Bundesliga 2018/19, 13. Spieltag
21:15 - 44. Spielminute

Gelbe Karte
Bormuth
Düsseldorf

21:44 - 56. Spielminute

Spielerwechsel
Öztunali
für Boetius
Mainz

21:47 - 59. Spielminute

Spielerwechsel
Donati
für Brosinski
Mainz

21:55 - 67. Spielminute

Tor 0:1
Mateta
Linksschuss
Vorbereitung Quaison
Mainz

21:56 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
Raman
für Lukebakio
Düsseldorf

22:01 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Karaman
für O. Fink
Düsseldorf

22:08 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Usami
für J. Zimmer
Düsseldorf

22:14 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Onisiwo
für Quaison
Mainz

22:15 - 87. Spielminute

Gelbe Karte
Donati
Mainz

F95

M05

Zentner hält den Mainzer Sieg in der Schlussphase fest

Mateta bestraft Düsseldorfer Chancenwucher

Robin Bormuth, Jean-Philippe Mateta und Michael Rensing

Der Mainzer Mateta (Mi.) zieht vor Düsseldorfs Bormuth ab und trifft zum Siegtor. Getty Images

Fortunas Trainer Friedhelm Funkel nahm im Vergleich zum 3:3 beim FC Bayern eine Änderung vor: Hennings kam rein, Usami musste dafür auf die Bank.

Auch der Mainzer Coach Sandro Schwarz beließ es gegenüber dem 1:2 gegen Dortmund bei einer Änderung: Boetius stand in der Startelf, Hack musste für den Niederländer auf die Bank.

Im Gegensatz zum Auftritt in München stellte 95-Coach Funkel wieder auf ein System mit zwei Stürmern um, Lukebakio gesellte sich zu Hennings. In der Defensive agierte Düsseldorf mit einer Dreierkette, die sich bei gegnerischem Ballbesitz zu einer Fünferkette erweiterte. Mainz startete wie von Coach Schwarz angekündigt mit Raute.

Besser in die Partie kam Düsseldorf. Der Aufsteiger zeigte zu Beginn mehr Biss in den Zweikämpen und kam nach Ballgewinnen im Mittelfeld zu einigen guten Chancen. Und Lukebakio boten sich die ersten Möglichkeiten. Nach acht Minuten war der Belgier einen Schritt schneller als der aus seinem Kasten herausgeeilte FSV-Keeper Zentner, doch Brosinski klärte für seinen Torhüter. In der 20. Minute war Zentner dann per Faustabwehr bei einem Linksschuss Lukebakios zur Stelle.

Mainz versuchte über Ballkontrolle in das Spiel zu kommen. Dies gelang aber nur bedingt. Die im Mittelfeld deutlich präsenteren Düsseldorfer erzwangen weiterhin Mainzer Ballverluste und kamen so immer wieder zu gefährlichen Situationen vor dem Tor Zentners. Doch Lukebakio (27.), Hennings (35.) und Fink per Nachschuss (38.) konnten daraus kein Kapital schlagen. Von Mainz war in den ersten 45 Minuten in der Offensive wenig zu sehen, die aufmerksame Fortunen-Abwehr ließ nur ganz wenig zu. Kurz vor dem Pausenpfiff sorgte dann aber ein Freistoß von Brosinski für Gefahr, doch Rensing tauchte ins rechte Eck runter und klärte reaktionsschnell zur Ecke (45.). So ging es torlos in die Kabinen.

Mateta trifft , Zentner hält

Der 13. Spieltag

Ohne personelle Wechsel ging es nach dem Seitenwechsel weiter. Und nach nur wenigen Sekunden hatten die Zuschauer, zumindest jene, die es mit der Fortuna hielten, den Torschrei auf den Lippen. Nach einer Flanke von Lukebakio unterlief Aaron in der Mitte fast ein Eigentor, doch Zentner war hellwach und verhinderte einen Mainzer Rückstand.

Nach diesem Paukenschlag verflachte allerdings die Partie. Düsseldorf schaffte es nicht mehr, die Mainzer unter Druck zu setzen. Die Rheinhessen ihrerseits ließen sich zunächst nur wenig in der Offensive blicken.

Dies sollte sich nach einer guten Stunde aber ändern. Maßgeblich dafür verantwortlich war der Mainzer Mateta. In der 66. Minute narrte der Franzose zwei Düsseldorfer Gegenspieler und passte von der rechten Grundlinie nach innen, doch Zimmermann rettete in höchster Not vor dem einschussbereiten Quaison.

Robin Zentner

Der Mainzer Keeper Zentner hielt alles, was auf seinen Kasten kam. imago

60 Sekunden später war es dann aber soweit: Quaison schickte Mateta steilt. Dieser ließ im Strafraum Bormuth aussteigen und zog mit links ab. Rensing machte keine gute Figur, ließ den Schuss passieren, der Ball trudelte zur Mainzer Führung ins Düsseldorfer Netz (67.).

Karamans Kopfball segelt vorbei

Funkel reagierte umgehend und brachte auf Seiten Düsseldorfs binnen kurzer Zeit mit Raman, Karaman und Usami frische Kräfte auf das Feld. Doch erst in der Schlussphase entwickelte Düsseldorf wieder Wucht und Gefahr. Hennings hatte den Ausgleich auf dem Fuß, doch Zentner rettete in der 88. Minute ebenso klasse wie bei einem Schuss von Raman (90.) und einer Volleyabnahme von Gießelmann (90.+2). Als bei der folgenden Ecke der Kopfball von Karaman rechts am Tor vorbeisegelte, war die unglückliche Niederlage der Düsseldorfer besiegelt. Die abgezockten Mainzer durften sich über einen eher schmeichelhaften Sieg freuen, durch den sie sich in der Tabelle weiter nach oben arbeiten.

Düsseldorf gastiert am Freitag (20.30 Uhr) beim SV Werder Bremen. Die Mainzer empfangen am Sonntag (15.30 Uhr) Hannover 96.

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Bilder zur Partie Fortuna Düsseldorf - 1. FSV Mainz 05