3. Liga Analyse

14:24 - 23. Spielminute

Tor 1:0
Girth
Kopfball
Vorbereitung Ajdini
Osnabrück

15:13 - 56. Spielminute

Spielerwechsel
Y. Otto
für Pfitzner
Braunschweig

15:16 - 59. Spielminute

Gelbe Karte
Nehrig
Braunschweig

15:20 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Putaro
für Schwenk
Braunschweig

15:28 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
St. Tigges
für Alvarez
Osnabrück

15:30 - 74. Spielminute

Gelbe Karte
Fürstner
Braunschweig

15:34 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
J. Düker
für P. Hofmann
Braunschweig

15:44 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Amenyido
für Heider
Osnabrück

15:48 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel
Danneberg
für Ouahim
Osnabrück

OSN

BRA

Braunschweig verliert erstmals nach acht Partien

Girths Haarspitzen entscheiden Niedersachsenduell

Stephan Fürstner (li., Braunschweig) im Duell mit Anas Ouahim (Osnabrück).

Viel Kampf und Krampf im Mittelfeld bot vor allem die zweite Hälfte im Niedersachsenderby. imago

Im Vergleich zum 1:0-Erfolg im Nachbarschaftsduell gegen Lotte veränderte Daniel Thioune seine Startformation zweifach: Konrad und Heider begannen, Trapp fehlte angeschlagen, Amenyido nahm auf der Bank Platz.

Zwei Wechsel nahm auch Braunschweigs Coach Andre Schubert nach dem 1:1 gegen den TSV 1860 vor: Pfitzner und Bär begannen anstelle von Otto und Feigenspan (beide Bank).

Girths Haarspitzen machen den Unterschied

Der Spitzenreiter begann das Niedersachsenduell mit hohem Tempo und setzte die Braunschweiger früh unter Druck. Doch Girth verpasste ein Zuspiel von Ouahim (6.) und Heider fand keinen Abnehmer (11.). Gerade als Braunschweig besser ins Spiel gefunden hatte und durch eine Fürstner-Flanke erstmals offensiv in Erscheinung getreten war (19.), ging der VfL in Führung. Ajdini zog aus der Drehung ab, Girth war mit dem Kopf noch dran und lenkte den Ball zum 1:0 ins Tor (23.).

3. Liga, 32. Spieltag

Bis zur Pause bemühte sich Braunschweig um einen kontrollierten Spielaufbau - allerdings ohne Erfolg. Stattessen hatte Osnabrück das Geschehen im Griff, ohne allerdings auf den zweiten Treffer zu drücken. Einzig Girth, der im Duell mit Becker fiel, dafür aber keinen Freistoß bekam (37.), sorgte für einen Aufreger.

Im zweiten Durchgang präsentierten beide Teams dann viel Stückwerk. Spielfluss kam hüben wie drüben kaum auf. Und so plätscherte das Spiel vor sich hin. In den besten Szenen zielte Alvarez zu hoch (65.) und Körber behielt gegen Hofmann, der Bär entwischte, die Übersicht (75.).

VfL harmlos, Eintracht verpasst knapp

In der Schlussphase blieben die Bemühungen der Hausherren durch Susac (79.) und Ajdini (83.) harmlos, während Braunschweig noch einmal aufdrehte. Doch der eingewechselte Putaro (63., für Janzer) verpasste per Schlenzer das Tor um Zentimeter (90.) und Bär verzog völlig (90.+4). Somit blieb es vor toller Kulisse bei einem knappen, aber verdienten 1:0-Erfolg des VfL, der damit den Neun-Punkte-Vorsprung an der Spitze wieder hergestellt und einen weiteren Schritt in Richtung Zweite Liga gemacht hat.

Osnabrück gastiert am Sonntag (14 Uhr) in Uerdingen. Braunschweig empfängt bereits am Samstag (14 Uhr) Großaspach.