3. Liga Analyse

3. Liga 2018/19, 38. Spieltag
14:34 - 48. Spielminute

Gelbe Karte
Fennell
Aalen

14:44 - 57. Spielminute

Spielerwechsel
Papadopoulos
für Fennell
Aalen

14:45 - 59. Spielminute

Gelbe Karte
Sessa
Aalen

14:56 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Trianni
für Morys
Aalen

15:00 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Wiese
für Ahlschwede
Rostock

15:02 - 76. Spielminute

Tor 0:1
Bülow
Kopfball
Vorbereitung Hildebrandt
Rostock

15:04 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
M. Sarr
für Büyüksakarya
Aalen

15:08 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Berger
für Hildebrandt
Rostock

15:07 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
D.-A. Williams
für Breier
Rostock

15:09 - 83. Spielminute

Tor 1:1
Sliskovic
Kopfball
Vorbereitung Schnellbacher
Aalen

AAL

ROS

Aalen verabschiedet sich nach neun Jahren aus dem Profifußball

Zum Abschied aus Liga 3: Sliskovic kontert Bülows Führung

Royal-Dominique Fennell

Abgehoben: Aalens Royal-Dominique Fennell zeigte auch im letzten Saisonspiel vollen Einsatz. imago images

Aalens scheidender Coach Rico Schmitt nahm gegenüber dem 1:2 in Cottbus drei Wechsel vor: Bühler, Büyüksakarya und Morys begannen für Funk, Sarr und Papadopoulos

Rostocks Trainer Jens Härtel war wegen einigen Verletzungen zur großen Rotation gezwungen und nahm im Vergleich zum 1:1 gegen Uerdingen insgesamt sieben Veränderungen in der Startelf vor: Sebald, Reinthaler, Bülow, Hildebrandt, Rankovic, Donkor und Soukou starteten für Gelios, Bischoff, Pepic, Öztürk, Wannenwetsch, Hilßner und Biankadi.

Bernhardt stemmt sich gegen den Rückstand

Die Begegnung begann unter klaren Vorzeichen: Während Aalen bereits als Tabellenletzter und Absteiger feststand, ging es für Hansa Rostock nur noch um die finale Platzierung in der oberen Tabellenhälfte: Dennoch agierten beide Teams vom Anstoß weg aktiv und suchten den Weg nach vorne. Gerade der VfR spielte befreit auf und verzeichnete durch Sliskovics Kopfball die erste Torannäherung (4.). Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte ging der Begegnung jedoch zunehmend die Intensität abhanden. Eine Phase ohne große Torchancen entwickelte sich, das Spielgerät war nun überwiegend zwischen den beiden Strafräumen zu finden.

Dies sollte sich nach 30 Zeigerumdrehungen schlagartig ändern: Rostock erhöhte nun die Schlagzahl und sollte durch Soukous Schuss aus 15 Metern zur besten Gelegenheit des ersten Abschnitts kommen. Da sich aber vor allem Aalens Keeper gegen die Rostocker Führung stemmte, ging es mit einem 0:0 in die Pause.

Bülow bricht den Bann

3. Liga, 38. Spieltag

Nach dem Seitenwechsel blieb Rostock die tonangebende Mannschaft - ein Privatduell zwischen Bernhardt und Hansas Hildebrandt entwickelte sich: Zunächst parierte der VfR-Keeper Hildebrandts Standard sehenswert (48.), dann jagte der Rostocker Mittelfeldmann die Kugel an das Lattenkreuz (61.) und im dritten Teil des Zweikampfs entschärfte Bernhardt Hildebrandts Lupfer mit den Fingerspitzen (68.).

Von den vergebenen Chancen ließ sich die Kogge jedoch nicht entmutigen. Bülow sollte Rostock für sein aufwändiges Spiel belohnen: Der 32-Jährige wurde nach einer Hildebrandt-Ecke im Strafraum sträflich alleine gelassen, dies nutzte er für einen wuchtigen Kopfball aus zehn Metern.

Sliskovic sorgt für späten Jubel

In der Schlussphase ließ Hansa allerdings dann etwas die Zügel schleifen - und brachte Aalen dadurch zurück ins Spiel. Schnellbacher setzte auf der rechten Außenbahn zum Solo an und servierte an der Grundlinie angekommen perfekt für Sliskovic, der die Kugel aus der Nahdistanz nur noch zum 1:1 über die Linie drücken musste (83.).

Somit verabschiedet sich der VfR Aalen nach insgesamt neun Zweit-und Drittligajahren mit einem Remis aus dem Profigeschäft. Hansa Rostock schließt die Saison auf Rang sechs ab.

Spielersteckbrief Bülow
4

Bülow Kai

Hansa Rostock

Deutschland

Spielerprofil
Spielersteckbrief Sliskovic
25

Sliskovic Petar

MSV Duisburg

Kroatien

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