2. Bundesliga 2018/19, 29. Spieltag
18:34 - 5. Spielminute

Tor 0:1
Andrich
Rechtsschuss
Vorbereitung Beermann
Heidenheim

18:59 - 29. Spielminute

Spielerwechsel
Feick
für Theuerkauf
Heidenheim

19:49 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Zulechner
für Testroet
Aue

19:50 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Schnatterer
für Multhaup
Heidenheim

20:02 - 74. Spielminute

Gelbe Karte
Riese
Aue

20:05 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Nazarov
für S. Breitkreuz
Aue

20:07 - 79. Spielminute

Gelbe Karte
Nazarov
Aue

20:07 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Dovedan
für Andrich
Heidenheim

20:08 - 81. Spielminute

Rote Karte
Kusic
Aue

20:11 - 84. Spielminute

Gelbe Karte
Feick
Heidenheim

20:12 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Kral
für Iyoha
Aue

20:14 - 87. Spielminute

Gelbe Karte
Zulechner
Aue

20:14 - 87. Spielminute

Gelbe Karte
Dorsch
Heidenheim

AUE

HDH

Aue kassiert die vierte Niederlage in Folge

Andrichs Spaziergang reicht Heidenheim

Robert Andrich (#8)

Traf in Aue zur frühen Führung: Heidenheims Offensivmann Robert Andrich (#8). imago

Aues Trainer Daniel Meyer nahm im Vergleich zur 1:2-Niederlage bei Arminia Bielefeld , der dritten Pleite in Folge, zwei Änderungen vor: Breitkreuz kehrte nach langer Verletzungspause (Knie-OP) in die Startelf zurück, Samson saß zunächst auf der Bank. Außerdem begann Krüger für Kalig (nicht im Kader).

Heidenheims Coach Frank Schmidt wechselte gegenüber der 0:2-Niederlage gegen den 1. FC Köln dreimal: Theuerkauf stand nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre genauso in der Startelf wie Multhaup und Thomalla. Feick, Dovedan und überraschend auch Kapitän Schnatterer nahmen allesamt auf der Bank Platz.

Andrich darf spazieren gehen - 1:0 Heidenheim

Heidenheim konnte mit einem Sieg noch einmal an Relegationsplatz drei heranrücken und begann entsprechend angriffslustig. Keine fünf Minuten waren gespielt, als der Ball bereits im Netz von Torwart Männel zappelte: Andrich spazierte von der Mittellinie durch die Auer Hälfte, wurde überhaupt nicht angegriffen und traf von der Strafraumkante zum 1:0 für die Gäste (5.). Beinahe wäre Erzgebirge eine schnelle Antwort geglückt, Testroet tauchte bei einem Konter der Hausherren frei vor Müller auf, zielte aber genau auf den FCH-Schlussmann (12.). Ansonsten hatte Heidenheim die Partie im Griff.

2. Bundesliga, 29. Spieltag

Die Gäste, bei denen nach einer knappen halben Stunde Feick für den angeschlagenen Theuerkauf gekommen war, waren die spielerisch strukturiertere Mannschaft und standen defensiv stabil. Weil Aue im Spiel nach vorne Tempo und Ideen fehlten, entwickelte sich so eine zerfahrene Partie, die sich hauptsächlich zwischen den Strafräumen abspielte. Gefährliche Abschlüsse waren die absolute Ausnahme: Andrich tauchte nach einer feinen Kombination frei vor Männel auf, scheiterte aber am Auer Torwart (33.). Auf der Gegenseite setzte Krüger eine Volleyabnahme über den Kasten (37.).

FCH verpasst Entscheidung - Kusic brennen die Sicherungen durch

Aue kam mit mehr Schwung und Zug zum Tor aus der Kabine, nach wenigen Minuten in Durchgang zwei hatte Testroet bereits zwei Schüsse in Richtung FCH-Gehäuse abgegeben (48./51.). Nach etwas wackligen Anfangsminuten fand Heidenheim jedoch zu seiner defensiven Ordnung zurück - und hätte nach etwas mehr als einer Stunde den Sack zumachen können: Bei einem Konter der Gäste übersah Dorsch jedoch den besser postierten Andrich und zog selbst ab - Wydra fälschte in höchster Not zur Ecke ab (66.). Kurz darauf scheiterte Thomalla nach toller Kombination der Gäste an Männel (69.).

Die Hausherren hatten in Hälfte zwei zwar etwas mehr Ballbesitz, agierten im Spiel nach vorne aber weiter ohne Durchschlagskraft. Ein Kopfball des eingewechselten Zulechner war ein seltener gefährlicher Abschluss in Richtung FCH-Tor (70.). In der Schlussphase dezimierten sich die Sachsen zu allem Überfluss auch noch selbst: Kusic mähte mit beiden Beinen ohne Rücksicht Thomalla um und musste zu Recht mit glatt Rot vom Platz (81.). Mit einem Mann mehr hatte Heidenheim letztlich keine Probleme, die Führung über die Zeit zu bringen.

Für Aue, das die vierte Niederlage in Folge kassierte, geht es am Samstag (13 Uhr) beim Hamburger SV weiter. Heidenheim darf hingegen weiter von Relegationsplatz drei träumen und empfängt am Sonntag (13.30 Uhr) den FC St. Pauli.