3. Liga Analyse

3. Liga 2018/19, 29. Spieltag
19:06 - 6. Spielminute

Tor 0:1
Heyer
Linksschuss
Vorbereitung Fetsch
Halle

19:26 - 25. Spielminute

Gelbe Karte
Riedel
Rostock

19:39 - 38. Spielminute

Gelbe Karte
Hüsing
Rostock

20:15 - 58. Spielminute

Spielerwechsel
Hilßner
für Wannenwetsch
Rostock

20:15 - 58. Spielminute

Gelbe Karte
Jopek
Halle

20:27 - 71. Spielminute

Gelbe Karte
T. Öztürk
Rostock

20:28 - 71. Spielminute

Gelbe Karte
Lindenhahn
Halle

20:34 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Bischoff
für T. Öztürk
Rostock

20:34 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Williams
für Riedel
Rostock

20:36 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Manu
für Mai
Halle

20:41 - 84. Spielminute

Tor 1:1
Pepic
Rechtsschuss
Vorbereitung Hilßner
Rostock

20:44 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Schilk
für Ajani
Halle

20:48 - 90. + 2 Spielminute

Gelbe Karte
Soukou
Rostock

20:48 - 90. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Williams
Rostock

ROS

HFC

Rostock hat lange Zeit Mühe

Pepic kontert Heyer: Halle verpasst Sprung auf Platz drei

Mirnes Pepic

Traf kurz vor Schluss zum Ausgleich gegen Halle: Rostocks Mirnes Pepic. picture alliance

Rostocks Coach Jens Härtel nahm nach dem 1:0 in Münster drei Veränderungen vor: Cros (Bank), Bülow und Breier (nicht im Kader) wurden durch Rieble, Öztürk und Pepic ersetzt.

Halles Trainer Torsten Ziegner tauschte im Vergleich zum 2:3 gegen Cottbus zweimal Personal aus: Jopek und Mai, der sein Comeback nach Innenbandriss im Knie gab und erstmals seit dem 22. Dezember wieder auflief, begannen anstelle von Schilk und Manu (beide Bank).

Heyers früher Treffer - Soukou an die Latte

Der HFC nutzte seine erste richtige Chance, um früh in Führung zu gehen. Fetsch verlängerte eine Ecke am linken Pfosten per Kopf. Mai verpasste, doch Heyer war zur Stelle und drückte den Ball mit dem linken Fuß über die Linie (6.). Sieben Minuten später hätten die Hausherren um ein Haar die passende Antwort gefunden, doch Soukou, der den Ball von Landgraf unfreiwillig vorgelegt bekam, schoss aus spitzem Winkel an die Latte (13.). Kurz darauf hatte die Kogge Pech, dass ein grenzwertiger Zweikampf zwischen Biankadi und Ajani im Strafraum nicht mit Elfmeter von Schiedsrichter Markus Schmidt geahndet worden war (15.).

Spätestens zu diesem Zeitpunkt hatte der HFC die Spielkontrolle. Hansa fand gegen clevere und souverän spielende Gäste kaum ein Durchkommen. Die Gäste wiederum spielten ihre Angriffe nicht zielstrebig aus - bestes Beispiel in der 32. Minute, als Mai am Ende eines Konters den gut postierten Ajani übersah. Kurz vor der Pause hätte der Comebacker beinahe mit einem satten Schuss für das 2:0 gesorgt, scheiterte aber an Gelios (41.).

Zerfahrene Partie ohne Chancen

3. Liga, 29. Spieltag

Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Bild fort: Halle verwaltete souverän, ließ ideenlose Rostocker anlaufen, verpasste es aber, die Vorentscheidung herbeizuführen. Je näher der Schlusspfiff rückte, desto zerfahrener wurde die Partie. Viele Fouls würgten den Spielfluss ab - Schmidt zückte insgesamt siebenmal Gelb. Abgesehen von Scherrfs harmlosen Versuch (48.) und Sohms Dropkick (79.) tat sich vor den Toren wenig.

Pepic markiert spät das 1:1

In der Schlussphase intensivierte Rostock noch einmal seine Bemühungen - und wurde schließlich belohnt. Die HFC-Defensive ließ sich ein Stück zu tief fallen und offenbarte den Hausherren damit viel Raum vor dem Sechzehner. Der eingewechselte Hilßner wusste dies auszunutzen, legte für Pepic quer, dessen Schuss von der Strafraumkante kurz vor Eisele aufsetze und im rechten Eck einschlug (84.). Fetsch hätte auf der Gegenseite beinahe die erneute Führung hergestellt, am Ende blieb es aber beim 1:1.

Rostock gastiert am Samstag (14 Uhr) in Karlsruhe. Der Hallesche FC, der damit den Sprung auf Platz drei verpasste, empfängt zur gleichen Zeit Wehen Wiesbaden.