Italien, Spanien, England, Frankreich, Deutschland) geknackt. Diese Marke erreichte CR7 mit Treffern für Manchester United (84), Real Madrid (311) und eben seinen neuen Arbeitgeber Juve (inzwischen sieben).

mag