3. Liga Analyse

19:15 - 13. Spielminute

Tor 0:1
Vitzthum
Linksschuss
Vorbereitung Röttger
Großaspach

19:27 - 25. Spielminute

Spielerwechsel
Janjic
für Brünker
Großaspach

19:29 - 27. Spielminute

Gelbe Karte
Gehring
Großaspach

19:30 - 28. Spielminute

Handelfmeter
Alvarez
verschossen
Osnabrück

19:35 - 32. Spielminute

Gelbe Karte
Alvarez
Osnabrück

19:49 - 45. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Susac
Osnabrück

19:48 - 45. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Röttger
Großaspach

20:16 - 54. Spielminute

Tor 0:2
Janjic
Rechtsschuss
Vorbereitung Hercher
Großaspach

20:20 - 58. Spielminute

Spielerwechsel
Baku
für Röttger
Großaspach

20:25 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Farrona Pulido
für Ouahim
Osnabrück

20:33 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Pfeiffer
für Heider
Osnabrück

20:33 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Klaas
für Susac
Osnabrück

20:38 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
J. Hoffmann
für Dem
Großaspach

OSN

GAS

Tabellenführer verliert gegen Kellerkind mit 0:2

Dicke Überraschung: Großaspach schockt Osnabrück

Michael Vitzthum

Torschütze beim Tabellenführer: Großaspachs Michael Vitzthum feiert sein 1:0 ausgiebig. imago

Osnabrücks Trainer Daniel Thioune hatte im Vorfeld des Heimspiels gegen die SG Sonnenhof Großaspach gegenüber "dfb.de" einen Appell an sich und das Team gerichtet: "Wir tun nach wie vor gut daran, demütig zu bleiben und nie zufrieden zu sein." Mit dieser Marschroute und der Maßnahme, sein Team nach dem auf einer Position zu verändern (Alvarez nach Gelb-Sperre zurück für Tigges), sollte seine Truppe dann das Duell mit dem Kellerkind angehen.

SGS-Coach Florian Schnorrenberg, der seine Startformation nach dem 0:1 gegen die Sportfreunde Lotte auf ebenfalls auf einer Stelle umbaute (Choroba für Thermann), hatte indes andere Pläne: "Klar ist, dass wir als gesamtes Team an unsere absolute Leistungsgrenze gehen müssen und gehen wollen."

Osnabrück schläft einmal - und vergibt vom Punkt

Gesagt, getan: Der Außenseiter präsentierte sich an diesem Abend an der Bremer Brücke defensiv giftig, ließ bis auf eine druckvolle VfL-Anfangsphase mit Chancen für Rennecke (6.), Girth (7.) und Trapp (8.) wenig zu. Im eigenen Angriff setzte die SGS indes auf Konterchancen und schnelles Umschaltspiel - mit Erfolg in Minute 13: Nach einem langen wie präzisen Röttger-Ball durch die Lücke links in den Strafraum kam Vitzthum an die Kugel, drosch hart drauf und vollendete gekonnt unter die Querlatte. Osnabrücks Torwart Körber bekam die Hände zu spät hoch.

3. Liga, 23. Spieltag

Insgesamt waren die Lila-Weißen sicherlich das spielstärkere Team, kamen gegen das dichte Abwehrgeflecht aber häufig nicht durch - und ließen zudem beste Chancen aus: Nach einem zweifelhaften Handelfmeterpfiff gegen Choroba (26.), der die Entscheidung von Referee Florian Badstübner (Windsbach) nicht fassen konnte, vergab Alvarez mit einem zu unplatzierten Schuss - und scheiterte an Schlussmann Broll (28.). Letztlich blieb es beim 0:1 aus Sicht des Spitzenreiters, der sich von einigen Aktionen des Gastes auch noch zu Rudelbildungen hinreißen ließ.

Großaspach legt nach

Nach dem Seitenwechsel dasselbe Bild: Die SGS stand vornehmlich defensiv sicher und hatte zudem Glück, dass bei gleich drei (!) streitbaren sowie sicherlich eindeutigeren Handspielen im eigenen Strafraum als in Abschnitt eins Schiedsrichter Badstübner kein zweites Mal auf den Punkt zeigte. Und wenn es mal wieder nach vorne ging, dann schlug der Außenseiter direkt das zweite Mal eiskalt zu: Hercher hatte bei einem Konter Raum auf der rechten Bahn, schritt nach vorn und flankte flach nach innen. Dort haute Taffertshofer über den Ball, sodass die Kugel weiter zum freistehenden Joker und Neuzugang Janjic (zuletzt bei Korona Kielce) kam. Dieser brauchte nur noch lässig einzuschieben - 2:0 (54.).

Die Zeit lief in der Folge gnadenlos gegen die Hausherren ab, während die Großaspacher mit der Zwei-Tore-Führung im Rücken immer mehr Sicherheit gewannen und beinahe das 3:0 besorgten. Hercher traf aus bester Lage allerdings nur den rechten Pfosten (72.). Zwar rannte der Favorit in der Folge nochmals an, mehr als ein Lattentreffer von Joker Pfeiffer (77.) oder andere gute Annäherungen sprangen aber nicht mehr heraus.

Serie beendet und Big Points

Osnabrück, das mit diesem 0:2 erst die zweite Saisonniederlage kassierte und zugleich als beste Abwehr gegen den harmlosesten Angriff der Liga verlor, bestreitet am kommenden Samstag (14 Uhr) das Derby bei Preußen Münster - und wird dann versuchen, nach zuletzt 15 Ligaspielen ohne Niederlage eine neue Serie zu starten. Sonnenhof Großaspach empfängt indes parallel den KFC Uerdingen und wird mit dem neu getankten Selbstvertrauen versuchen, den nächsten Großen zu stürzen.