3. Liga Analyse

3. Liga 2018/19, 20. Spieltag
14:29 - 29. Spielminute

Tor 1:0
Proschwitz
Kopfball
Vorbereitung Amin
Meppen

14:40 - 40. Spielminute

Gelbe Karte
Oesterhelweg
Lotte

14:45 - 45. Spielminute

Tor 2:0
von Haacke
Rechtsschuss
Vorbereitung Undav
Meppen

15:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Granatowski
für Leugers
Meppen

15:03 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Reimerink
für J. Hofmann
Lotte

15:05 - 49. Spielminute

Gelbe Karte
Reimerink
Lotte

15:16 - 59. Spielminute

Gelbe Karte
Karweina
Lotte

15:17 - 61. Spielminute

Spielerwechsel
Lindner
für Oesterhelweg
Lotte

15:22 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Jesgarzewski
für von Haacke
Meppen

15:29 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Wendel
für Langlitz
Lotte

15:34 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Vidovic
für Undav
Meppen

15:41 - 85. Spielminute

Gelbe Karte
Puttkammer
Meppen

15:41 - 85. Spielminute

Gelbe Karte
L. Dietz
Lotte

MEP

LOT

Lotte: Torlos trotz starker erster Hälfte

Proschwitz beschert Meppen ruhige Weihnachten

Christian Neidhart (li., SV Meppen) mit Sohn Nico (re., Sportfreunde Lotte)

Das Vater-Sohn-Duell zwischen Meppens Trainer Christian Neidhart (li.) und Lottes Defensivmann Nico Neidhart (re.) blieb aus. imago

Nach der 0:1-Heimniederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern wechselte Meppens Trainer Christian Neidhart zweifach: von Haacke und Undav begannen anstelle von Jesgarzewski und Granatowski (beide Bank).

Gleich drei Veränderungen nahm Gäste-Coach Nils Drube nach dem 2:2 in Würzburg vor: Nico Neidhart musste im Duell gegen seinen Vater gemeinsam mit Lindner auf der Bank Platz nehmen, Schulze fehlte gelbgesperrt. Es begannen Langlitz und Dietz, die vor der Partie beide wegen muskulärer Probleme fraglich gewesen waren, sowie Karweina.

Lotte am Drücker - Straith trifft die Latte

Bei strömendem Regen fanden die Gäste nach einer 15-minütigen Abtastphase besser in die Partie. Besonders Oesterhelweg auf der rechten Seite beschäftigte die Meppener Defensive. Und so gehörte die erste klare Torchance dem Offensivmann der Sportfreunde: Oesterhelweg prüfte mit einem Distanzschuss Domaschke im Meppener Tor (19.). Da der Meppener Keeper auch bei einem Freistoß von Rahn zur Stelle war (23.) und Straith wenig später per Kopf nur die Latte traf (25.), blieb die Partie zunächst aber torlos.

3. Liga, 20. Spieltag

Das sollte sich nach 29 Minuten ändern - allerdings zugunsten der Hausherren. Nach einem Eckball von Amin stand Proschwitz frei und köpfte den SVM in Front (29.). Lotte ließ sich von dem Rückstand nicht aus der Ruhe bringen, blieb im Angriffsspiel gefährlich, konnte sich aber keine Großchancen mehr erspielen. Stattdessen legte Meppen kurz vor dem Pausenpfiff mit einem Konter im eigenen Stadion nach. Von Haacke schickte Undav, der am herauseilenden Kroll scheiterte. Doch der Klärungsversuch landete bei von Haacke, der per Direktabnahme auf 2:0 stellte (45.).

Meppen nach Seitenwechsel stärker

Im zweiten Durchgang kam Meppen besser aus der Kabine, wurde das aktivere Team und schaffte es, Lotte das eigene Spiel aufzudrücken. Während von den Gästen offensiv wesentlich weniger zu sehen war, als noch in der ersten Hälfte, hatte der SV ein ums andere Mal die Chance auf das dritte Tor. Doch als Proschwitz im Sechzehner den Ball zu Kleinsorge stocherte und dieser das Leder über die Linie drückte, gab der Unparteiische Henry Müller den Treffer nicht. Kleinsorge hatte bei der Ballabgabe im Abseits gestanden (61.).

Im weiteren Verlauf konzentrierte sich die Neidhart-Elf darauf, die Führung zu verteidigen. Und so blieb die Schlussphase ohne Großchancen. Die gefährlichste Situation der Sportfreunde wurde wegen eines Stürmerfouls von Karweina abgepfiffen (82.), auf der Gegenseite konnte zunächst Chato vor Kleinsorge klären (88.), während dieser nur wenig später bei einem Konter stolperte und dadurch vergab (89.). Und so blieb es letztlich beim 2:0-Sieg der Meppener, die damit mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause gehen.

Meppen spielt nach der Winterpause am Samstag, 26. Januar (14 Uhr), beim VfL Osnabrück. Lotte empfängt am Freitag, 25. Januar (19 Uhr), 1860 München.