2. Bundesliga 2018/19, 14. Spieltag
14:08 - 39. Spielminute

Tor 0:1
Veerman
Rechtsschuss
Vorbereitung Möller Daehli
St. Pauli

14:13 - 43. Spielminute

Gelbe Karte
Ziereis
St. Pauli

14:49 - 60. Spielminute

Spielerwechsel
Lais
für Fein
Regensburg

14:50 - 61. Spielminute

Gelbe Karte
Dudziak
St. Pauli

14:52 - 63. Spielminute

Gelbe Karte
Buchtmann
St. Pauli

14:57 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
Zander
für Buballa
St. Pauli

15:06 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Stolze
für Geipl
Regensburg

15:09 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Zehir
für Buchtmann
St. Pauli

15:16 - 87. Spielminute

Tor 1:1
Stolze
Rechtsschuss
Vorbereitung Adamyan
Regensburg

15:17 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Miyaichi
für Möller Daehli
St. Pauli

15:20 - 90. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Miyaichi
St. Pauli

REG

STP

Regensburg seit neun Spielen ungeschlagen

Jahn-Joker Stolze sorgt für verdienten Lohn

Veerman vs. Sörensen

Erzielte das 1:0 für St. Pauli: Henk Veerman, hier im Duell mit Gegenspieler Asger Sörensen. picture alliance

Regensburgs Trainer Achim Beierlorzer ersetzte im Vergleich zum 3:2-Auswärtssieg beim 1. FC Magdeburg den verletzten Föhrenbach (Außenbandanriss im Knie) sowie Stolze durch Nandzik und Al Ghaddioui (Startelfdebüt).

St. Paulis Trainer Markus Kauczinski tauschte gegenüber dem 1:1 gegen den 1. FC Heidenheim einmal Personal aus und schickte Veerman für Flum auf den Rasen.

Volle Hütte in Regensburg, die Fans erlebten allerdings einen zerfahrenen Beginn. Der Jahn war das aktivere Team, agierte jedoch wie auch der lauernde Gegner mit zu vielen Fehlpässen. Zielgerichtete Aktionen hatten Seltenheitswert, nur St. Paulis Veerman nach einem Konter (6.) sowie SSV-Kapitän Grüttner (7.) sorgten für etwas Torgefahr.

Das Zweikampfverhalten stimmte auf beiden Seiten, der Ball wechselte so schnell immer wieder seinen Besitzer. Regensburg war optisch überlegen, ließ es aber nach manch gutem Ansatz im letzten Drittel an Präzision beim letzten Pass fehlen. Es dauerte so bis zur 25. Minute, ehe Geipl aus zentraler Position von der Strafraumgrenze die bis dorthin beste Möglichkeit hatte, aber vorbeischoss.

Auch George scheitert - Veerman macht's

Von den Kiez-Kickern war offensiv wenig zu sehen. Die Oberpfälzer blieben am Drücker, George hatte die nächste gute Chance (32.) und per Volleyabnahme nach feiner Grüttner-Vorarbeit kein Abschlussglück (38.).

Wie aus dem Nichts gelang dann St. Pauli die Führung: Allagui spielte bei einem Konter nach rechts zum losspurtenden Möller Daehli, der sofort flankte. Sörensen verpasste die Hereingabe an den zweiten Pfosten, wo Veerman mit dem rechten Außenrist aus fünf Metern ins kurze Eck zum schmeichelhaften 1:0-Pausenstand vollendete (39.).

2. Bundesliga, 14. Spieltag

Die Anfangsphase nach Wiederanpfiff gehörte den Kiez-Kickern, die den SSV zunächst fern vom eigenen Strafraum hielten und durch Knoll eine gute Freistoßchance vergaben (48.). Die Beierlorzer-Elf fand erst nach Anlaufzeit wieder statt, Al Ghaddioui fehlte per Volleyabnahme das Zielwasser (56.). Die Angriffe der Gastgeber gewannen nun an Wucht, Grüttner (57.), Geipl (59.) und Saller (65.) erhöhten das Chancenplus der Regensburger.

Al Ghaddioui verpasst den Ausgleich

Die kompakten Hamburger fanden nun nur noch wenig Entlastung, setzten aber in Veerman einen Nadelstich (70.). Spielerisch hatte der Jahn viel Luft nach oben, lief aber immer wieder an - und verpasste in Person von Al Ghaddioui nach Sallers Vorarbeit aus sechs Metern die Top-Chance zum Ausgleich (72.).

Veerman vergibt - Stolze kommt und trifft

In der Folge blieb vieles Stückwerk beim SSV, St. Pauli schien auf dem Weg zum Sieg, den Veerman hätte eintüten können - Pentke parierte (82.). Regensburg steckte nicht auf und belohnte sich mit dem Ausgleich: Grüttner schoss aus der Drehung an den linken Pfosten, Himmelmann wehrte Adamyans Nachschuss ab. Doch dann konnte der Keeper den Schuss von Joker Stolze von halbrechts aus fünf Metern nicht mehr entschärfen - der verdiente 1:1-Endstand (87.).

Regensburg tritt am Freitag (18:30 Uhr) bei Erzgebirge Aue an. St. Pauli empfängt am Samstag (13 Uhr) Dynamo Dresden.