3. Liga Analyse

3. Liga 2018/19, 36. Spieltag
14:06 - 6. Spielminute

Tor 1:0
Starke
Linksschuss
Vorbereitung Volkmer
Jena

14:31 - 31. Spielminute

Tor 1:1
Skarlatidis
Linksschuss
Vorbereitung Baumann
Würzburg

14:36 - 36. Spielminute

Tor 1:2
Baumann
Rechtsschuss
Vorbereitung Bachmann
Würzburg

15:11 - 55. Spielminute

Tor 2:2
P. Tietz
Rechtsschuss
Jena

15:13 - 57. Spielminute

Spielerwechsel
Gnaase
für Küc
Würzburg

15:25 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Kaufmann
für P. Breitkreuz
Würzburg

15:28 - 72. Spielminute

Gelbe Karte
Gnaase
Würzburg

15:30 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Elva
für Baumann
Würzburg

15:35 - 79. Spielminute

Tor 2:3
Elva
Kopfball
Vorbereitung Kaufmann
Würzburg

15:37 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Weiß
für Schau
Jena

15:37 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Fassnacht
für Kübler
Jena

15:37 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Fe. Brügmann
für Slamar
Jena

15:38 - 83. Spielminute

Tor 2:4
Skarlatidis
Rechtsschuss
Vorbereitung Sontheimer
Würzburg

15:40 - 84. Spielminute

Tor 3:4
Fe. Brügmann
Linksschuss
Vorbereitung Fl. Brügmann
Jena

15:42 - 86. Spielminute

Gelbe Karte
Fe. Brügmann
Jena

15:42 - 86. Spielminute

Gelbe Karte
Fl. Brügmann
Jena

15:43 - 87. Spielminute

Gelbe Karte
Bachmann
Würzburg

JEN

WÜR

Drei Tore und keine Punkte: Jenas Erfolgsserie reißt

Zweifacher Doppelschlag lässt Kickers jubeln

Manfred Starkte (Jena) enttäuscht

Bitter enttäuscht: Jenas René Eckardt nach Abpfiff der Partie gegen Würzburg. imago images

Für Jena lief es zuletzt im Kampf um den Klassenerhalt sehr gut. Nach vier Siegen in Folge, darunter in der Vorwoche ein 1:0 in Unterhaching, sah Jenas Trainer Lukas Kwasniok keine Gründe, seine Startelf zu verändern.

Auf Seiten der Würzburger Kickers nahm Michael Schiele im Vergleich zum 2:0 gegen Fortuna Köln zwei Änderungen vor: Göbel und Sontheimer begannen anstelle von Schuppan und Gnaase.

Vom Anpfiff weg sah es so aus, als würde sich die Serie von Jena fortsetzen: Bereits nach sechs Minuten brachte Starke die Hausherren mit einem Schuss, der halb Torschuss, halb Flanke war, in Front. Zwar hatte Würzburg im direkten Gegenzug durch einen abgefälschten Skarlatidis-Schuss die Chance auf den direkten Ausgleich (7.), die Drangphase der Würzburger war aber nur von kurzer Dauer. Stattdessen übernahm Jena nach einer Viertelstunde endgültig das Geschehen, spielte gefällig nach vorne, blieb vor dem Tor allerdings zu harmlos. Und so entstand die beste Torszene mit Würzburger Beteiligung: nach einem Freistoß ging ein Querschläger von Hägele knapp am Tor vorbei (16.).

3. Liga, 36. Spieltag

Kickers schlagen eiskalt zu

Per Doppelschlag stellten die Kickers die Partie dann auf den Kopf: Zunächst erreichte Skarlatidis eine Baumann-Flanke und ließ Coppens keine Chance (31.), fünf Minuten später schickte Breitkreuz Baumann, der aus der Drehung auf 2:1 stellte (36.). Nach dem Doppelschlag merkte man Jena eine gewisse Verunsicherung an, so dass eine direkte Antwort der Hausherren ausblieb.

Das sollte sich nach Wiederanpfiff ändern: Carl Zeiss kam als aktiveres Team aus der Pause und prüfte Verstappen gleich mehrfach. Doch Starke zielte zu ungenau (46.) und Eckhardt verpasste das Tor (48.). So dauerte es bis zur 55. Minute, ehe sich Jena für den starken Beginn der zweiten Hälfte belohnte. In einer kuriosen Szene wollte Kurzweg eine Brügmann-Flanke klären, schoss dabei aber Hajtic an. Den Abpraller drückte Tietz über die Linie.

Elva kommt und trifft

Wie schon vor der Pause hatte Jena in der Folge das Geschehen im Griff und diktierte die Partie, verpasste aber die erneute Führung. Das sollte sich rächen, denn wieder schlug Würzburg eiskalt zu: Elva, der nach muskulären Problemen für Baumann eingewechselt worden war (75.), nickte eine Flanke von Kaufmann ein (79.), Skarlatidis legte nur vier Zeigerumdrehungen später nach und stellte auf 4:2. Zwar verkürzte Jena durch eine Kooperation der Brügmann-Brüder - Florian legte auf, Felix vollstreckte - noch einmal auf 3:4 (85.), letztlich mussten die Thüringer trotz starker Schlussoffensive aber die erste Niederlage nach sechs Spielen hinnehmen.

Jena ist am Samstag (13.30 Uhr) in Meppen gefragt und muss punkten. Denn die Lage des Klubs ist durch die Niederlage noch prekärer geworden. Für Würzburg geht es zeitgleich gegen Kaiserslautern weiter.

Tabellenrechner 3.Liga