Ligue 1 Spielbericht

Ligue 1 2018/19, 6. Spieltag
15:10 - 11. Spielminute

Tor 1:0
Rabiot
Eigentor
Rennes

15:18 - 18. Spielminute

Gelbe Karte
Draxler
Paris SG

15:18 - 19. Spielminute

Gelbe Karte
Bensebaini
Rennes

15:44 - 45. Spielminute

Tor 1:1
di Maria

Paris SG

16:16 - 61. Spielminute

Tor 1:2
Meunier

Paris SG

16:17 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Ben Arfa
für Lea Siliki
Rennes

16:18 - 63. Spielminute

Gelbe Karte
Juan Bernat
Paris SG

16:30 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Siebatcheu
für Bourigeaud
Rennes

16:32 - 76. Spielminute

Gelbe Karte
Rabiot
Paris SG

16:33 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Choupo-Moting
für Verratti
Paris SG

16:36 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
del Castillo
für Niang
Rennes

16:38 - 83. Spielminute

Tor 1:3
Choupo-Moting

Paris SG

16:42 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Kehrer
für Meunier
Paris SG

16:46 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel
Nkunku
für Neymar
Paris SG

16:46 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
H. Traoré
Rennes

REN

PSG

Paris St. Germain baut perfekten Ligue-1-Start aus

Trotz Rabiot-Eigentor: Tuchel-Team marschiert weiter

Am Ende triumphierte die Tuchel-Elf, obwohl Rennes den besseren Start erwischte.

Am Ende triumphierte die Tuchel-Elf, obwohl Rennes den besseren Start erwischte. imago

PSG-Trainer Thomas Tuchel nahm im Vergleich zur unglücklichen 2:3-Niederlage in Liverpool drei Veränderungen vor: Im Tor kam Buffon zu seinem dritten Ligaeinsatz (Areola stand dagegen nicht im Kader), Verratti spielte im Mittelfeld, dafür musste Thiago Silva auf die Bank. Im Sturm begann Draxler für Mbappé.

Auch Stade Rennes präsentierte sich im Vergleich zum 2:1 in der Europa League gegen FK Jablonec auf drei Positionen verändert: Bourigeaud, Lea Siliki und Niang spielten für Gelin, Siebatcheu und del Castillio, die allesamt auf der Bank Platz nahmen.

Wer geglaubt hatte, dass der französische Tabellenführer nach der knappen Niederlage in Liverpool mit Wut im Bauch von Beginn an den Gegner überrollen wollte, sah sich getäuscht. Vielmehr hatte Stade Rennes mehr vom Spiel und kam zu den besseren Torchancen. So in der 11. Minute, nachdem Marquinhos den Ball durchließ, dann aber seinen Fehler wiedergutmachte und den Ball kurz vor der Linie noch stoppte. Buffon war bereits geschlagen gewesen.

Keine Minute später fiel dann aber noch der Führungstreffer für die Gastgeber: Einen Eckball von rechts lenkte Rabiot unglücklich mit dem Rücken ins eigene Tor.

Nun verflachte das zunächst temporeich begonnene Spiel. Rennes ließ sich zurückfallen und Paris SG übernahm das Kommando. Allerdings, ohne sich aus der Überlegenheit heraus Torchancen zu erspielen. Das gelang erst gegen Ende der ersten Hälfte, als zunächst Cavani (42.) und di Maria (44.) verpassten. In der 45. Minute dann doch noch der Ausgleich: Nach einem Doppelpass von Draxler mit Meunier spielte der deutsche Nationalspieler den Ball nach hinten auf Cavani, der aber das Leder für den heranstürmenden di Maria durchließ. Aus 20 Metern traf der Argentinier mit einem Hammerschuss zum 1:1.

Meunier und Choupo-Moting sorgen für Pariser Sieg

Das Tuchel-Team kam mit viel Schwung wieder aus der Kabine und hatte mit Cavanis Pfostenkracher die nächste Chance (46.). Jetzt ging es Schlag auf Schlag und Paris drängte auf den Führungstreffer. Kurios wurde es in der 52. Minute: Einen harten Schuss von Neymar konnte Rennes-Keeper Koubek nur abklatschen. Cavani setzte zwar nach, der Ball wurde aber auf der Linie geklärt und auch der inzwischen vor dem Tor aufgetauchte Neymar konnte ihn nicht über die Linie bringen.

Die mittlerweile verdiente Führung gelang schließlich in der 61. Minute: Neymar spielte von links auf die andere Seite, wo Meunier viel Platz hatte und nicht mehr zu bremsen war. Routiniert schob er das Leder schließlich ins lange Eck zum 2:1 für die Gäste ein.

In der Folge bemühte sich Rennes wiederum, das Spiel zu übernehmen und zumindest um den Ausgleich. Jedoch vergebens: Vielmehr machte der Ex-Bundesligaspieler Choupo-Moting, nur fünf Minuten zuvor eingewechselt, mit seinem ersten Tor für Paris SG alles klar (83.): Neymar schickte Meunier und der legte zurück auf den eingewechselten Deutsch-Kameruner, der zum 3:1 vollendete. Bei diesem Ergebnis blieb es bis zum Ende und Thomas Tuchel durfte sich über den sechsten Sieg im sechsten Spiel freuen.

sam