3. Liga Analyse

3. Liga 2018/19, 28. Spieltag
19:13 - 12. Spielminute

Tor 1:0
Sohm
Rechtsschuss
Vorbereitung Bahn
Halle

19:29 - 28. Spielminute

Tor 1:1
Weidlich
Kopfball
Vorbereitung J. Gjasula
Cottbus

19:43 - 42. Spielminute

Tor 2:1
Heyer
Rechtsschuss
Vorbereitung Landgraf
Halle

20:08 - 50. Spielminute

Tor 2:2
Mamba
Linksschuss
Vorbereitung Viteritti
Cottbus

20:14 - 56. Spielminute

Spielerwechsel
Jopek
für Lindenhahn
Halle

20:17 - 58. Spielminute

Gelbe Karte
Matuwila
Cottbus

20:25 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Pronichev
für Manu
Halle

20:29 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
Hemmerich
für Weidlich
Cottbus

20:33 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Tuma
für Sohm
Halle

20:45 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
F. Geisler
für Mamba
Cottbus

20:50 - 90. + 2 Spielminute

Tor 2:3
Matuwila
Linksschuss
Vorbereitung J. Gjasula
Cottbus

20:53 - 90. + 4 Spielminute

Gelbe Karte
Marcelo Freitas
Cottbus

20:49 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel
Broschinski
für Viteritti
Cottbus

HFC

FCE

Halle verliert nach zweimaliger Führung

Matuwila staubt in der Nachspielzeit zum Sieg ab

Auswärtscoup: Cottbus feierte in Halle

Auswärtscoup: Cottbus feierte in Halle. imago

Halles Trainer Torsten Ziegner sah trotz des etwas glücklichen 1:0-Erfolges in Aalen keinen Grund, seine Startformation zu ändern und schickte deshalb die gleiche Elf ins Rennen. Auf der Bank nahm erstmals nach seiner Innenbandverletzung im linken Knie wieder Mai Platz.

Cottbus' Coach Claus-Dieter Wollitz tat es seinem Gegenüber gleich, stellte nach dem wichtigen 3:0-Heimsieg gegen Preußen Münster ebenfalls nicht um und vertraute den gleichen Spielern.

Halle geht zweimal in Front

Die Partie wurde in den ersten Minuten von beiden Seiten sehr intensiv geführt, dabei blieb zunächst vieles noch Stückwerk und der Ballbesitz wechselte hin und her. Doch ein Standard bescherte den Hausherren die frühe Führung. Nach einem Freistoß von Bahn, war Sohm im Getümmel im Fünfer zur Stelle und drückte den Ball entscheidend über die Linie (13.).

3. Liga, 28. Spieltag

Das Tor veränderte die Partie sichtlich. Der HFC gewann an Selbstbewusstsein und Spielkontrolle. Sohm hatte wenig später die Chance zu erhöhen. Doch gerade als das Ziegner-Team alles im Griff zu haben schien, kassierte es den Ausgleich. Nach einer Ecke bekam Gjasula eine zweite Chance und flankte erneut vors Tor, am ersten Pfosten köpfte Weidlich zum 1:1 ein (28.).

Halle benötigte einige Minuten, ging kurz vor der Pause nach einer Ecke aber erneut in Führung. Landgraf schickte den Ball von rechts auf die Reise und am zweiten Pfosten staubte Heyer zum 2:1 ab (42.). Rauhut, bedrängt von Sohm, machte dabei nicht die beste Figur, weil er nicht entscheidend an den Ball kam.

Cottbus dreht die Partie mit Leidenschaft

Der HFC hatte zwar die ersten Aktionen nach dem Wechsel, doch es waren die Gäste, die wieder ausglichen. Mamba war es, der mit einer schönen Aktion erst Gegenspieler Landgraf aussteigen ließ und schließlich per Linksschuss aus 17 Metern das 2:2 erzielte (50.). Im Gegenzug vergab Fetsch nach Abwehrfehler die Chance, sofort wieder nachzulegen.

Die Partie wurde zusehends giftiger, und es wurde viel diskutiert. Halle ging auf den Dreier und machte damit hinten die Räume auf. Dabei hatte Rangelov nach Vorarbeit von Mamba die beste Chance, doch er schoss freistehend am Tor vorbei (73.). Mamba war es auch, der in der Schlussphase bei einem Konter erst im letzten Moment gestoppt werden konnte. Die Hausherren waren zwar bemüht, waren aus dem Spiel heraus aber zu berechenbar, um die Lausitzer vor Probleme zu stellen.

Und so setzten die Gäste den Schlusspunkt in der Nachspielzeit. Nach einer Ecke war Matuwila zur Stelle, besorgte den Lucky Punch und drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt (90.+2).

Halle tritt am Montag (19 Uhr) zum Auswärtsspiel bei Hansa Rostock an und wird versuchen, die Pleite wieder wettzumachen. Am Sonntag (13 Uhr) empfängt Cottbus den Karlsruher SC und könnte dem HFC im Aufstiegskampf mit einem weiteren Sieg helfen.