19:11 - 36. Spielminute

Tor 1:0
Brandt
Rechtsschuss
Vorbereitung Mehmedi
Leverkusen

19:17 - 42. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Kurzweg
für Pedersen
Union

19:37 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Retsos
für S. Bender
Leverkusen

19:38 - 46. Spielminute

Tor 1:1
Daube
Linksschuss
Vorbereitung Hosiner
Union

19:51 - 59. Spielminute

Tor 2:1
Alario
Kopfball
Leverkusen

19:53 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Hartel
für Daube
Union

19:56 - 65. Spielminute

Gelbe Karte
Retsos
Leverkusen

20:00 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
L. Bender
für Bellarabi
Leverkusen

20:02 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Polter
für Hosiner
Union

20:12 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Havertz
für Alario
Leverkusen

20:20 - 87. Spielminute

Gelbe Karte
Gogia
Union

20:20 - 89. Spielminute

Tor 3:1
Wendell
Foulelfmeter,
Linksschuss
Vorbereitung Mehmedi
Leverkusen

20:24 - 90. + 2 Spielminute

Tor 4:1
Aranguiz
Rechtsschuss
Leverkusen

20:22 - 90. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Polter
Union

20:23 - 90. + 1 Spielminute

Gelb-Rote Karte
Fürstner
Union

LEV

FCU

Kreilach trifft nur den Querbalken

Bayers individuelle Klasse sorgt für den Unterschied

Lucas Alario bejubelt seinen ersten Treffer im DFB-Pokal

Erleichtert: Lucas Alario bejubelt seinen ersten Treffer im DFB-Pokal. imago

Leverkusens Trainer Heiko Herrlich rotierte im Vergleich zum 5:1-Auswärtssieg in Mönchengladbach kräftig durch und brachte sechs Neue: Henrichs, Aranguiz, Kohr, Bellarabi, Brandt und Mehmedi begannen anstelle von Retsos, Baumgartlinger, Lars Bender, Bailey, Havertz (allesamt Bank) und Volland (Sprunggelenksverletzung).

Union Berlins Trainer Jens Keller ging sogar noch weiter und gab fast seiner kompletten Startelf vom 3:1-Sieg gegen Fürth eine Ruhepause. Busk, Kurzweg, Prömel, Gogia, Hartel und Polter saßen auf der Bank, Leistner, Schönheim und Kroos standen gar nicht erst im Kader. Neu im Team waren Pokaltorwart Mesenhöler, Torrejon, Parensen, Pedersen, Daube, Fürstner, Skrzybski, Kreilach und Hosiner.

Leverkusen wurde schnell seiner Favoritenrolle gerecht und drängte die Gäste in deren Hälfte. Per variablem Positionsspiel der schnellen und flexiblen Offensiven wollte die Werkself zum Erfolg kommen, stoppte sich dabei aber gelegentlich selbst. Mehrmals wählten die Hausherren im letzten Drittel die falsche Option, entschieden sich statt des Abspiels für ein Dribbling. Ganz anders in der 9. Minute, als Mehmedi die erste Möglichkeit hatte, den Ball aus 15 Metern aber rechts vorbeischoss.

Brandt lässt Torrejon stehen

Mit zunehmender Dauer kamen die Einschläge vor Mesenhölers Tor näher. In der 22. Minute vergab Mehmedi eine Doppelchance, in der sich Unions Pokalkeeper auszeichnen konnte - wie auch drei Minuten später, als er Alarios Direktabnahme parierte. Die Köpenicker verbuchten lediglich Halbchancen, Skrzybski zielte zu ungenau (24.). Insgesamt war Bayer überlegen, haderte aber mit der Chancenverwertung. Erst Brandt ließ den Knoten platzen, als er nach feiner Einzelaktion zum 1:0 traf (36.). Mesenhöler war bei dem Tor chancenlos gewesen, verhinderte kurz darauf aber den nächsten Gegentreffer, als er gegen Bellarabi und Mehmedi zur Stelle war (40.). Auch Brandt scheiterte noch vor der Pause am Gästekeeper (45.).

DFB-Pokal, 2. Runde, Dienstag

Der zweite Durchgang startete rasant: Union überraschte die defensiv unsortierte Werkself, Daube schob nach Hosiners Ablage aus 13 Metern flach links ein (46.). Bayer brauchte Zeit, um sich zu schütteln und setzte zehn Minuten später den nächsten Nadelstich: Alario stellte die individuelle Klasse unter Beweis, indem er den Ball über Mesenhöler hinweg ins linke Kreuzeck köpfte (58.) - 2:1. Beinahe folgte die direkte Antwort der Köpenicker, Leno fuhr bei Trimmels Flachschuss aber den Fuß aus (60.).

Bayer kaltschnäuziger

Es entwickelte sich ein sehr unterhaltsames Duell: Beide Teams gingen auf den nächsten Treffer, beide verbuchten gute Torgelegenheiten. Henrichs prüfte Mesenhöler aus kurzer Distanz, auf der Gegenseite testete Kreilach per direktem Freistoß das Gebälk (66.). Union war auf Augenhöhe, wenn nicht sogar besser - und war dem erneuten Ausgleich zum Greifen nahe. Eine Co-Produktion der eingewechselten Hartel und Polter vereitelte Leno glänzend (77.). Bayer wankte, fiel aber nicht. Im Gegenteil: Nach einem schmeichelhaften Elfmeterpfiff (Trimmel an Mehmedi) besorgte Wendell die Entscheidung vom Punkt (89.). Mit der letzten Aktion stellte Aranguiz per direktem Freistoß sogar noch auf 4:1 (90.+2). Dann war Schluss.

Spieler des Spiels

Daniel Mesenhöler Tor

1
Spielnote

Spannende Pokalpartie mit zahlreichen Chancen. Stark umkämpft, aber nicht auf höchstem spielerischen Niveau.

2,5
Tore und Karten

1:0 Brandt (36', Rechtsschuss, Mehmedi)

1:1 Daube (46', Linksschuss, Hosiner)

2:1 Alario (59', Kopfball)

3:1 Wendell (89', Foulelfmeter, Linksschuss, Mehmedi)

4:1 Aranguiz (90' +2, direkter Freistoß, Rechtsschuss)

Leverkusen

Leno 2 - Henrichs 4,5, Tah 3, S. Bender 3 , Wendell 3,5 - Kohr 4, Aranguiz 2 , Bellarabi 4,5 , Mehmedi 3,5, Brandt 2 - Alario 2,5

Union

Mesenhöler 1 - Trimmel 4,5, Torrejon 3,5, Parensen 4, Pedersen 3,5 - Fürstner 3,5 , Skrzybski 3,5, Daube 3 , Kreilach 2,5, Hedlund 5 - Hosiner 4,5

Schiedsrichter-Team

Frank Willenborg Osnabrück

3,5
Spielinfo

Stadion

BayArena

Zuschauer

24.326

Leverkusen steht nach einem Sieg, der um zwei Tore zu hoch ausgefallen ist, im Achtelfinale des DFB-Pokals, für Union ist trotz einer guten Leistung in der 2. Runde Schluss. Bayer empfängt am Samstag (15.30 Uhr) den 1. FC Köln zum Rheinderby. Berlin tritt am Sonntag (13.30 Uhr) beim MSV Duisburg an. Das Pokal-Achtelfinale wird am 19. und 20. Dezember ausgetragen. Ausgelost werden die Partien am Sonntag (18 Uhr, LIVE! bei kicker.de).

Bilder zur Partie Bayer 04 Leverkusen - 1. FC Union Berlin