Bundesliga 2018/19, 13. Spieltag
18:39 - 10. Spielminute

Gelbe Karte
Kramaric
Hoffenheim

18:52 - 23. Spielminute

Gelbe Karte
Nastasic
Schalke

19:17 - 45. + 2 Spielminute

Gelbe Karte
Belfodil
Hoffenheim

19:44 - 55. Spielminute

Gelbe Karte
Caligiuri
Schalke

19:47 - 59. Spielminute

Tor 1:0
Kramaric
Handelfmeter,
Rechtsschuss
Hoffenheim

19:50 - 62. Spielminute

Gelbe Karte
Sané
Schalke

19:53 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Nelson
für Kramaric
Hoffenheim

19:58 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Schalke)
McKennie
für S. Serdar
Schalke

19:58 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Schalke)
Stambouli
für Wright
Schalke

19:59 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
N. Schulz
für Zuber
Hoffenheim

20:02 - 73. Spielminute

Tor 1:1
Bentaleb
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Caligiuri
Schalke

20:09 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Szalai
für Belfodil
Hoffenheim

20:15 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Schalke)
Mendyl
für Bentaleb
Schalke

20:16 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
Adams
Hoffenheim

HOF

S04

TSG 1899 und S04 trennen sich nach intensiven 90 Minuten 1:1

Drei Pfiffe, zwei Elfer und zwei Tore zwischen 1899 und S04

TSG 1899 Hoffenheim

Zu früh gefreut: Die TSG 1899 Hoffenheim ging zwar in Front, kassierte gegen Schalke aber noch das 1:1. Getty Images

Julian Nagelsmann baute seine Startelf im Vergleich zum 2:3 in der Champions League gegen Schachtar Donezk , womit gleichzeitig das Achtelfinale außer Reichweite geraten war, auf drei Positionen um: Schulz (Bank), Nordtveit (Ödem im Mittelfußknochen) und Szalai (Bank) machten Platz für Adams, Grillitsch und Joelinton. Außerdem verlangte der Hoffenheimer Trainer eine konzentrierte Defensivleistung nach zuletzt sechs Gegentoren aus zwei Spielen.

Schalke-Coach Domenico Tedesco warf indes nach dem 1:3 in Porto , womit dennoch die K.-o.-Runde der Königsklasse erreicht worden war, die Rotationsmaschine an. Satte siebenmal wurde getauscht: Sané, Oczipka, Rudy, Schöpf, Serdar, Burgstaller und der 20-jährige Wright, der nach einem Joker-Einsatz beim jüngsten 5:2 gegen Nürnberg sein Bundesliga-Startelfdebüt gab, durften anstelle von Naldo, Stambouli, Mendyl, Konoplyanka (jeweils Bank), Mascarell, Di Santo (beide nicht im Kader) und Skrzybski (Verletzung im Schulterbereich) ran.

Chancen hüben wie drüben

Ob die vielen Umstellungen zu Beginn etwas Unordnung schafften - ungeklärt. Offensichtlich aber war, dass die Kraichgauer viel druckvoller begannen, S04 defensiv einschnürten und erste Abschlüsse verzeichneten. Allen voran Zuber näherte sich gleich dreimal an, verzog allerdings (2.), scheiterte an Fährmanns Faust (2.) und schlenzte die Kugel an den Querbalken (6.).

Mit Kampf und einer fortan besseren Ordnung meldeten sich in einer insgesamt kurzweiligen ersten Halbzeit aber auch die Knappen an. Gerade der agile Burgstaller, der mit seinem Willen die Hoffenheimer Hintermannschaft vor manches Problem stellte, fiel dabei auf - und verzweifelte an Baumann (20.) sowie daran, einen Abschluss aus kurzer Distanz ans Außennetz zu setzen (29.).

