Bundesliga 2018/19, 34. Spieltag
15:51 - 21. Spielminute

Tor 1:0
Weghorst
Rechtsschuss
Vorbereitung William
Wolfsburg

15:59 - 29. Spielminute

Gelbe Karte
Hahn
Augsburg

16:07 - 37. Spielminute

Tor 2:0
Weghorst
Rechtsschuss
Vorbereitung Mehmedi
Wolfsburg

16:11 - 41. Spielminute

Tor 3:0
Knoche
Kopfball
Vorbereitung Arnold
Wolfsburg

16:34 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Moravek
für Janker
Augsburg

16:34 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Danso
für Gouweleeuw
Augsburg

16:43 - 55. Spielminute

Tor 4:0
Weghorst
Rechtsschuss
Vorbereitung Rexhbecaj
Wolfsburg

16:57 - 56. Spielminute

Spielerwechsel
Malli
für Mehmedi
Wolfsburg

16:45 - 57. Spielminute

Tor 5:0
Ginczek
Rechtsschuss
Vorbereitung Gerhardt
Wolfsburg

16:48 - 60. Spielminute

Tor 6:0
Rexhbecaj
Linksschuss
Vorbereitung Roussillon
Wolfsburg

16:48 - 60. Spielminute

Spielerwechsel
Schieber
für Ji
Augsburg

16:52 - 64. Spielminute

Gelbe Karte
Asta
Augsburg

16:57 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Brekalo
für Roussillon
Wolfsburg

17:09 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Klaus
für Rexhbecaj
Wolfsburg

17:10 - 81. Spielminute

Tor 6:1
Schieber
Linksschuss
Vorbereitung M. Richter
Augsburg

17:13 - 85. Spielminute

Tor 7:1
Brekalo
Rechtsschuss
Vorbereitung Weghorst
Wolfsburg

17:17 - 89. Spielminute

Tor 8:1
Danso
Eigentor, Rechtsschuss
Vorbereitung William
Wolfsburg

WOB

FCA

VfL feiert zweiten Heimsieg gegen den FCA

8:1! Weghorst schießt Wolfsburg nach Europa

Weghorst (l.)

Wout Weghorst (l.) hat getroffen - und alle feiern mit. Getty Images

Wolfsburgs Coach Bruno Labbadia setzte im Vergleich zum 0:3 in Stuttgart auf drei Neue: Für Steffen (muskuläre Probleme), Guilavogui (Gelbsperre) und Klaus (Bank) standen Roussillon, Rexhbecaj und Ginczek in der Anfangsformation.

Augsburgs Trainer Martin Schmidt tauschte gegenüber dem 3:4 gegen Hertha viermal Personal aus: Für Max (Gehirnerschütterung), Koo (Adduktorenprobleme) sowie Teigl und Morawek (beide Bank) durften Asta (Saisondebüt), Janker, Ji und Gregoritsch ran.

Wolfsburg bestimmte das Geschehen vom Anpfiff weg, drängte den FCA in die Defensive, der auf Konter lauerte und den ersten nennenswerten Abschluss verzeichnete (Gregoritsch, 11.). Der VfL indes hoffte vergeblich auf den Videobeweis, Oxfords Einsatz gegen Weghorst nach einer Ecke reichte für Referee Felix Zwayer nach Ansicht in der Review-Area nicht für einen Elfmeterpfiff (9.).

Die Labbadia-Elf tat sich trotz spürbarem Willen schwer, gegen kompakte Fuggerstädter zur ersten Chance zu kommen. Trotz klarer Überlegenheit dauerte dies bis zur 19. Minute, als Rexhbecaj einmal zu viel Platz für einen Fernschuss nutzte. Nun aber setzten die Wölfe ihren Angriffsmodus zielstrebiger um, auch wenn Mehmedi aus aussichtsreicher Position der Mut zum direkten Abschluss fehlte (20.).

Weghorst lässt Europa-League-Träume reifen

Eine Zeigerumdrehung später stand es 1:0: Nach Williams Linksflanke packte Kobel nicht sicher zu, Weghorst schob sich beim Nachsetzen am Fünfer geschickt vor den Keeper und auch Gouweleeuw und schoss aus der Drehung ins rechte Eck ein (21.).

VfL-Doppelschlag vor der Pause

Die Niedersachsen hatten die Partie voll im Griff, blieben das aktivere Team und ließen den FCA überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Die Folgen: Weghorst schnürte nach Mehmedis Flanke von links am zweiten Pfosten mit Saisontor Nummer 16 per Volleyabnahme den Doppelpack (37.). Und Knoche erhöhte noch vor dem Pausenpfiff nach Arnolds Ecke und mangelndem Zweikampfverhalten von Gouweleeuw auf 3:0 (41.).

Bundesliga, 34. Spieltag

Schmidt brachte mit Wiederanpfiff Danso und Moravek für Gouweleeuw und Janker. Der FCA stemmte sich den Wölfen etwas energischer entgegen und entwickelte zunächst auch Offensivgeist (Richter, 52.).

55., 57., 60: 4:0, 5:0, 6:0

Wie man Chancen effizient nutzt, zeigten die Hausherren wenig später: Weghorst hämmerte den Ball nach Rexhbecajs Zuspiel humorlos in den Winkel (55.), Ginczek staubte nach Gerhardts Pfostenschuss ab (57.) und Rexhbecaj stellte nach Roussillons Flügellauf und Flanke auf 6:0 (60.).

Platz sechs zeigte die LIVE!-Tabelle zu diesem Zeitpunkt für Wolfsburg an. Bis auf zwei Tore hatten sich die Niedersachsen zwischenzeitlich Platz fünf genähert, weil Frankfurt bei den Bayern zurücklag und Dortmund in Gladbach 2:0 führte.

Jokertor hüben wie drüben

Fast hätte sich Wolfsburg am Ende Fünfter nennen dürfen: Der eingewechselte Brekalo (85.) und Dansos Eigentor führten zum 8:1 (89.) - zwischenzeitlich hatte Schieber mit seinem Jokertor etwas Ergebniskosmetik betrieben (82.). Hätte Brekalo seine Riesenchance zum 9:1 genutzt (90.+2), hätte die Labbadia-Elf Gladbach noch überholt. Der direkte Einzug in die Europa League steht für Wolfsburg nach dem erst zweiten Heimsieg gegen den FCA (2/3/3) gleichwohl fest.

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Bilder zur Partie VfL Wolfsburg - FC Augsburg