Champions League 2017/18, Vorrunde, 3. Spieltag
20:55 - 8. Spielminute

Tor 1:0
Orban
Rechtsschuss
Leipzig

21:06 - 18. Spielminute

Tor 1:1
Aboubakar
Linksschuss
Vorbereitung Felipe
FC Porto

21:25 - 38. Spielminute

Tor 2:1
Forsberg
Rechtsschuss
Vorbereitung Sabitzer
Leipzig

21:28 - 40. Spielminute

Tor 3:1
Augustin
Rechtsschuss
Leipzig

21:31 - 44. Spielminute

Tor 3:2
Marcano
Rechtsschuss
Vorbereitung Herrera
FC Porto

21:51 - 46. Spielminute

Gelbe Karte
Brahimi
FC Porto

21:52 - 47. Spielminute

Gelbe Karte
Orban
Leipzig

21:59 - 54. Spielminute

Gelbe Karte
Sergio Oliveira
FC Porto

22:02 - 58. Spielminute

Spielerwechsel (FC Porto)
Oliver
für Sergio Oliveira
FC Porto

22:19 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Leipzig)
Werner
für Bruma
Leipzig

22:20 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (FC Porto)
Corona
für Brahimi
FC Porto

22:21 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Leipzig)
Poulsen
für Augustin
Leipzig

22:26 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (FC Porto)
Hernani
für Herrera
FC Porto

22:35 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel (Leipzig)
Bernardo
für Forsberg
Leipzig

RBL

POR

RB besiegt Porto mit 3:2

Jubel in Leipzig: Erster CL-Sieg ist eingetütet

Emil Forsberg

Historischer Jubel: Emil Forsberg und seine Leipziger jubeln über den ersten Sieg in der Champions-League-Geschichte. imago

RB-Coach Ralph Hasenhüttl wechselte nach dem 3:2 bei Borussia Dortmund dreifach: Ilsanker (Zehenbruch), Bernardo und Poulsen (beide Bank) wurden durch Klostermann, Orban und Forsberg ersetzt. Erneut nicht in der Startelf, sondern nur auf der Reservebank, war Angreifer Werner.

Portos Trainer Sergio Conceicao veränderte seine Startelf im Vergleich zum 3:0 in Monaco am zweiten Spieltag der Gruppenphase auf zwei Positionen: Torhüter Casillas und Layun nahmen auf der Bank Platz, für sie durften José Sa und Ricardo Pereira von Beginn an ran.

Der FC Porto, der mit einem dicht gestaffelten 4-4-2-System die Räume eng machte, war von Beginn an nur darauf aus, auf Fehler der Hausherren zu lauern und schnelle Gegenstöße zu fahren. Die spielfreudigen Leipziger, bei denen Keita und Kampl auf der Doppelsechs die Angriffe initiierten, suchten früh den Weg in die Spitze und näherten sich in Person von Forsberg dem Gehäuse von José Sa zunächst an (4.). Besser machte es Orban in der achten Minute, als er von einem Fehler des portugiesischen Schlussmannes profitierte und einen Abpraller nach einem Bruma-Schuss aus kurzer Distanz über die Linie drückte.

RB Leipzig gewohnt frech unterwegs

Im Gegensatz zu den ersten beiden Gruppenspielen, in denen man RB eine gewisse Nervosität angemerkt hatte, spielte die Hasenhüttl-Elf frech auf und hatte durch Augustin (12./14.) zwei gute Chancen auf den zweiten Treffer. Stattdessen glichen die Gäste mit dem ersten Torschuss aus: Nach einem langen Einwurf leiteten sowohl Macano als auch Felipe mit dem Kopf weiter. Nutznießer war letztlich Aboubakar, der per Drehschuss das 1:1 markierte (18.).

Gruppe G, 3. Spieltag

Doppelschlag lässt RB jubeln

Leipzig ließ sich durch diesen Rückschlag nicht irritieren und blieb weiter dominant. 70 Prozent Ballbesitz und auch das Torschussverhältnis von 14:3 in der ersten Hälfte sprachen eine deutliche Sprache. Sabitzer (20.), Keita (21.) und Augustin (31.) versuchten sich in Torabschlüssen, dem Bundesliga-Vertreter fehlte es zunächst jedoch an Kaltschnäuzigkeit vor dem Gehäuse, ehe Forsberg nach schönem Zusammenspiel mit Sabitzer (38.) und kurz darauf Augustin (40.) binnen zwei Minuten auf 3:1 stellten. Dass es mit diesem Ergebnis nicht in die Kabinen ging, war unzureichender Verteidigungsarbeit nach einem Eckball geschuldet: Herrera köpfte freistehend zu Marcano, der aus kurzer Distanz den Anschluss erzielte (44.).

Leipzig kontrolliert weiterhin

Im zweiten Durchgang sah sich der Bundesligist zwar einem leicht größerem Offensivdrang der Gäste ausgesetzt, hatte aber weiterhin alles unter Kontrolle. Dennoch blieben die Sachsen bis zur 62. Minute ohne klare Torchance. Diese hatte es allerdings in sich: Brumas Abschluss aus elf Metern ließ José Sa durchrutschen, aber Marcano grätschte den Ball noch von der Linie.

Willi Orban

Brachte RB früh in Front: Willi Orban (2.v.li.). imago

Es blieb spannend, der Vorsprung betrug weiterhin nur einen Treffer. Leipzig blieb seiner Philosophie treu und suchte das Heil in der Offensive. Allerdings verpasste es der Vize-Meister, frühzeitig den Deckel draufzumachen: Klostermann (70.), Augustin (74.) und der eingewechselte Werner (83.) blieben zu harmlos.

Zittern bis zum Ende

In den Schlussminuten hielt RB überwiegend Ball und Gegner vom eigenen Strafraum weg, musste nur kurz zittern, als Marega per Kopf abschloss (88.). Letztlich durfte der Bundesliga-Vertreter aber über den hochverdienten ersten Champions-League-Sieg der Vereinsgeschichte jubeln. Der FC Porto verlor hingegen erstmals in der Gruppenphase gegen ein deutsches Team.

Spieler des Spiels

Jean-Kevin Augustin Sturm

2
Spielnote

Eine Halbzeit lang eine von RB geprägte, fußballerisch gute und unterhaltsame Partie. Im zweiten Spielabschnitt mit ein paar Längen.

2,5
Tore und Karten

1:0 Orban (8', Rechtsschuss)

1:1 Aboubakar (18', Linksschuss, Felipe)

2:1 Forsberg (38', Rechtsschuss, Sabitzer)

3:1 Augustin (40', Rechtsschuss)

3:2 Marcano (44', Rechtsschuss, Herrera)

Leipzig

Gulacsi 3 - Klostermann 4, Orban 3,5 , Upamecano 3,5, Halstenberg 4 - Kampl 2,5, N. Keita 3, Bruma 3 , Forsberg 2,5 - Sabitzer 2, Augustin 2

FC Porto

José Sa 4,5 - Layun 5, Felipe 3,5, Marcano 4 , Alex Telles 4 - Danilo Pereira 5, Sergio Oliveira 4 , Marega 4, Brahimi 3,5 - Herrera 4 , Aboubakar 3

Schiedsrichter-Team

Paolo Tagliavento Italien

4
Spielinfo

Stadion

Red Bull Arena

Zuschauer

41.496

Am Samstag (15.30 Uhr) empfangen die Sachsen den VfB Stuttgart. Porto fordert am gleichen Tag (21.30 Uhr) den FC Pacos de Ferreira.

Bilder zur Partie RB Leipzig - FC Porto