3. Liga Analyse

3. Liga 2018/19, 20. Spieltag
14:26 - 25. Spielminute

Spielerwechsel
Erlbeck
für Eckardt
Jena

15:28 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
Vitzthum
für Pelivan
Großaspach

15:32 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Bock
für Wolfram
Jena

15:34 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Fehr
für Hercher
Großaspach

15:44 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Binakaj
für Röttger
Großaspach

15:48 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Tchenkoua
für P. Tietz
Jena

GAS

JEN

Großaspach und Jena überwintern auf einem Abstiegsplatz

Jena-Keeper Koczor rettet das Standardergebnis

Kai Gehring (l.) und Maximilian Wolfram (r.)

Intensives Spiel: Großaspachs Gehring (l.) im Kopfballduell mit Wolfram. imago

Großaspachs Trainer Frank Schnorrenberg wechselte gegenüber dem 1:1 gegen Fortuna Köln nur auf einer Position: Der gesperrte Bösel durfte wieder ran und ersetzte Vizthum.

Jenas Trainer Lukas Kwasniok ließ im Vergleich zum 3:1-Auswärtssieg bei 1860 München den 19-Jährigen Michael Schüler zum ersten Mal von Beginn auf den Rasen, der anstelle von Bock agierte.

3. Liga, 20. Spieltag

Die Großaspacher machten von Beginn an deutlich, dass sie das Kellerduell im heimischen Stadion für sich entscheiden wollten. Sie fielen durch viel Ballbesitz und frühem Gegenpressing auf. Vor allem über die Außenseiten brachten sie Jena in Bedrängung, indem sie Baku und Hercher in Szene setzten. Eine zwingende Torchance fehlte auf beiden Seiten. Leist schraubte sich hoch und verwertete einen Freistoß per Kopf (35.), doch die Abseitsstellung machte den Treffer ungültig.

Jena ohne Plan

Die Thüringer wirkten über lange Strecken einfallslos, kamen aber gegen Ende der ersten Hälfte besser in die Partie hinein und zeigten sich wesentlich aktiver im Kampf um den Ball.

Die zweite Hälfte begann vielversprechend mit intensiveren Zweikämpfen und Laufduellen. Hercher setzte sich mit einem starken Sprint über die rechte Seite durch und brachte den Ball gefährlich in die Mitte (51.), ein Torabschluss blieb allerdings aus. Beide Teams zeigten ihren Siegeswillen und hatten gefährliche Gelegenheiten. Die beste hatte Röttger: Der SGS-Stürmer fasste sich ein Herz und wollte per Linksschuss ins lange Eck verwandeln, Jena-Keeper Koczor glänzte aber mit einer tollen Parade (59.). Dann der Gegenschlag: Nach einem Standard lag die Kugel auf einmal vor Starkes Füßen, der zog aus dem Strafraum ab, die Kugel segelte aber rechts am Gehäuse vorbei (69.).

Beide Teams bleiben auf einem Abstiegsplatz

Die Luft war anschließend raus aus diesem Spiel. Unterm Strich hatten die Gastgeber die besseren Chancen, schafften es aber nicht, sich zu belohnen. Die intensive Begegnung endete mit einem leistungsgerechtem Remis, somit überwintern beide Teams auf einem Abstiegsrang.

Großaspach spielt nach der Winterpause am Samstag, 26. Januar (14 Uhr) beim 1. FC Kaiserslautern. Jena empfängt parallel Preußen Münster.