2. Bundesliga 2018/19, 32. Spieltag
13:20 - 18. Spielminute

Gelbe Karte
Losilla
Bochum

13:42 - 42. Spielminute

Tor 1:0
Ganvoula
Rechtsschuss
Vorbereitung Hinterseer
Bochum

14:03 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Hoogland
für Fabian
Bochum

14:08 - 50. Spielminute

Tor 2:0
Baumgartner
Kopfball
Vorbereitung Pantovic
Bochum

14:10 - 52. Spielminute

Gelbe Karte
Ignjovski
Magdeburg

14:17 - 59. Spielminute

Spielerwechsel
Weilandt
für Pantovic
Bochum

14:16 - 59. Spielminute

Gelbe Karte
Laprevotte
Magdeburg

14:19 - 61. Spielminute

Tor 3:0
Weilandt
Rechtsschuss
Vorbereitung Losilla
Bochum

14:19 - 62. Spielminute

Gelbe Karte
Erdmann
Magdeburg

14:20 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Lewerenz
für Lohkemper
Magdeburg

14:20 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Osei Kwadwo
für Ignjovski
Magdeburg

14:23 - 64. Spielminute

Tor 3:1
Bülter
Rechtsschuss
Vorbereitung T. Chahed
Magdeburg

14:28 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Weil
für Laprevotte
Magdeburg

14:35 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Saglam
für Hinterseer
Bochum

14:42 - 84. Spielminute

Tor 4:1
Weilandt
Rechtsschuss
Vorbereitung Bandowski
Bochum

14:45 - 87. Spielminute

Tor 4:2
Beck
Kopfball
Vorbereitung Hammann
Magdeburg

14:50 - 90. + 3 Spielminute

Gelbe Karte
Ganvoula
Bochum

BOC

FCM

Joker Weilandt erzielt sehenswerten Doppelpack

Spektakel in Hälfte zwei: Bochum stürzt FCM auf Platz 17

Anthony Losilla, Charles Elie Laprevotte

Einen Schritt voraus: Bochum mit Kapitän Anthony Losilla hatte gegen Magdeburg und Charles-Elie Laprevotte die Nase vorn. picture alliance

Bochums Coach Robin Dutt nahm nach dem 2:3 in Aue gleich vier Änderungen an seiner Startelf vor: Hoogland, Tesche, Kokovas und Saglam rotierten auf die Bank, dafür starteten Bandowski (Startelfdebüt in dieser Saison), Fabian, Eisfeld und Ganvoula.

Magdeburgs Trainer Michael Oenning konnte wieder auf den zuletzt angeschlagenen Stammtorwart Brunst sowie Kirchhoff zurückgreifen, außerdem kam Chahed neu in die Startelf. Neben Ersatzkeeper Seidel, der wieder auf der Bank Platz nahm, mussten auch Perthel und Preißinger weichen, allerdings aus anderen Gründen: Beide hatten beim 2:1 gegen Fürth ihre fünfte Gelbe Karte gesehen.

Standardfestival in Durchgang eins - Ganvoula zur Führung

Die erste Hälfte einer intensiven Zweitligapartie war geprägt von zahlreichen Eckbällen und Freistößen, die auf beiden Seiten in die Strafräume segelten. Kirchhoff für Magdeburg (6.) und Ganvoula für Bochum (15.) vergaben jeweils per Kopf nach Eckbällen erste Möglichkeiten, Ganvoula scheiterte zudem mit einem strammen Volleyschuss an Brunst (11.). Spielerisch gelang beiden Teams gerade im vorderen Drittel wenig, Magdeburg war jedoch die etwas engagiertere Mannschaft und hatte durch den auffälligen Bülter die bis zu diesem Zeitpunkt beste Möglichkeit zur Führung - Riemann parierte glänzend (40.).

Stattdessen gingen die Hausherren in Führung: Ein langer Schlag von Riemann landete am Magdeburger Strafraum bei Hinterseer, der den Ball technisch stark festmachte, zunächst aber an Erdmann hängen blieb. Der Österreicher blieb jedoch mit etwas Glück in Ballbesitz und stocherte die Kugel zu Ganvoula, der zur Halbzeitführung für Bochum traf (42.).

2. Bundesliga, 32. Spieltag

FCM verteidigt luftig, Weilandt zweimal herrlich

Kurz nach dem Wiederbeginn setzte es den nächsten Tiefschlag für den FCM: Pantovic löffelte einen Freistoß von der rechten Grundlinie in den Fünfmeterraum, wo Baumgartner unbedrängt zum 2:0 einköpfen durfte - das erste Zweitligator für den Österreicher (51.). Magdeburg rückte daraufhin merklich weiter auf und Bochum nutzte die sich bietenden Räume eiskalt. Nach einem Ballverlust war die FCM-Abwehr völlig unsortiert, Losilla spielte einen Steilpass auf den erst rund 90 Sekunden zuvor eingewechselten Weilandt, der mutterseelenalleine auf Brunst zulaufen konnte und den Gästekeeper mit einem herrlichen Heber ins lange Eck düpierte (61.).

Oenning reagierte mit einem Doppelwechsel auf das 0:3 (Osei Kwadwo und Lewerenz für Lohkemper und Ignjovksi) und brachte damit noch mal Feuer in seine Mannschaft. Osei Kwadwo hätte mit seinem ersten Ballkontakt beinahe das 1:3 erzielt (63.), für das dann Bülter mit einem trockenen Flachschuss nach entschlossener Vorarbeit von Chahed sorgte (65.). Um ein Haar hätte Magdeburg unmittelbar danach gar für den Anschlusstreffer gesorgt, Riemann parierte einen Flachschuss von Lewerenz aber glänzend (66.).

Beck gehört das letzte Wort

Die Gäste rannten weiter an, gewährten Bochum aber auch immer wieder viel Platz, um die Entscheidung herbeizuführen. Eisfeld vergab aus hervorragender Einschussposition noch kläglich (76.), umso fulminanter traf dann aber einmal mehr Weilandt: Der Joker profitierte von einem Fehler Hammanns, der unter einer Bandowski-Flanke hindurchtauchte und hämmerte den Ball volley an die Unterkante der Latte, von wo aus die Kugel zum 4:1 in die Maschen hüpfte (84.). Die Partie war entschieden, Magdeburg tat aber immerhin noch etwas für das Torverhältnis im Abstiegskampf: Beck köpfte eine Hammann-Ecke zum 4:2-Endstand ein (87.). Lee hätte den Drei-Tore-Abstand beinahe zwar noch einmal hergestellt, traf mit einem Schlenzer aber nur den Innenfposten (90.).

Der VfL hat somit auch rechnerisch die letzten Zweifel am Klassenerhalt beseitigt, Magdeburg rutschte durch den gleichzeitigen Erfolg des FC Ingolstadt auf Tabellenplatz 17 ab. Bochum gastiert am Sonntag (15.30 Uhr) bei St. Pauli. Für Magdeburg geht es zeitgleich bei Union Berlin weiter.

Tabellenrechner 2.Bundesliga