Bundesliga 2018/19, 26. Spieltag
16:01 - 31. Spielminute

Tor 1:0
Hinteregger
Rechtsschuss
Vorbereitung Kostic
Frankfurt

16:48 - 59. Spielminute

Spielerwechsel
Salli
für Tillman
Nürnberg

16:52 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Haller
für Paciencia
Frankfurt

16:57 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
Knöll
für Ishak
Nürnberg

16:58 - 69. Spielminute

Gelbe Karte
Salli
Nürnberg

17:05 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Rebic
für Jovic
Frankfurt

17:11 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Margreitter
für Kubo
Nürnberg

17:15 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
Willems
für Kostic
Frankfurt

17:18 - 89. Spielminute

Tor annulliert
Rebic
Frankfurt

17:21 - 90. + 2 Spielminute

Gelbe Karte
Mühl
Nürnberg

SGE

FCN

SGE baut Serie aus - FCN seit 20 BL-Spielen sieglos

Hinteregger verlängert Frankfurter Festtage

Huckepack: Martin Hinteregger und Mijat Gacinovic (oben) bejubeln das 1:0.

Huckepack: Martin Hinteregger und Mijat Gacinovic (oben) bejubeln das 1:0. imago

Frankfurts Coach Adi Hütter tauschte nach dem 1:0 im Rückspiel des Europa-League-Achtelfinals bei Inter Mailand dreimal: Touré, Fernandes und Paciencia spielten für Ndicka (muskuläre Probleme), Willems und Haller (beide Bank).

Nürnbergs Interimstrainer Boris Schommers musste indes beim 1:2 in Hoffenheim auch noch zwei personelle Ausfälle verkraften. Valentini erlitt eine Sehnenverletzung im Oberschenkel und fällt für den Rest der Saison aus, Leibold sah zudem seine fünfte Gelbe Karte und fehlte folglich gesperrt: Das führte dazu, dass Talent Tillman sein Startelfdebüt beim FCN gab und Bauer erstmals in der Rückrunde beginnen durfte. Bemerkenswert: Kerk nahm die Position links hinten ein

Kerk als Linksverteidiger? Ein Schachzug, der beinahe sofort aufgegangen wäre. Der 24-Jährige flankte in der dritten Minute gut in den Fünfer zu Behrens, der jedoch freistehend am Kasten vorbeiköpfte. Der Nürnberger Paukenschlag blieb demnach aus, der Club verkaufte sich dennoch teuer. Die Franken waren lauffreudig, stellten die Räume immer wieder gut zu und hielten die Frankfurter so weitgehend im Zaum.

Eintracht ergreift die Initiative - Jovic hat die Idee

Bundesliga, 26. Spieltag

Die Eintracht wirkte etwas unkonzentriert, es fehlte die Spritzigkeit - und immer wieder schlichen sich Unsauberkeiten ins Passspiel ein. Die SGE hatte zwar mehr vom Spiel, war auch darum bemüht, in gewohnter Manier die gesamte Breite des Feldes zu nutzen, nur fanden die Gastgeber die Lücken zunächst nicht. Nach einer Viertelstunde meldete sich die Eintracht aber endgültig an - und ergriff das Kommando: Paciencia (13.) und da Costa (14.) näherten sich dem 1:0 an, ehe Kerk einen Jovic-Kopfball kurz vor der Linie noch klärte (18.).

Mit zunehmender Spieldauer kam die Eintracht zu einem deutlichen Plus an Ballbesitz, der sich nahe an der 70-Prozent-Marke bewegte. Frankfurt war drückend überlegen, tat sich im finalen Drittel aber lange schwer, weil die aufmerksamen Franken in diesem Bereich immer wieder eigene Überzahl schafften. Nach einer knappen halben Stunde hatte Jovic jedoch die zündende Idee. Der 21-Jährige zog im Zentrum drei Mann auf sich und spielte dann sehenswert nach links raus zu Kostic. Dieser überlief Bauer und legte quer zum mitgelaufenen Hinteregger - 1:0 (31.).

Kubo zu leichtfertig - Kostic im Pech

Vergaben vor der Halbzeit gute Chancen: Yuya Kubo und Frankfurts Filip Kostic (r.).

Vergaben vor der Halbzeit gute Chancen: Yuya Kubo und Frankfurts Filip Kostic (r.). imago

Die Führung war hochverdient und hätte zur Pause auch höher ausfallen können, hätte Kostic nicht nur die Latte getroffen (36.). Zur Wahrheit gehörte aber auch, dass der Club nur Sekunden zuvor eine vielversprechende Chance zum Ausgleich liegen gelassen hatte, weil Kubo ein Fehlpass unterlaufen war. So blieb es also bei der knappen 1:0-Pausenführung der Hessen.

Frankfurts Chancenwucher beinahe bestraft

Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielgeschehen nichts. Die Eintracht war besser und gab den Takt vor, während der Club auf Nadelstiche hoffte und wie schon in Hälfte eins die nennenswerte erste Möglichkeit verbuchte: Kubo verzog aus der zweiten Reihe nur knapp (53.). Danach waren aber wieder die Frankfurter dran, die abermals Alu-Pech hatten - Paciencia köpfte an die Latte (58.) - und im weiteren Verlauf so etwas wie Chancenwucher betrieben: Der eingewechselte Haller wurde von Ewerton geblockt (63.), da Costa scheiterte an Mathenia (64.), Jovic wurde nur Sekunden später geblockt, ehe Kostics Schrägschuss knapp rechts vorbeisauste (73.).

Die schwache Chancenverwertung hätte sich aus Frankfurter Sicht beinahe gerächt, denn in der Schlussphase erhöhte der Club das Risiko und kam durch den eingewechselten Knöll (79.) sowie Behrens (83.) zu zwei Riesenchancen, die jedoch Trapp mit zwei bärenstarken Paraden vereitelte. Letztlich brachten die Adler, denen auch noch ein Treffer des eingewechselten Rebic nach Sichtung der Fernsehbilder aufgrund einer Abseitsstellung wieder aberkannt wurde (90.), den knappen Erfolg über die Zeit und haben die Champions League vor Augen. Pech hatte jedoch Kostic, der kurz vor dem Schlusspfiff mit Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden musste.

Nach der Länderspielpause hat die Frankfurter Eintracht wieder ein Heimspiel gegen ein Team aus dem Keller: Am Sonntag, den 31. März (18 Uhr), geht es gegen den VfB Stuttgart. Nürnberg spielt tags zuvor gegen Augsburg (15.30 Uhr).

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Bilder zur Partie Eintracht Frankfurt - 1. FC Nürnberg