3. Liga Analyse

14:29 - 29. Spielminute

Gelbe Karte
Pfitzner
Braunschweig

14:35 - 35. Spielminute

Gelbe Karte
Kessel
Braunschweig

15:06 - 49. Spielminute

Tor 0:1
Pfitzner
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Schwenk
Braunschweig

15:18 - 62. Spielminute

Rote Karte
Nkansah
Braunschweig

15:25 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
F. Drinkuth
für Jovic
Lotte

15:24 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
Wendel
für L. Dietz
Lotte

15:26 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Menz
für Pfitzner
Braunschweig

15:26 - 70. Spielminute

Gelb-Rote Karte
Chato
Lotte

15:32 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Y. Otto
für Bär
Braunschweig

15:35 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Oesterhelweg
für Lindner
Lotte

15:38 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Feigenspan
für Schwenk
Braunschweig

15:40 - 83. Spielminute

Gelbe Karte
F. Drinkuth
Lotte

15:43 - 86. Spielminute

Gelbe Karte
M. Schulze
Lotte

LOT

BRA

Braunschweig gewinnt in Lotte - Nkansah und Chato fliegen

Pfitzner bleibt auch in Lotte eiskalt vom Punkt

Marc Pfitzner

Hoch hinaus: Braunschweigs Marc Pfitzner traf in Lotte per Foulelfmeter zum 1:0. imago

Lottes Trainer Nils Drube nahm gegenüber der 0:2-Niederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern drei Änderungen vor: Dietz, Karweina und Lindner kamen für Rahn (Gelb-Rot-Sperre), Wendel und Oesterhelweg (beide Bank) neu in die Startelf.

Braunschweigs Coach Andre Schubert verzichtete auf personelle Wechsel und vertraute derselben Startelf, die bereits beim 3:0-Erfolg gegen den SV Meppen begonnen hatte. Burmeister fehlte nach wie vor mit Hüftproblemen, Rütten saß weiter seine Rotsperre ab.

Kroll rettet gegen Becker

Der Eintracht war das Selbstvertrauen nach sechs Spielen (3/3/0) in Folge ohne Niederlage anzumerken. Die Gäste spielten zunächst schwungvoll nach vorne und hatten nach fünf Minuten die erste gute Chance: Nach einer Ecke kam Becker am zweiten Pfosten zum Kopfball, Kroll riss noch rechtzeitig die Arme nach oben und verhinderte so einen frühen Rückstand. Lotte kam zwar nach und nach besser ins Spiel, Torgefahr strahlte allerdings nur Braunschweig aus. Bei einem Konter nahm Fürstner Bär mit, der links im Strafraum verzog (18.).

3. Liga, 30. Spieltag

Mit zunehmender Spieldauer zogen sich die Niedersachsen etwas zurück und überließen den Sportfreunden den Ball. Lotte hatte dadurch zwar optische Vorteile, präsentierte sich im Spiel nach vorne aber äußerst harmlos. Weil Braunschweig sein Augenmerk fast nur noch auf die Arbeit gegen den Ball legte, entwickelte sich eine zähe Angelegenheit mit wenigen Torraumszenen. Kurz vor der Pause wagten sich die Gäste noch einmal nach vorne, bei einem wuchtigen Distanzschuss von Kijewski war Kroll jedoch auf dem Posten (45.+1).

Pfitzner eiskalt - Chato macht es Nkansah gleich

Die Eintracht erwischte nach dem Seitenwechsel den besseren Start - und ging nur fünf Minuten nach der Pause schließlich in Führung. Langlitz brachte Janzer im eigenen Strafraum in einer ungefährlichen Position zu Fall, Schiedsrichter Steffen Brütting zeigte auf den Punkt. Pfitzner, der bereits gegen Meppen doppelt vom Punkt getroffen hatte, trat an und verwandelte links unten präzise zum 1:0 für die Gäste (50.). Kroll hatte zwar die Ecke geahnt, konnte den Einschlag aber nicht mehr verhindern. Wenig später war Braunschweig plötzlich nur noch zu zehnt: Nkansah brachte Lindner als letzter Mann kurz vor dem eigenen Strafraum zu Fall und musste mit glatt Rot vom Platz (62.).

Die Hoffnung der Gastgeber auf etwas Zählbares waren jetzt natürlich groß - hielten allerdings nicht lange, denn nur kurz darauf musste der bereits zuvor verwarnte Chato mit Gelb-Rot ebenfalls vom Platz (70.). Lotte schaffte es auch im Anschluss nicht, wirklich Druck aufzubauen, Braunschweig verteidigte souverän. Erst in der Schlussphase wurde es noch einmal turbulent. Zunächst verpasste Otto die Entscheidung (88.), auf der Gegenseite vergab Langlitz mit der ersten wirklichen Lotter Chance den Ausgleich (90.). So blieb es beim 1:0 für die Eintracht.

Die Sportfreunde, die nur einen Punkt aus den jüngsten vier Spielen geholt haben, gastieren am Montag (19 Uhr) beim VfL Osnabrück. Braunschweig ist derweil seit sieben Partien (4/3/0) ungeschlagen und empfängt bereits am Samstag (14 Uhr) 1860 München.