La Liga Spielbericht

La Liga 2018/19, 30. Spieltag
21:35 - 5. Spielminute

Gelbe Karte
Wass
Valencia

22:05 - 35. Spielminute

Tor 1:0
Goncalo Guedes

Valencia

22:52 - 64. Spielminute

Gelbe Karte
Odriozola
Real Madrid

22:52 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Real Madrid)
Isco
für Kroos
Real Madrid

22:52 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Real Madrid)
Bale
für Asensio
Real Madrid

22:54 - 65. Spielminute

Gelbe Karte
Parejo
Valencia

23:01 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Valencia)
Cheryshev
für Goncalo Guedes
Valencia

23:04 - 76. Spielminute

Gelbe Karte
Marcelo
Real Madrid

23:07 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Real Madrid)
Mariano Diaz
für Vazquez
Real Madrid

23:08 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Valencia)
Ferran Torres
für Carlos Soler
Valencia

23:11 - 83. Spielminute

Tor 2:0
Garay
Kopfball
Vorbereitung Parejo
Valencia

23:13 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Valencia)
Santi Mina
für Gameiro
Valencia

23:22 - 90. + 3 Spielminute

Tor 2:1
Benzema
Kopfball
Vorbereitung Bale
Real Madrid

VAL

RMA

Guedes und Garay besiegeln Reals Niederlage

Zidane-Code geknackt: Valencias Serie geht weiter

Luka Modric (li.) und Dani Parejo

Abgegrätscht: Dani Parejo und Valencia behielten gegen Real Madrid die Oberhand. imago

Bei Real Madrid hatte vor dem Anpfiff vor allem eine Frage für Spannung gesorgt: Wer hütet gegen Valencia das Tor? Der dreifache Champions-League-Gewinner Keylor Navas oder doch Zinedine Zidanes Sohn Luca, der in der Vorwoche gegen Huesca zwischen den Pfosten stehen durfte? Reals Coach entschied sich für die Erfahrung, Navas kehrte nach einem Spiel zurück - Courtois, ebenfalls einer der Kandidaten für den begehrten Posten, musste mit einer Sehnenentzündung im rechten Oberschenkel verletzungsbedingt passen.

Insgesamt warf Zidane in der Englischen Woche die Rotationsmaschine an: Im Vergleich zum Last-Minute-Sieg gegen das Schlusslicht Huesca (3:2) nahm der 46-jährige Franzose sieben Änderungen in der Anfangsformation vor. Unter anderem liefen die Königlichen wieder mit ihrem eingespielten Mittelfeld um Toni Kroos und Weltfußballer Luka Modric auf.

Auf der Gegenseite sah Valencias Trainer Marcelino keinen großen Grund zur Veränderung. Denn die Fledermäuse hatten sich in den letzten Monaten äußerst formstark präsentiert und vor dem Spiel wettbewerbsübergreifend 16 Spiele ohne Niederlage über die Bühne gebracht. Um einen Tausch kam Marcelino allerdings nicht herum: Abwehrchef Gabriel Paulista fehlte mit Fieber, den freien Platz in Valencias Innenverteidigung übernahm Diakhaby.

Valencia macht Real das Leben schwer

Spielerisch benötigte das Duell der beiden Tabellennachbarn (Real Dritter, Valencia Fünfter) einige Zeit, um auf Touren zukommen. Real wirkte zwar optisch überlegen und konnte deutlich mehr Ballbesitz verzeichnen - wirklich gefährlich wurden die Königlichen aber im ersten Abschnitt zu keinem Zeitpunkt. Valencias Keeper Neto musste einzig gegen Kroos' harmlosen Abschluss von der Strafraumgrenze eingreifen (23.). Valencia konzentrierte sich in der Anfangsphase fast ausschließlich auf Defensivaufgabe, dem Angriffsspiel ging lange die nötige Präzision ab.

Concalo Guedes

Traf zur Führung: Concalo Guedes imago

Das änderte sich schlagartig mit Guedes' überraschendem Führungstreffer. Valencias Rekordeinkauf (wechselte im Sommer 2018 für 40 Millionen Euro von Paris St. Germain nach Spanien) kam am linken Strafraumeck an den Ball und fackelte im Anschluss nicht lange - Navas traf bei dem satten Rechtsschuss des Portugiesen, der direkt neben dem linken Torpfosten einschlug, keine Schuld (35.).

Kondogbia & Rodrigo lassen das 2:0 liegen

Mit der beruhigenden Führung im Rücken agierten die Blanquinegros mit jeder Menge Selbstvertrauen - die Gastgeber schnürten Real nun regelrecht um den eigenen Strafraum ein. Da Kondogbia (38.) und Rodrigo (40.) das Ziel mit ihren Distanzschüssen knapp verfehlten, ging es beim Stand von 1:0 in die Kabine.

Zidanes Worte wirken nicht

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich für die Zuschauer im Estadio Mestalla dasselbe Bild: Valencia präsentierte sich weiterhin aktiver, verpasste es aber bei Rodrigos Solo den Vorsprung nach oben zu schrauben (61.). Dagegen lieferte Real auch nach Zidanes Halbzeitansprache einen pomadigen Auftritt. In der Offensive fand der amtierende Weltpokalsieger keine Mittel und Ideen, um den dichten Abwehrriegel Valencias, der 2019 erst zwei Gegentore in der heimischen Arena schlucken musste, zu knacken.

Valencia suchte sein Heil mit fortlaufender Spieldauer in Kontern, allerdings musste sich die Marcelino-Elf die Kritik gefallen lassen, dass sie Real am Leben hielt. So gingen beispielsweise Rodrigo, Soler und Gameiro viel zu schlampig mit einer 3-gegen-2-Situation um: Anstatt den Abschluss zu suchen, wollte das Trio den Ball regelrecht über die Linie tragen - und scheiterte (74.).

Garay zeigt es seinen Kollegen

Deutlich besser machte es Garay neun Minuten später: Der argentinische Innenverteidiger schraubte sich nach einer Parejo-Ecke am Elfmeterpunkt in die Höhe und entschied das Duell gegen Casemiro klar für sich. Reals Keeper Navas konnte den Ball nach dem wuchtigen Kopfball nur noch aus dem Netz holen (83.). Real wirkte nach dem 0:2 geschlagen, kam aber durch Benzema doch noch zum Anschluss. Der Kopfball des Franzosen sollte aber nicht mehr als ein Ehrentreffer bleiben (90.+3). Somit war die erste Niederlage nach Zidanes Rückkehr besiegelt.

Tore und Karten

1:0 Goncalo Guedes (35')

2:0 Garay (83', Kopfball, Parejo)

2:1 Benzema (90' +3, Kopfball, Bale)

Valencia

Neto - Wass , Garay , Diakhaby , Gaya - Carlos Soler , Parejo , Kondogbia , Goncalo Guedes - Rodrigo Moreno , Gameiro

Real Madrid

Navas - Odriozola , Varane , Sergio Ramos , Marcelo - Modric , Casemiro , Kroos - Vazquez , Benzema , Asensio

Schiedsrichter-Team

Santiago Jaime Latre Spanien

Spielinfo

Stadion

Mestalla

Zuschauer

44.274

Aufgrund der Englischen Woche geht es in La Liga Schlag auf Schlag: Real, das nach fünf Auswärtssiegen in Folge erstmals wieder in der Fremde verlor, empfängt am Samstag (16.15 Uhr, LIVE! bei kicker.de) Eibar. Valencia, das nun nur noch einen Punkt hinter dem begehrten vierten Tabellenrang liegt, gastiert am Samstag (18.30 Uhr) bei Rayo Vallecano.