2. Bundesliga 2018/19, 19. Spieltag
20:49 - 19. Spielminute

Tor 1:0
Atilgan
Linksschuss
Vorbereitung Nikolaou
Dresden

20:56 - 26. Spielminute

Gelbe Karte
Behrendt
Bielefeld

20:56 - 27. Spielminute

Tor 2:0
Hamalainen
Foulelfmeter,
Linksschuss
Vorbereitung Koné
Dresden

21:01 - 32. Spielminute

Gelbe Karte
J. Müller
Dresden

21:04 - 34. Spielminute

Tor 2:1
Atik
Eigentor, Bauch
Bielefeld

21:10 - 40. Spielminute

Tor 3:1
Koné
Rechtsschuss
Vorbereitung Nikolaou
Dresden

21:42 - 54. Spielminute

Tor 3:2
Edmundsson
Linksschuss
Vorbereitung Klos
Bielefeld

21:43 - 55. Spielminute

Spielerwechsel
Yabo
für Staude
Bielefeld

21:53 - 65. Spielminute

Spielerwechsel
Ebert
für Atik
Dresden

21:57 - 69. Spielminute

Tor 3:3
Klos
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Klos
Bielefeld

21:59 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Wahlqvist
für Gonther
Dresden

22:05 - 77. Spielminute

Rote Karte
Mar. Hartmann
Dresden

22:07 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Dumic
für Atilgan
Dresden

22:07 - 79. Spielminute

Tor 3:4
Börner
Kopfball
Vorbereitung Klos
Bielefeld

22:13 - 84. Spielminute

Gelbe Karte
Seufert
Bielefeld

22:21 - 90. + 3 Spielminute

Spielerwechsel
Brandy
für Edmundsson
Bielefeld

22:19 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel
Salger
für Seufert
Bielefeld

22:22 - 90. + 4 Spielminute

Gelbe Karte
Ebert
Dresden

SGD

BIE

Dynamo führt 2:0 und 3:1 - und verliert am Ende doch noch

4:3! Neuhaus jubelt nach Comeback-Festival bei Ex-Klub Dresden

Fabian Klos und Rico Benatelli

Avancierte gegen Dresden um Rico Benatelli (li.) zum Matchwinner: Bielefeld-Stürmer Fabian Klos (re.). picture alliance

Dresdens Trainer Maik Walpurgis baute im Vergleich zum 3:1-Auswärtssieg beim MSV Duisburg zum Jahresabschluss 2018 auf drei Startelf-Änderungen: Hartmann, Hamalainen und Atilgan rückten für Ballas, Röser (Infekt) und Ebert (Fußprobleme, Bank) ins erste Glied.

Arminia-Coach Neuhaus nahm nach der 1:2-Heimniederlage gegen den 1. FC Heidenheim vor der Winterpause zwei Wechsel vor: Für Lucoqui (Bank) und Schütz durften Edmundsson und Seufert starten. Winterneuzugang und Rückkehrer Yabo (RB Salzburg) saß zunächst auf der Bank, Pieper (Borussia Dortmund II) fehlte noch im Kader.

Atilgan trifft beim Startelf-Debüt

"Am Mittwoch wird keiner den anderen total überraschen", hatte Neuhaus vor der Rückkehr nach Dresden gesagt. Seine Elf war es dann aber, die zunächst mit einem doch etwas überraschenden, weil überaus forschen Gästeauftritt verheißungsvoll loslegte. Bis auf einen abgefälschten und entschärften Freistoß Behrendts aus 25 Metern wollte jedoch zunächst keine klare Chance herausspringen (3.). Die Konsequenz, die Bielefeld vermissen ließ, zeigten die Hausherren dann gleich in Vollendung: Nikolaou hebelte den Ball an die Strafraumkante zu Atilgan, der junge Stürmer (Startelf-Debüt in der 2. Liga) nahm den Ball stark mit in den Strafraum und netzte mit links eiskalt ein (19.).

Das Spiel nahm an Fahrt auf: Erst zirkelte Atik einen Freistoß aus 20 Metern nur knapp links vorbei (23.), dann foulte Behrendt Koné nach Berko-Vorlage elfmeterreif - Hamalainen nahm sich des Strafstoßes an und platzierte den Ball wuchtig im rechten Eck (27.). Voglsammer bot sich die Chance zum schnellen Anschluss, doch Schubert behielt im Eins-gegen-eins mit einer starken Fußabwehr die Oberhand (30.). Ein kurioses Slapstick-Eigentor brachte Bielefeld dann doch noch ran: Hamalainen fing einen Schuss der Gäste in höchster Not vor der Linie ab, wollte den Ball dann hastig mit der Picke klären - und schoss Atik äußerst unglücklich an, von dem der Ball ins Tor trudelte (34.). Dresden schlug jedoch postwendend zurück: Erst scheiterte Koné per Kopfball am glänzend reagierenden Ortega (40.), wenige Sekunden später war der DSC-Schlussmann bei einem Abstauber des Stürmers aber machtlos - der Zwei-Tore-Vorsprung war vor dem Gang in die Kabinen wiederhergestellt.

2. Bundesliga, 19. Spieltag

Klos wird zum Comeback-König

Die Arminen erwischten auch im zweiten Durchgang den besseren Start - und kamen erneut zum Anschluss: Klos verlängerte einen langen Schlag per Kopf, Edmundsson war von Müller nicht zu stoppen und behielt frei vor dem Tor die Nerven (54.). Die Arminia war nun weiter am Drücker und kurz darauf zweimal im Pech, als erst Schubert per Glanztat einen Yabo-Schuss zur Ecke klärte und Voglsammer bei ebendieser Ecke an den Pfosten köpfte (59.). Kurz darauf war Klos jedoch im Strafraum nur mit einem Foul zu stoppen - der Stürmer trat selbst an und traf zum 3:3 (69.).

Nach seiner Vorlage zum zweiten DSC-Treffer und seinem herausgeholten sowie verwandelten Elfmeter zum 3:3 avancierte Klos in der Schlussphase endgültig zum Matchwinner: Erst zwang er Hartmann zu einer mit Rot geahndeten Notbremse, als er auf halber Strecke zum Strafraum nur mit unlauteren Mitteln zu halten war (77.), dann legte er den letzten Treffer der Partie mustergültig per Kopf vor: Börner nickte zum 4:3 aus Sicht der Arminia ein und setzte dem Comeback-Festival der Gäste die Krone auf (79.). Weil Dresdens Schlussoffensive verpuffte, sollte dies die letzte Pointe des offenen Schlagabtausches sein.

Und wie geht's weiter? Dresden tritt am Samstag (13 Uhr) in Heidenheim an. Bielefeld empfängt zur gleichen Zeit den Hamburger SV.