3. Liga Analyse

3. Liga 2018/19, 33. Spieltag
13:30 - 27. Spielminute

Gelbe Karte
Frick
Zwickau

13:40 - 37. Spielminute

Gelbe Karte
Reinhardt
Zwickau

13:42 - 39. Spielminute

Gelbe Karte
Bigalke
Haching

13:50 - 45. + 2 Spielminute

Foulelfmeter
Schimmer
verschossen
Haching

14:20 - 60. Spielminute

Tor 0:1
Lauberbach
Kopfball
Vorbereitung Schröter
Zwickau

14:24 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Kartalis
für Frick
Zwickau

14:26 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
L. Marseiler
für Krauß
Haching

14:27 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Widemann
für Hufnagel
Haching

14:36 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Barylla
für Miatke
Zwickau

14:37 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Ehlich
für J.-P. Müller
Haching

14:48 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Sorge
für Schröter
Zwickau

UHA

ZWI

SpVgg: Zum achten Mal ohne Sieg und Tor

Lauberbach vergrößert Hachings Sorgen

Lion Lauterbach (li.) entscheidet das Spiel gegen Unterhaching mit seinem Kopfball.

Lion Lauterbach (li.) entscheidet das Spiel gegen Unterhaching mit seinem Kopfball. imago

Nach dem 0:4 in Karlsruhe setzte Claus Schromm gleich vier Neue ein: Königshofer, Winkler, Hufnagel und Krauß begannen. Mantl, Porath, Hong (alle Bank) und Hagn mussten weichen.

Zwickaus Trainer Joe Enochs sah nach dem 2:1 gegen Wehen Wiesbaden in der Vorwoche keine Gründe für Veränderungen an seiner Startformation.

Da der Kampf um den Klassenerhalt in der 3. Liga auch wenige Wochen vor Saisonende noch sehr spannend ist, hieß es für beide Teams "verlieren verboten". Und das war den Spielern zu Spielbeginn anzumerken. Zwar wirkte das Aufbauspiel der Hausherren etwas gefälliger, Zwickau verstand es aber durch frühes Pressing, die Spielvereinigung weit vom eigenen Kasten fernzuhalten. Und so dauerte es bis zur 11. Minute, bis ein erster - wenn auch harmloser - Abschluss vermeldet werden konnte. Miatke setzte sich auf der linken Außenbahn durch, seine Flanke setzte Schröter aber deutlich über das SpVgg-Tor. Zwar gewann die Partie in der Folge etwas an Tempo, Chancen blieben aber Mangelware.

3. Liga, 33. Spieltag

Schimmer scheitert vom Punkt

Das sollte sich nach gut einer halben Stunde ändern. Zunächst traf Müller nach Zuspiel von Dombrowka nur das Außennetz (29.), dann scheiterte König auf der Gegenseite per Kopf (36.). Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Schimmer die Führung der Hachinger auf dem Fuß: Nachdem Wachsmuth Krauß im Sechzehner von den Beinen geholt hatte, entschied die Unparteiische Katrin Rafalski auf Elfmeter. Schimmer trat an, zielte flach und scheiterte an Brinkies (45.+1).

Im zweiten Durchgang zeigte sich ein ähnliches Bild, wie in den ersten 45 Minuten: Unterhaching hatte etwas mehr vom Spiel, konnte aus diesem spielerischen Übergewicht aber keine Torgefahr entwickeln. Stattdessen ging Zwickau in Führung: Bei einer Flanke von Schröter setzte sich Lauberbach gleich gegen zwei Gegenspieler durch und köpfte zur Gästeführung ein (60.).

Wenig Zug zum Tor

Bis zum Schlusspfiff blieb das Geschehen auf dem Platz ausgeglichen – keinem der Teams gelang es, noch einmal Druck aufzubauen. Und so plätscherte das Geschehen ohne große Höhepunkte dem Abpfiff entgegen. Einzig ein Kopfball von König (89.) sowie Widemann, der im Duell mit Reinhardt fiel und Elfmeter forderte (90.+1), sorgten noch einmal für etwas Aufregung. Und so sammelte Zwickau mit einem Auswärtssieg in Unterhaching weitere drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg, während die Hausherren immer weiter unten reinrutschen.

Unterhaching gastiert am Samstag (14 Uhr) bei Fortuna Köln. Zwickau empfängt zeitgleich Würzburg.