Bundesliga 2018/19, 25. Spieltag
15:47 - 18. Spielminute

Gelbe Karte
Mittelstädt
Hertha

15:56 - 27. Spielminute

Tor 1:0
Petersen
Kopfball
Vorbereitung Grifo
Freiburg

15:59 - 30. Spielminute

Spielerwechsel
P. Stenzel
für Kübler
Freiburg

16:12 - 43. Spielminute

Gelbe Karte
Stark
Hertha

16:35 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
N. Schlotterbeck
für Lienhart
Freiburg

16:35 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Maier
für Lustenberger
Hertha

16:48 - 59. Spielminute

Gelbe Karte
Grujic
Hertha

16:51 - 61. Spielminute

Gelbe Karte
N. Schlotterbeck
Freiburg

16:52 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Jastrzembski
für Mittelstädt
Hertha

17:05 - 76. Spielminute

Tor 1:1
Ibisevic
Rechtsschuss
Vorbereitung Torunarigha
Hertha

17:10 - 81. Spielminute

Tor 2:1
Ibisevic
Eigentor, Kopfball
Vorbereitung Grifo
Freiburg

17:18 - 89. Spielminute

Spielerwechsel
Gondorf
für Waldschmidt
Freiburg

SCF

BSC

SCF knackt die 30-Punkte-Marke

Herthas Unglücksrabe heißt Ibisevic

Petersen nickt ein

Das 1:0 - Nils Petersen gibt Rune Jarstein per Kopf das Nachsehen. imago

Freiburgs Trainer Christian Streich vertraute exakt auf die Elf, die zuletzt eine 0:2-Niederlage bei Bayer 04 Leverkusen hatte einstecken müssen.

Hertha-Coach Pal Dardai tauschte gegenüber dem 2:1-Heimsieg gegen Mainz dreimal Personal aus: Für Lazaro (Knieprobleme), Maier (Bank) und Selke (Hüftblessur) rückten Rekik, Klünter und Ibisevic in die Anfangsformation.

Unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw wäre forsch startenden Streich-Schützlingen fast der Blitzstart gelungen, Haberers Drehschuss fehlten Zentimeter zur Führung (2.), Petersen verzog von halblinks (4.). Der SCF warf hohe Laufintensität und Zweikampfstärke in die Waagschale, Hertha suchte mit längeren Ballpassagen nach Sicherheit - auch wegen der genannten Freiburger Basics war aber meist schon weit vor dem gegnerischen Strafraum Endstation.

Vor allem im Mittelfeld wogte das intensive Duell hin und her. Die Alte Dame verzeichnete kaum nennenswerte Torannäherungen (Fernschüsse Grujic, 9., 23.), gefährlicher war da schon der Sport-Club durch Abrashis unangenehmen Fernschuss, den Jarstein entschärfte (18.).

Schwolow pariert - Petersen trifft

Weil aus dem Spiel heraus kaum etwas gelang und die Spitzen Kalou und Ibisevic isoliert blieben, musste ein Standard für die erste Gäste-Chance herhalten: Schwolow parierte nach Dudas Freistoßflanke Starks Kopfball herausragend (25.). Das verdiente 1:0 fiel auf der anderen Seite: Petersen stahl sich nach Grifos Maßflanke im Rücken von Torunarigha frei und nickte aus fünf Metern ins linke Eck ein (27.).

Duda köpft knapp vorbei

Die knappe Führung hatte Bestand bis zum Kabinengang, weil der SCF - ab Minute 30 mit Stenzel für den am Sprunggelenk verletzten Kübler - in vorbildlicher Art und Weise Teamarbeit ablieferte sowie in guter Ordnung stand. Und auch das Glück des Tüchtigen hatte, als Dudas Kopfball kurz vor dem Pausenpfiff knapp vorbeistrich (45.+2).

Bundesliga, 25. Spieltag

Pech für Freiburg, dass Lienhart mit Sehstörungen in der Kabine bleiben musste - Nico Schlotterbeck feierte mit Wiederanpfiff sein Bundesligadebüt. Bei den Hauptstädtern kam Maier für Lustenberger.

Hertha musste mehr tun, agierte aber gegen nach wie vor willensstarke und auf Konter lauernde Breisgauer zunächst fahrig. Erst nach Mittelstädts trockenem Schräg- (55.) und Grujics Flachschuss (58.) fanden die Berliner mehr Trittsicherheit und drückten Freiburg immer mehr in die Defensive. Entlastung, wie nach einem Frantz-Solo (67.), war nun selten für den SCF, bei dem sich ein Kräfteverschleiß bemerkbar machte.

Ibisevic trifft vorne und hinten

Die Gäste schraubten ihre Ballbesitzquote nach oben, der Sport-Club verteidigte mit Mann und Maus. Schwolow war auch bei Grujics nächstem Flachschuss auf dem Posten (74.), dann aber chancenlos, als Ibisevic freistehend Torunarighas Vorlage verwertete (76.).

Sollte die Partie nun vollends kippen? Nein, ein Freiburger Standard lieferte die prompte Antwort, als Unglücksrabe Ibisevic, bedrängt von Schlotterbeck, Grifos Ecke ins eigene Netz köpfte (81.).

Dies reichte zum Sieg, denn Freiburg überstand die verzweifelten Angriffswellen der Gäste, ehe Referee Robert Schröder nach drei Minuten Nachspielzeit abpfiff.

Für Freiburg geht es bereits am Freitag (20.30 Uhr) mit dem schweren Auswärtsspiel in Gladbach weiter. Hertha empfängt tags darauf (18.30 Uhr) Borussia Dortmund.

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Bilder zur Partie SC Freiburg - Hertha BSC