Bundesliga 2018/19, 16. Spieltag
20:55 - 24. Spielminute

Gelbe Karte
N. Schulz
Hoffenheim

21:01 - 31. Spielminute

Tor 0:1
Bittencourt
Rechtsschuss
Vorbereitung N. Schulz
Hoffenheim

21:42 - 53. Spielminute

Spielerwechsel
B. Hübner
für Bicakcic
Hoffenheim

21:42 - 53. Spielminute

Spielerwechsel
Grillitsch
für Bittencourt
Hoffenheim

21:46 - 57. Spielminute

Tor 1:1
Gebre Selassie
Kopfball
Vorbereitung Augustinsson
Bremen

21:52 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Rashica
für Klaassen
Bremen

21:54 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Nelson
für Szalai
Hoffenheim

22:06 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Kainz
für J. Eggestein
Bremen

22:14 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
Pizarro
für Osako
Bremen

BRE

HOF

Hoffenheim seit neun Bundesliga-Spielen ungeschlagen

Rashica und Werder verpassen den Sieg - und entkommen der Pleite

So nah und doch so fern: Der eingewechselte Milot Rashica verpasste den Siegtreffer mehrfach. imago

Werder-Coach Florian Kohfeldt änderte seine Anfangsformation nach der 1:2-Niederlage in Dortmund auf drei Positionen: Harnik, Rashica (beide Bank) und Sahin (nicht im Kader) rotierten raus, dafür rückten Möhwald, Osako und Johannes Eggestein rein.

Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann nahm nach dem 0:0 gegen Gladbach dagegen nur eine Änderung vor, Nelson (Bank) wurde von Szalai vertreten.

Bundesliga, 16. Spieltag

Werder hatte den Platz als einziges Bundesliga-Team in der laufenden Spielzeit noch nie ohne eigenen Treffer verlassen, in Bundesliga-Partien zwischen Bremen und der TSG waren bislang durchschnittlich dreieinhalb Tore gefallen. So fulminant wie diese Zahlen anmuten, begann das Duell zweier direkter Tabellennachbarn, die in Richtung der internationalen Plätze schielen, auch. Beide Mannschaften spielten konsequent nach vorne, Hoffenheim aus kontrolliertem Ballbesitz heraus, der SVW durch permanent gefährliche Gegenstöße. Nach zwölf Minuten vergab Kramaric aus wenigen Metern den ersten Hochkaräter - Langkamp wurde mehr oder weniger angeschossen. Postwendend klopfte auch Werder erstmals an, Osako visierte halbrechts im Sechzehner das kurze Eck an, traf aber nur das Außennetz (12.).

Rollentausch - TSG kontert Werder aus

Der nächste Konter der Hausherren wurde noch gefährlicher: Johannes Eggestein, von Bicakcic abgegrätscht, machte die Situation noch einmal scharf, in dem er Kruse am zweiten Pfosten bediente - dessen Direktabnahme blockte Adams (16.). Es blieb auch in der Folge ein Schlagabtausch der Offensiven. Den Bann brach die Nagelsmann-Elf, in einer Phase, in der es zu einem spielerischen Rollentausch kam. Die TSG konterte über den pfeilschnellen Schulz, der im Rücken der Abwehr Bittencourt bediente - 1:0 für 1899 (31.). Die Partie genehmigte sich eine kleine Verschnaufpause, ehe Kramaric Pavlenka mit einem Freistoß prüfte (45.+1) - und Gebre Selassies Kopfball-Aufsetzer nur auf der Querlatte landete (45.+2).

Gebre Selassie unbewacht

Direkt nach Wiederbeginn brannte Werder ein wahres Chancenfeuerwerk ab. Gebre Selassie (46.), Osako (47.) und Langkamp (48.) scheiterten noch mehr an sich selbst, Kruse (48., 49.) und abermals Osako näherten sich schon eher an. Nach einem Hoffenheimer Doppelwechsel - die Mehrfachbelastung der letzten Wochen machte sich bemerkbar - schlug der SVW aber doch zu, begünstigt von ersten defensiven Nachlässigkeiten der TSG: Augustinsson brachte eine Flanke an den zweiten Pfosten, der unzulänglich bewachte Gebre Selassie konnte am unkoordiniert herauslaufenden Baumann vorbei zum 1:1-Ausgleich einköpfen (57.). Der Gastgeber war bemüht, umgehend nachzulegen, 1899 bekam Eggestein (60.) und Möhwald (63.) bei ihren Abschlüssen im Strafraum aber noch rechtzeitig gestört.

Wenig später ging der frisch eingewechselte Rashica nach einem Kruse-Steckpass im Gäste-Sechzehner zu Boden, für Schiedsrichter Markus Schmidt war Hübners leichtes Einsteigen aber nicht elfmeterwürdig (64.). In der Folge warf auch Hoffenheim wieder mehr in die offensive Waagschale, die 1899-Akteure kamen nun aber nicht mehr durch. Werder machte fast permanent Alarm, die Offensivspieler verzettelten sich jedoch durch die Bank. Beispiele: Eggestein, der sich - zunächst freistehend - zu viel Zeit ließ (74.) und Rashica, der zwei Haken zu viel schlug und dann drei TSG-Verteidiger vor der Nase hatte (75.).

Kein Hochkaräter landet im Netz

Unglücklich: Milot Rashica schießt diesen Hochkaräter über den Querbalken. imago

Kurz vor Schluss ging der Wahnsinn aber erst so richtig los: Tragischste Figur war Rashica, der an eine abgefälschte Hereingabe gelangte, aus elf Metern aber das fast leere Tor verfehlte (89.). Anschließend konnte er freistehend Baumann nicht überwinden, den Nachschuss vergab diesmal Möhwald (90.+2). Nachdem auch Kainz' Distanzschuss nur Zentimeter über den Querbalken gezischt war (90.+3), hatten hadernde Werderaner sogar noch Glück, dass der völlig allein gelassene Kaderabek nach einem Diagonalpass mit seinem Kopfball aus fünf Metern auf ganzer Linie scheiterte (90.+4).

Die Bremer bleiben Neunter, halten auch punktemäßig Kontakt zu den internationalen Rängen - die TSG rutscht dagegen vorübergehend aus diesen heraus. Werder gastiert am Samstag (15.30 Uhr) bei RasenBallsport Leipzig. Hoffenheim schließt die Hinrunde am Sonntag (18 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Mainz 05 ab.

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Spielersteckbrief Rashica
7

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