3. Liga Analyse

3. Liga 2018/19, 33. Spieltag
14:34 - 31. Spielminute

Tor 0:1
Ru. Dadashov
Rechtsschuss
Vorbereitung Klingenburg
Münster

15:08 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Köppel
für Dressel
TSV 1860

15:08 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Owusu
für Kindsvater
TSV 1860

15:09 - 47. Spielminute

Gelbe Karte
Mölders
TSV 1860

15:24 - 61. Spielminute

Gelbe Karte
Klingenburg
Münster

15:28 - 66. Spielminute

Gelbe Karte
Kittner
Münster

15:34 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
P. Hoffmann
für Akono
Münster

15:39 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Abruscia
für Karger
TSV 1860

15:39 - 77. Spielminute

Gelbe Karte
Ru. Dadashov
Münster

15:47 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Cueto
für Kobylanski
Münster

15:50 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Wiebe
für Rodrigues Pires
Münster

15:57 - 90. + 5 Spielminute

Gelbe Karte
Menig
Münster

M60

MÜN

Winkmann verwehrt 1860 einen Handelfmeter

Dadashovs Treffer beendet Münsters Auswärtsmisere

Siegtreffer: Dadashov (2.v.r.) bejubelt sein Tor.

Siegtreffer: Dadashov (2.v.r.) bejubelt sein Tor. imago

1860 Münchens Trainer Daniel Bierofka änderte seine Startelf im Vergleich zum 0:1 in Großaspach auf einer Position und brachte Karger für Ziereis.

Münsters Coach Marco Antwerpen nahm nach dem 1:1 gegen Meppen an seinem Team ebenfalls nur eine Veränderung vor und brachte Menig, der nach Gelbsperre wieder dabei war, für Hoffmann.

In den ersten Minuten des Spiels kam wenig Spielfluss auf, da es ständig Unterbrechungen gab. Doch mit der Zeit bekam 1860 München die Partie immer besser in den Griff und hatte in der 6. Spielminute die erste gute Gelegenheit der Partie: Mölders legte auf Karger ab, der aus 18 Metern abzog, aber an Schulze Niehues scheiterte, der den Ball über die Latte lenkte. In der Folge gab es weitere Abschlüsse durch Mölders (15.) und Lex (20.), die allerdings nicht ihren Weg ins Tor fanden. Nach einer Viertelstunde war die Partie aus kuriosem Grund kurze Zeit unterbrochen: Schiedsrichter Guido Winkmann hatte sich nach einem Zusammenstoß mit einem Münchner am Fuß verletzt und musste minutenlang behandelt werden. Für den Unparteiischen ging es aber weiter. Münster präsentierte sich mit der Zeit offensiver und näherte sich langsam dem Löwen-Tor an. Eine Kobylanski-Flanke fand noch keinen Abnehmer (22.), Klingenburgs Schuss wurde geblockt (28.) und Kittner köpfte am Tor vorbei (28.). Nach einer Ecke zappelte der Ball dann im Löwen-Netz. Kobylanskis Eckball fand Klingenburg, der die Kugel vor die Füße von Dadashov lenkte. Dieser fackelte nicht lange und traf zur Führung für die Gäste (30.). Wenig später zirkelte Kobylanski einen Freistoß haarscharf am linken Pfosten vorbei und verpasste das 2:0 (33.). Vor der Pause hätte Karger fast den Ausgleich erzielt, doch Schulze Niehues spitzelt dem Sechziger den Ball im letzten Moment mit den Fingerspitzen weg (44.).

3. Liga, 33. Spieltag

Nach zwei Wechseln zur Pause war 1860 München bemüht, konnte aber keinen Druck aufbauen. Lediglich ein Freistoß aus über 30 Metern von Steinhart, der Schulze Niehues zu überlisten versuchte, war in den ersten Minuten erwähnenswert. Auf der Gegenseite scheiterten Rodrigues Pires (55.) und Dadashov (57.) mit ihren Schüssen. Etwa eine Stunde war gespielt, als Joker Owusu am Strafraum den Ball bekam, nicht lange fackelte, aber im erneut glänzend Schulze Niehues seinen Meister fand. Nach einer weiteren Dadashov-Chance (68.) gab es im Münsteraner Strafraum kurz Aufregung: Pauls Kopfball nach einer Ecke traf den gehobenen Arm von Münsters Braun, auf der Linie. Die Pfeife des Schiedsrichters blieb aber stumm (76.). Ganz bitter für die Löwen, denn es hätte wohl Strafstoß geben müssen.

Die Zeit lief den Münchnern davon, doch fast hätte es doch noch im Münster-Tor geklingelt. Paul kam noch einmal frei zum Kopfball, aber Schulze Niehues hatte die Kugel im Nachfassen sicher.

Preußen feiert nach acht Spielen ohne Dreier in der Fremde den ersten Auswärtssieg und macht einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt. 1860 muss weiter auf die Ligaverbleib-Party warten.

Für 1860 München geht es am Samstag (14 Uhr) in Halle weiter. Preußen Münster empfängt zeitgleich Großapach.