Bundesliga 2018/19, 4. Spieltag
18:27 - 26. Spielminute

Tor 1:0
Fernandes
Linksschuss
Vorbereitung Haller
Frankfurt

19:12 - 54. Spielminute

Tor 1:1
Forsberg
Handelfmeter,
Rechtsschuss
Leipzig

19:27 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Rebic
für Jovic
Frankfurt

19:32 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Allan
für de Guzman
Frankfurt

19:43 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Leipzig)
Ilsanker
für Forsberg
Leipzig

19:44 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Leipzig)
Halstenberg
für Saracchi
Leipzig

19:47 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Ilsanker
Leipzig

19:49 - 90. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Abraham
Frankfurt

19:48 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (Leipzig)
Konaté
für Laimer
Leipzig

SGE

RBL

Vize-Weltmeister Rebic feiert sein Comeback

Forsberg kontert Fernandes: Gerechtes Remis in Frankfurt

Leipzigs Forsberg trifft zum 1:1

Sicherte seinem Team ein 1:1: Leipzigs Emil Forsberg (re.) trifft vom Elfmeter. imago

Eintracht-Trainer Adi Hütter veränderte seine Mannschaft nach dem 2:1-Sieg in der Europa League bei Olympique Marseille auf zwei Positionen: Der gesperrte Willems (Rote Karte) und Torro wurden durch Fernandes und Jovic ersetzt.

Leipzigs Coach Ralf Rangnick nahm im Vergleich zur 2:3-Niederlage gegen Salzburg in der Europa League sieben Veränderungen in seiner Startelf vor: Gulacsi ersetzte erwartungsgemäß Mvogo im Tor. In der Innenverteidigung bekam Orban den Vorzug vor Konaté. Saracchi, Demme, Forsberg, Poulsen und Werner begannen außerdem für Ilsanker, Cunha und Bruma (alle Bank). Mukiele und Augustin standen nach Rangnicks deutlicher Kritik im Vorfeld nicht im Kader .

Frankfurt trat in einer 3-4-3-Fortmation an, in der Hasebe zentral in der Abwehr agierte, Kostic (links) und da Costa (rechts) die Flügel besetzten und Gacinovic zentral hinter der Doppelspitze Jovic/Haller auftrat. Leipzig stellte dem das gewohnte 4-4-2 mit Poulsen und Werner in vorderster Linie entgegen.

Es ging von der ersten Minute an munter zur Sache, weil Frankfurt wie Leipzig auf Umschaltmomente lauerten. Beide Abwehrketten standen allerdings sicher und bügelten Fehler konzentriert aus, weshalb die erste Torchance auf sich warten ließ. Beinahe hätte Werner in der 12. Minute das 1:0 erzielt, sein Treffer fand wegen Abseits aber richtigerweise keine Anerkennung. Vier Minuten später gab der deutsche Nationalspieler den ersten Torschuss ab, doch Trapp hatte mit dem Versuch aus der Distanz keine Mühe (16.).

Frankfurter Drangphase: Fernandes trifft

Danach übernahmen die Hausherren mehr und mehr das Kommando, drangen öfter bis zur Grundlinie vor und versuchten dann mit Flanken vor das Tor zu kommen. Zunächst fehlte dabei aber noch die nötige Präzision - dann führte der erste ausgespielte Angriff zum 1:0. Jovic schüttelte Laimer ab, flankte von rechts und fand Haller, dessen Kopfball genau auf Gulacsi landete. Von dem sprang der Ball zurück ins Feld, doch Fernandes rauschte heran und drückte die Kugel aus vollem Lauf über die Linie (26.). In der nun besten Frankfurter Phase vor der Pause hätten Jovic (28., frei vor Gulacsi) und Fernandes (31.) nachlegen können.

Erst in den Minuten vor der Halbzeit gelang es Leipzig, sich wieder ein bisschen freizuschwimmen. Es dauerte aber bis zur 43. Minute, bis das Rangnick-Team mal wieder zielstrebig auf das 1:1 spielte. Werner köpfte nach einer Flanke von Laimer über das Tor. So ging es mit einem insgesamt verdienten 1:0 für die Hausherren in die Pause.

Handspiel Kostic: Forsberg gleicht vom Punkt aus

Bundesliga, 4. Spieltag

Nach der Pause kam Leipzig mit etwas größerem Schwung auf das Feld zurück. Forsberg, der nun etwas zentraler spielte, leitete dann den Ausgleich ein: Sein Lupfer landete bei Laimer, der per Kopf vor das Tor ablegen wollte. Kostic bremste den Ball mit der Hand - Brych gab Elfmeter, den Forsberg sicher zum 1:1 verwandelte (54.). Nur eine Minute später hätte der Schwede sogar nachlegen können, sein spektakulärer Seitfallzieher flog aber rechts am Tor vorbei (55.). Zehn Minuten später hätte er mit einem clever ausgeführten Freistoß beinahe das 2:1 vorbereitet, doch Werner und Orban verpassten seine scharfe Hereingabe knapp (65.). Leipzig war nun besser, von Frankfurt kam wenig. Die SGE hatte vielmehr Glück, dass Werner in der 71. Minute aus acht Metern am Kasten vorbeischoss.

Frankfurt rafft sich auf

Hütter reagierte auf das nach dem Seitenwechsel schwache Spiel seiner Elf und brachte mit Allan und Bundesliga-Comebacker Rebic zwei frische Kräfte. Vor allem der Vizeweltmeister sollte der SGE in der Offensive noch einmal neue Wucht verpassen. Denn plötzlich kamen die Hessen wieder auf: Da Costa verfehlte das Ziel mit einem Rechtsschuss knapp (76.), dann brachte Kostic den Ball im Netz unter, wurde aber wegen Abseits zurückgepfiffen - eine Fehlentscheidung (77.). Fünf Minuten später war Gulacsi nach einer Flanke gerade noch rechtzeitig vor Rebic am Ball (82.). Auch das zweite Duell entschied der Ungar mit einer blitzschnellen Fußparade für sich (87.). In der dann wilden Schlussphase ging es hin und her - es blieb aber am Ende beim insgesamt gerechten 1:1.

Spieler des Spiels

Emil Forsberg Mittelfeld

2
Spielnote

Viel Temperament, allerdings auch fußballerisch viel Stückwerk.

3
Tore und Karten

1:0 Fernandes (26', Linksschuss, Haller)

1:1 Forsberg (54', Handelfmeter, Rechtsschuss)

Frankfurt

Trapp 3 - Abraham 3 , Hasebe 2, Ndicka 3,5 - da Costa 3,5, de Guzman 4 , Fernandes 3 , Kostic 4, Gacinovic 4 - Haller 3, Jovic 3

Leipzig

Gulacsi 2 - Laimer 4,5 , Orban 3, Upamecano 4, Saracchi 3 - Kampl 3,5, Demme 3,5, Sabitzer 4, Forsberg 2 - Werner 4, Poulsen 4

Schiedsrichter-Team

Dr. Felix Brych München

4,5
Spielinfo

Stadion

Commerzbank-Arena

Zuschauer

43.800

Für Eintracht Frankfurt geht es am Mittwoch (20.30 Uhr) bei Borussia Mönchengladbach weiter. Leipzig, das damit im dritten Anlauf bei der SGE ohne Sieg blieb, empfängt ebenfalls am Mittwoch (20.30 Uhr) den VfB Stuttgart.

Bilder zur Partie Eintracht Frankfurt - RB Leipzig