16:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Aue)
Fandrich
für Hochscheidt
Aue

16:46 - 58. Spielminute

Spielerwechsel (Aue)
Nazarov
für Kvesic
Aue

17:09 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Aue)
Iyoha
für Bertram
Aue

17:09 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Magdeburg)
Bülter
für Costly
Magdeburg

17:16 - 88. Spielminute

Gelbe Karte (Aue)
Rizzuto
Aue

17:17 - 89. Spielminute

Spielerwechsel (Magdeburg)
Weil
für Rother
Magdeburg

17:20 - 90. + 2 Spielminute

Spielerwechsel (Magdeburg)
Niemeyer
für Türpitz
Magdeburg

AUE

FCM

2. Bundesliga

Safety First! Keine Tore in Aue

Testroet feiert Debüt - FCM holt ersten Zweitliga-Punkt

Safety First! Keine Tore in Aue

Sören Bertram

Sören Bertram überwindet FCM-Keeper Jasmin Fejzic - der Treffer zählte aber nicht. Imago

FCE-Coach Daniel Meyer nahm im Vergleich zur unglücklichen 0:1-Niederlage bei Union Berlin vier personelle Wechsel vor. Neben Neuzugang Testroet (Dresden) spielten auch Rapp, Wydra und Kempe von Beginn an. Nazarov, Cacutalua, Fandrich saßen auf der Bank, Herrmann war nicht im Kader.

Magdeburgs Trainer Jens Härtel hatte sich trotz der 1:2-Niederlage gegen St. Pauli zufrieden mit seiner Mannschaft gezeigt. Auch deshalb tauschte er nur ein einziges Mal: Erdmann durfte anstelle von Niemeyer (Bank) von Beginn an ran.

Magdeburg stellt zu, Aue agiert lang

Hochmotiviert und mit intensiven Zweikämpfen gespickt startete das Traditionsduell zweier ehemaliger DDR-Oberliga-Meister. Magdeburg stellte durch gutes Pressing die Auer Optionen im Spielaufbau gut zu und zwang die Hausherren damit immer wieder zu langen Bällen. Mit diesen versuchten die Veilchen sowohl Neuzugang Testroet als auch Sturmpartner Bertram schnell ins Spiel einzubinden, was noch nicht wirklich gelang. Letztgenannter überwand immerhin nach einer Kombination Torwart Fejzic - Schiedsrichter Hartmann entschied auf Abseits, eine nach zugrundeliegenden TV-Bildern falsche Entscheidung (16.).

Spieler des Spiels
Aue

Calogero Rizzuto Mittelfeld

2,5
Spielnote

Intensiv, ein typisches Kampfspiel, das spielerisch sehr, sehr wenig zu bieten hatte. Das Gleiche gilt in puncto Torchancen.

4,5
Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

Aue
Aue

Männel 3 - Kalig 3,5, Tiffert 3,5, Rapp 3,5 - Rizzuto 2,5 , Hochscheidt 4,5 , Wydra 3,5, Kempe 4, Kvesic 4,5 - Testroet 3,5, Bertram 4

Magdeburg
Magdeburg

Fejzic 3 - Tob. Müller 3, Erdmann 3,5, St. Schäfer 3 - Rother 4 , Preißinger 3,5, Butzen 4, Ignjovski 4 - Türpitz 4 , Beck 4,5, Costly 4,5

Schiedsrichter-Team
Robert Hartmann

Robert Hartmann Wangen

3
Spielinfo

Stadion

Erzgebirgsstadion

Zuschauer

13.300

Insgesamt blieben Torschüsse auf beiden Seiten aber eine Rarität, einzig FCM-Neuzugang Preißinger wagte mal einen Distanzschuss, scheiterte damit aber relativ deutlich (20.). Auf der Gegenseite dauerte es gar bis zur 33. Minute, ehe Testroet einen Schuss für Erzgebirge abfeuerte: Der Ex-Dresdner scheiterte mit einem tollen Drehschuss aus 17 Metern knapp.

Bis zum Pausenpfiff sollte es die einzig nennenswerte Offensivaktion der Gastgeber bleiben. Und auch beim Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt passierte bis auf einen lediglich im Ansatz guten Schnellangriff über Costly und Beck nichts Gefährliches mehr, sodass es aufgrund der kompakt agierenden Defensivreihen leistungsgerecht mit 0:0 in die Kabinen ging.

2. Liga, 2. Spieltag

Kaum Strafraumszenen

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs, bei Aue kam Fandrich für Hochscheidt neu ins Spiel, fehlte es beiden Mannschaften schlicht und ergreifend an Tempo und Spielwitz in der Offensive - Strafraumszenen blieben demnach handverlesen: Beck setzte sich im Kopfballduell zwar durch, beförderte den Ball aber deutlich neben das Tor (53.).

Nach einer knappen Stunde tauschte FCE-Coach Meyer erneut, brachte Angreifer Nazarov für den glücklosen Kvesic. Die Veilchen übernahmen somit auch etwas mehr die Kontrolle, jedoch stand der FCM nach wie vor extrem sicher in der Abwehr und wusste bei eigenem Ballbesitz zudem das Tempo geschickt zu verschleppen. Für die Zuschauer im Erzgebirgsstadion war das Spiel somit eher eines aus der Kategorie Magerkost.

Daran änderte sich auch in der Schlussviertelstunde nichts mehr. Magdeburg zog sich immer weiter zurück, Aue fuhr seine Angriffe letztlich auch nicht mehr mit voller Entschlossenheit, sodass es auch nach 90 Minuten beim torlosen Remis blieb. Für Magdeburg bedeutete dies wiederum den ersten eingefahrenen Punkt der eigenen Zweitliga-Geschichte.

Bereits am kommenden Freitag hat Magdeburg im DFB-Pokal gegen Darmstadt Heimrecht (20.45 Uhr), Aue empfängt tags darauf Mainz 05 (18.30 Uhr).