Großchancen und Handelfmeter-Rücknahme

Nur eine Zeigerumdrehung davor hatten derweil die 1899-Profis das 1:0 gleich zweimal liegenlassen: Demirbay und auch Joelinton waren hier aus bester Lage am stark reagierenden Fährmann gescheitert (28.). Einen Zusatz-Aufreger bot noch Minute 42, als Caligiuri rechts im Strafraum den grätschenden Zuber anschoss sowie der Ball im Anschluss vom Körper an die Hand ging - und Schiedsrichter Robert Kampka erst auf den Punkt zeigte. Nach Rücksprache und Videobeweis revidierte er die Entscheidung allerdings - die richtige Entscheidung.

Der 13. Spieltag

Elfmeter und Tor für Hoffenheim

Nach Wiederbeginn tasteten sich beide Teams indes erst einmal ab, mit den schnelllebigen ersten 45 Minuten hatte das wenig zu tun. Es dauerte bis zur 56. Minute, ehe Kramaric beinahe den durchstartenden Zuber fand und somit die erste Gefahr aufkommen ließ. Eine Zeigerumdrehung später zeigte dann Referee Kampka zum zweiten Mal wegen Handspiels auf den Punkt - dieses Mal pro Hoffenheim und dieses Mal ohne Videobeweis. Oczipka hatte nach einem Abschluss von Belfodil, der selbst zuvor mit der Hand am Ball gewesen war, den rechten Arm ausgefahren. Kramaric schnappte sich den Ball und traf souverän zum 1:0 der TSG (59.).

Elfmeter und Tor für Schalke

Nabil Bentaleb

Treffer versenkt: Nabil Bentaleb trifft vom Punkt. Getty Images

Doch in Sachen Elfmeter war an diesem Abend noch längst nicht alles rum! Schiedsrichter Kampka zeigte in Minute 72 bereits zum dritten Mal auf den Punkt - dieses Mal erneut für Schalke und dieses Mal ohne anschließenden Videobeweis. Bicakcic traf den davonziehenden Caligiuri leicht wie klar. Bentaleb trat an und verwandelte sicher ins rechte Eck zum 1:1-Ausgleich (73.).

Weil Schalke zu diesem Zeitpunkt wieder auf Dreierkette defensiv umgestellt hatte, war zu erkennen, dass sich die Kraichgauer schwer damit taten. Und so kam S04 nochmals auf: Bentaleb verzweifelte mit einem tollen Volley aber an Baumann (77.), während Joker McKennie zu zentral aufs Tor köpfte (78.). Doch abschließend verzeichnete auch die TSG nochmals einen Abschluss: Hier scheiterte Joelinton via Kopfball an Fährmann (90.+4). Dann war Schluss - und es blieb bei einem gerechten 1:1.

Spieler des Spiels

Ralf Fährmann Tor

2
Spielnote

Aufgrund vieler Torszenen unterhaltsam, dazu spannend, allerdings auf spielerisch überschaubarem Niveau.

3
Tore und Karten

1:0 Kramaric (59', Handelfmeter, Rechtsschuss)

1:1 Bentaleb (73', Foulelfmeter, Rechtsschuss, Caligiuri)

Hoffenheim

Baumann 2,5 - Adams 3,5 , Vogt 4,5, Bicakcic 3 - Kaderabek 3, Grillitsch 3, Zuber 2,5 , Demirbay 2,5, Kramaric 3 - Belfodil 4 , Joelinton 3,5

Schalke

Fährmann 2 - Caligiuri 3 , Sané 3 , Nastasic 4 , Oczipka 4,5 - Rudy 4, Schöpf 3, S. Serdar 4,5 , Bentaleb 2,5 - Burgstaller 4, Wright 5

Schiedsrichter-Team

Dr. Robert Kampka Mainz

5
Spielinfo

Stadion

Wirsol Rhein-Neckar-Arena

Zuschauer

30.000

Hoffenheim gastiert am kommenden Samstag (15.30 Uhr) beim VfL Wolfsburg. Schalke empfängt ebenfalls am Samstag zur gleichen Zeit den westfälischen Erzrivalen Borussia Dortmund zum gewohnt emotionalen Revier-Schlager.

Bilder zur Partie TSG Hoffenheim - FC Schalke 04