2. Bundesliga 2018/19, 30. Spieltag
13:49 - 20. Spielminute

Tor 1:0
Grüttner
Linksschuss
Vorbereitung Adamyan
Regensburg

14:35 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Ignjovski
für Rother
Magdeburg

14:46 - 57. Spielminute

Gelbe Karte
Adamyan
Regensburg

14:48 - 60. Spielminute

Spielerwechsel
Lewerenz
für Preißinger
Magdeburg

15:03 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Stolze
für Adamyan
Regensburg

15:09 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
T. Chahed
für Bülter
Magdeburg

15:09 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Fein
für Thalhammer
Regensburg

15:17 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Nietfeld
für Al Ghaddioui
Regensburg

15:22 - 90. + 3 Spielminute

Gelbe Karte
Saller
Regensburg

15:23 - 90. + 4 Spielminute

Gelbe Karte
Nachreiner
Regensburg

REG

FCM

Magdeburg bleibt lange Zeit zu harmlos

Correias Rettungstaten - Grüttner lässt Jahn jubeln

Marcel Correia

Zeichnete sich durch zwei Rettungstaten aus: Marcel Correia. imago

Jahn-Coach Achim Beierlorzer wechselte gegenüber dem 2:2 bei Union Berlin einmal: Kapitän Grüttner kehrte nach überstandener Wadenblessur zurück, Hein nahm zunächst auf der Bank Platz.

Magdeburgs Trainer Michael Oenning musste im Vergleich zum 0:1 gegen Darmstadt auf drei Leistungsträger verzichten: Innenverteidiger Erdmann fehlte Gelb-gesperrt, Offensivmann Türpitz verletzt (Muskelverletzung) und Mittelfeldabräumer Kirchhoff hatte sich erst während des Aufwärmens mit einer Zerrung abgemeldet. Für das Trio begannen Müller, Hammann und Bülter.

Magdeburg beginnt forsch, Adamyan scheitert an Brunst

Regensburgs Trainer Beierlorzer hatte einen Gegner erwartet, der "All-in geht", weil er im Abstiegskampf "punkten muss". Der 51-jährige Franke sollte rechtbehalten: Die Partie begann mit einer Magdeburger Drangphase. Zielstrebig im Vorwärtsgang und mit Biss im Zweikampfverhalten ließen die Elbstädter den favorisierten Jahn in den Anfangsminuten kaum zur Entfaltung kommen. Drei Ecken in den ersten neun Minuten bauten ordentlich Druck auf Regensburgs Keeper Weis, der erneut das Tor anstelle der eigentlichen Nummer eins Penkte hütete, auf. Wirklich auszeichnen musste der 29-jährige Weis sich in dieser Phase aber nicht.

2. Liga, 30. Spieltag

Als Initialzündung für Regensburgs Offensive diente dann der vierte Magdeburger Eckstoß: Nach dem ruhenden Ball machten die Oberpfälzer das Spiel gegen die weitaufgerückten Gäste schnell und plötzlich konnte sich Adamyan fast ungestört von der Mittellinie aus auf den Weg Richtung Magdeburgs Keeper machen. Am Strafraum angekommen entschied sich der armenische Nationalspieler für einen gefühlvollen Chip - und scheiterte mit seinem Abschluss an Brunst, der im richtigen Moment seinen linken Arm nach oben riss und so die Riesengelegenheit vereitelte (10.).

Grüttner steht goldrichtig

In der Folge war ein deutlicher Bruch in Magdeburgs Spiel zu erkennen. Die Oenning-Elf kam nun kaum mehr in die Zweikämpfe und musste sich gerade bei den zweiten Bällen geschlagen geben. Der Jahn bekam von Minute zu Minute Auftrieb und hatte die deutlich reifere Spielanlage vorzuweisen. Ein Spiel auf ein Tor entwickelte sich und so war das 1:0 nur noch eine Frage der Zeit. Für den Regensburger Jubel sollte Grüttner sorgen, der nach einer feinen Kombination Adamyans Vorarbeit nur noch über die Torlinie drücken musste (20.).

Regensburg blieb nach dem Führungstreffer auf dem Gaspedal. Gerade Adamyan und Föhrenbach sorgten über die linke Offensivseite für viel Gefahr. Doch vor dem Tor präsentierte sich die Beierlorzer-Elf wie bei Thalhammers Schuss aus sechs Metern (35.) zu leichtfertig. Da von Magdeburgs Angriff in der ersten Hälfte kein einziger gefährlicher Schuss auf das Jahn-Gehäuse zu verzeichnen war, ging es beim Stand von 1:0 in die Kabine.

Correia rettet doppelt

Nach dem Seitenwechsel verpasste es Adamyan dann, die Weichen früh im zweiten Durchgang Richtung sechstem Regensburger Heimsieg zu stellen. Denn der Elf-Tore-Stürmer fand mit seinem Schuss aus zwölf Metern halblinker Position erneut seinen Meister in Brunst (48.). Danach ließen es beide Teams erst einmal gemächlicher angehen. So dauerte es bis zur 65. Minute ehe es vor dem Tor wieder gefährlich wurde. Und nun war der 1. FCM am Zug. Doch Jahn-Verteidiger Correia sollte sich in höchster Not in Lohkempers satten Rechtsschuss aus zehn Metern zentraler Position werfen. Es sollte nicht die letzte Rettungstat des Innenverteidigers bleiben. Denn auch bei Becks Abschluss aus der Nahdistanz, bei dem Weis wohl geschlagen gewesen wäre, hielt Correia gerade noch seine Hüfte in den Schuss (77.).

In der Schlussphase blieben die Elbstädter das aktivere Team, allerdings versandeten die Standards (unter anderem zwölf Ecken) allesamt. Und so rettete sich der Jahn, bei dem George nach seinem starken Solo nur den Pfosten traf (85.), ins Ziel.

Für Regensburg, das die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte weiter ausbauen konnte, geht es am Samstag (13 Uhr) auf St. Pauli weiter. Magdeburg, das auch im vierten Spiel gegen den Jahn auf einen Sieg wartet, empfängt zeitgleich Fürth.