3. Liga Analyse

3. Liga 2018/19, 8. Spieltag
14:35 - 32. Spielminute

Tor 1:0
Vidovic
Kopfball
Vorbereitung Posipal
Meppen

14:46 - 44. Spielminute

Tor 1:1
Schimmer
Rechtsschuss
Vorbereitung Greger
Haching

15:05 - 46. Spielminute

Tor 1:2
Porath
Rechtsschuss
Vorbereitung Bigalke
Haching

15:08 - 49. Spielminute

Tor 2:2
Undav
Kopfball
Vorbereitung Granatowski
Meppen

15:10 - 51. Spielminute

Tor 3:2
von Haacke
Rechtsschuss
Vorbereitung Amin
Meppen

15:13 - 54. Spielminute

Gelbe Karte
Jesgarzewski
Meppen

15:16 - 57. Spielminute

Tor 3:3
L. Marseiler
Rechtsschuss
Vorbereitung Bigalke
Haching

15:20 - 61. Spielminute

Spielerwechsel
Kiomourtzoglou
für Bigalke
Haching

15:22 - 63. Spielminute

Gelbe Karte
M. Endres
Haching

15:23 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Deters
für M. Wagner
Meppen

15:28 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Born
für Kleinsorge
Meppen

15:37 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Vrzogic
für Posipal
Meppen

15:37 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Widemann
für Hain
Haching

15:42 - 83. Spielminute

Gelbe Karte
von Haacke
Meppen

15:43 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Hagn
für Porath
Haching

MEP

UHA

Munteres Hin und Her: Vier Tore in elf Minuten

Bigalkes Assists bringen SpVgg einen Punkt

Julian von Haacke und Christoph Greger im Kopfballduell

Meppens Julian von Haacke (li.) im Kopfballduell mit Unterhachings Christoph Greger. imago

Auf Seiten der Hausherren musste Christian Neidhart nach der 0:3-Niederlage bei Wehen Wiesbaden auf Leugers verzichten. Der Meppener, der bereits in der Vorsaison die Gelbsünderkartei mit 15 Gelben Karten anführte, fehlte bereits nach sieben Einsätzen wegen der fünften Gelben Karte. Amin rückte für Leugers in die Startelf, Kleinsorge begann anstelle von Kremer (Bank).

Hachings Trainer Claus Schromm nahm im Vergleich zur 0:1-Heimniederlage gegen Würzburg drei Veränderungen vor: Bauer, Dombrowka und Schimmer begannen anstelle von Welzmüller, Winkler und Kiomourtzoglou, die allesamt auf der Bank Platz nahmen.

Enge Zweikampfführung, höher stehen und ins Pressing gehen - das hatte sich Neidhart vor der Partie von seiner Mannschaft gewünscht. Und sein Wunsch sollte erfüllt werden. Der SV begann spielfreudig, mit schnellem Umschaltspiel und setzte Unterhaching vom Anpfiff weg unter Druck. Einzig die Chancenverwertung trübte die Stimmung beim emsländischen Publikum. Denn Kleinsorge zögerte zu lange (10.), Undav traf per Hacke nur den Pfosten (11.) und Wagner verpasste vor dem Tor (12.).

Vidovic bringt SV in Front

Erst nach einer Viertelstunde gelang es den Gästen, sich etwas zu befreien, selbst Nadelstiche zu setzen und das schnelle Spiel der Meppener zu kontrollieren. Doch auch wenn Marseiler die erste Chance der Gäste erspielte (23.), erzielte der SV den ersten Treffer: Im Anschluss an eine Ecke legte Posipal quer und bediente damit Vidovic, der den Ball zum 1:0 einnickte (32.). In der Folge hatte Granatowski noch die Chance, die Führung auszubauen (44.), doch letztlich kassierten die Hausherren noch vor der Pause den Ausgleich. Einen Freistoß konnte die Defensive der Blau-Weißen nicht ausreichend klären, der Abpraller landete über Dombrowka und Greger bei Schimmer, der quasi mit dem Pausenpfiff zum 1:1 traf (45.).

3. Liga, 8. Spieltag

Nach Wiederanpfiff wurde es wild: Wenige Sekunden nachdem der Ball wieder freigegeben war, flankte Bigalke auf Porath, der trotz Wegrutschen für die Gästeführung sorgte (46.). Doch die Neidhart-Elf zeigte Moral: Vier Minuten nach dem Rückstand köpfte Undav eine Granatowski-Flanke zum Ausgleich ein (50.), ehe weitere drei Zeigerumdrehungen später von Haacke aus zweiter Reihe die Partie zugunsten der Hausherren drehte (53.). Doch die verrückten Minuten in Meppen waren noch nicht vorbei, denn Unterhaching meldete sich zurück: Erneut ging Bigalke über die Außenbahn und schickte dieses Mal Marseiler, der auf 3:3 stellte (57.).

Wenig Risikobereitschaft in der Schlussphase

Nach dieser intensiven Phase gönnten sich beide Teams zunächst eine kleine Verschnaufpause, zahlreiche Wechsel auf beiden Seiten sorgten zusätzlich dafür, dass auf dem Platz wenig geboten wurde. Letztlich war auch in der Schlussphase keines der beiden Teams bereit, volles Risiko zu gehen. Und so blieben ein Undav-Schuss (83.) und ein Versuch von Schimmer, der aus der Drehung an Domaschke scheiterte (90.+1), die einzigen Highlights der Schlussphase.

Der SV Meppen gastiert am kommenden Dienstag (19 Uhr) bei den Würzburger Kickers. Die Spielvereinigung Unterhaching erwartet die Münchner Löwen am Mittwoch (19 Uhr) zum Derby.