2. Bundesliga 2018/19, 13. Spieltag
18:30 - 1. Spielminute

Tor 1:0
Gueye
Linksschuss
Paderborn

18:36 - 6. Spielminute

Tor 1:1
Ki. Schindler
Rechtsschuss
Vorbereitung Lee
Kiel

18:38 - 9. Spielminute

Tor 2:1
Klement
Linksschuss
Vorbereitung Gueye
Paderborn

19:00 - 30. Spielminute

Gelbe Karte
Hünemeier
Paderborn

19:07 - 38. Spielminute

Gelbe Karte
Zolinski
Paderborn

19:11 - 41. Spielminute

Tor 3:1
Zolinski
Rechtsschuss
Vorbereitung Dräger
Paderborn

19:54 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (Kiel)
Karazor
für Thesker
Kiel

19:55 - 67. Spielminute

Gelbe Karte
Mühling
Kiel

19:56 - 68. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Schwede
für Antwi-Adjei
Paderborn

19:59 - 71. Spielminute

Tor 3:2
Serra
Kopfball
Vorbereitung Ki. Schindler
Kiel

20:03 - 74. Spielminute

Tor 3:3
Mühling
Rechtsschuss
Vorbereitung Ki. Schindler
Kiel

20:06 - 78. Spielminute

Gelbe Karte
Gjasula
Paderborn

20:08 - 80. Spielminute

Tor 3:4
Ki. Schindler
Handelfmeter,
Rechtsschuss
Kiel

20:10 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
Ritter
für Gjasula
Paderborn

20:17 - 89. Spielminute

Spielerwechsel (Kiel)
Mörschel
für Lee
Kiel

20:18 - 90. Spielminute

Tor 4:4
Zolinski
Kopfball
Vorbereitung Hünemeier
Paderborn

20:20 - 90. + 2 Spielminute

Spielerwechsel (Paderborn)
J. Düker
für Tekpetey
Paderborn

SCP

KIE

Zwölf Tore in der Benteler-Arena - deren acht zählen

4:4! Gueye eröffnet nach neun Sekunden

Eines von acht Toren: Philipp Klement (li.) trifft zum zwischenzeitlichen 2:1 für Paderborn.

Eines von acht Toren: Philipp Klement (li.) trifft zum zwischenzeitlichen 2:1 für Paderborn. imago

Paderborns Trainer Steffen Baumgart nahm nach dem jüngsten 0:2 in Duisburg vier Änderungen an seiner Startelf vor: Anstelle von Strohdiek, Ritter, Schwede und Vasiliadis spielten Hünemeier, Klement, Antwi-Adjej und Zolinski.

Kiels Coach Tim Walter beließ es im Vergleich zum 2:2 gegen Ingolstadt bei drei Wechseln: Thesker, Meffert und Serra ersetzten Schmidt, Karazor und Okugawa.

Drei Tore nach nicht mal zehn Minuten

Bereits nach neun Sekunden lag der Ball im Netz der Gäste, obwohl diese Anstoß hatten: Van den Bergh spielte zurück an den eigenen Strafraum zu Thesker, der Innenverteidiger ging nicht entschlossen zum Ball, Gueye sprintete dazwischen - und schob flach ein (1.). Die Holstein-Antwort ließ allerdings nicht lange auf sich warten: Lee sah Schindler im Paderborner Strafraum, dieser traf aus halbrechter Position mit einem überlegten Flachschuss ins lange Eck (6.). Doch auch Paderborn schlug prompt zurück: Kiel bekam die Kugel im Sechzehner nicht weg, Gueye spitzelte sie zu Klement - und dieser traf mit einem wuchtigen Schuss (9.).

Es war eine atemberaubende Anfangsphase in der Benteler-Arena. Beinahe hätte Kiel gar das 2:2 erzielt, doch Kiels Kapitän Kinsombi scheiterte an SCP-Keeper Zingerle (10.), ehe es kurios wurde: Erst traf Serra per Kopf (21.), dann Schindler gar zweimal binnen nicht mal 60 Sekunden (26.), doch alle drei Tore zählten wegen Abseitsstellungen nicht. Kiel kombinierte zwar flüssig und machte den spielerisch besseren Eindruck, leistete sich aber in der Defensive grobe Fehler - und kassierte vor der Pause noch das dritte Gegentor: Kinsombi verlor den Ball leichtfertig auf dem Flügel, Dräger bediente Zolinski, und der Angreifer traf mit einem schönen Schlenzer in den Winkel (41.).

Der 13. Spieltag

Kiel dreht das Spiel

Auch nach dem Seitenwechsel ging es Schlag auf Schlag: Schindler (46.) und Serra (54.) boten sich erste Großchancen für Kiel, ehe Gueye auf der Gegenseite das Außennetz traf (59.), Schindler wiederum an Zingerle scheiterte (59.) und Paderborns Collins nach einer Ecke auf der Linie klärte (61.). Die Störche waren nun nahe am Anschlusstreffer, Paderborn aber ebenso nahe am vierten Tor: Zolinski kam nach einer Flanke aus sechs Metern völlig frei zur Direktabnahme, zielte aber zu hoch (61.).

Sechs sehr aussichtsreiche Möglichkeiten in nur einer Viertelstunde: Auch die zweite Hälfte hatte einiges zu bieten. Auch weil Kiel nach wie vor an sich glaubte - und die Partie drehte: Serra (71.), Mühling (74.) und Schindler (80., Handelfmeter) führten Holstein auf den rechten Weg, doch der SCP hatte das letzte Wort: Erst zählte der Treffer des eingewechselten Schwede wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht (84.), dann traf Zolinski in der Schlussminute per Kopf (90.). So trennten sich die beiden Teams mit einem letztlich leistungsgerechten 4:4.

Spieler des Spiels

Kingsley Schindler Mittelfeld

1,5
Spielnote

Eine höchst unterhaltsame Partie mit zwei Gesichtern, beide Teams stürmten bedingungslos und brillierten in der Offensive, ihr Abwehrverhalten aber genügte Zweitligaansprüche oft nicht.

1,5
Tore und Karten

1:0 Gueye (1', Linksschuss)

1:1 Ki. Schindler (6', Rechtsschuss, Lee)

2:1 Klement (9', Linksschuss, Gueye)

3:1 Zolinski (41', Rechtsschuss, Dräger)

3:2 Serra (71', Kopfball, Ki. Schindler)

3:3 Mühling (74', Rechtsschuss, Ki. Schindler)

3:4 Ki. Schindler (80', Handelfmeter, Rechtsschuss)

4:4 Zolinski (90', Kopfball, Hünemeier)

Paderborn

Zingerle 2,5 - Dräger 4, Schonlau 4,5, Hünemeier 4 , Collins 5 - Gjasula 4,5 , Tekpetey 3 , Klement 2,5 , Antwi-Adjei 3 - Zolinski 2 , Gueye 2,5

Kiel

Kronholm 2,5 - Dehm 5, Wahl 3,5, Thesker 5 , van den Bergh 4 - Meffert 3, Mühling 3 , Kinsombi 3, Lee 4 - Ki. Schindler 1,5 , Serra 2,5

Schiedsrichter-Team

Lasse Koslowski Berlin

3
Spielinfo

Stadion

Benteler-Arena

Zuschauer

10.035

Nun können die Mannschaften in der Länderspielpause durchschnaufen - ehe Paderborn sonntags (13.30 Uhr) in Heidenheim gastiert, Kiel ist bereits am Samstag (13 Uhr) Gastgeber für den SV Sandhausen.