Serie A Spielbericht

Serie A 2017/18, 2. Spieltag
18:04 - 1. Spielminute

Tor 1:0
Pjanic
Eigentor
Genua

18:11 - 7. Spielminute

Gelbe Karte
Lichtsteiner
Juventus

18:11 - 7. Spielminute

Tor 2:0
Galabinov
Foulelfmeter,

Genua

18:16 - 13. Spielminute

Gelbe Karte
Gentiletti
Genua

18:17 - 14. Spielminute

Tor 2:1
Dybala

Juventus

18:20 - 17. Spielminute

Gelbe Karte
Biraschi
Genua

18:22 - 18. Spielminute

Gelbe Karte
Pjanic
Juventus

18:53 - 45. + 4 Spielminute

Tor 2:2
Dybala
Handelfmeter,

Juventus

18:52 - 45. + 3 Spielminute

Gelbe Karte
Lazovic
Genua

19:16 - 51. Spielminute

Spielerwechsel
Palladino
für Taarabt
Genua

19:23 - 58. Spielminute

Spielerwechsel
Matuidi
für Khedira
Juventus

19:26 - 62. Spielminute

Tor 2:3
Ju. Cuadrado

Juventus

19:29 - 64. Spielminute

Gelbe Karte
Ju. Cuadrado
Juventus

19:37 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Centurion
für Galabinov
Genua

19:39 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Barzagli
für Lichtsteiner
Juventus

19:43 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Lapadula
für Pandev
Genua

19:43 - 78. Spielminute

Gelbe Karte
Laxalt
Genua

19:46 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Bentancur
für Pjanic
Juventus

19:56 - 90. + 2 Spielminute

Tor 2:4
Dybala

Juventus

GEN

JUV

Serie A, 2. Spieltag: Bianconeri drehen den Spieß um

Dreierpack Dybala: Juve dreht Partie in Genua

Paulo Dybala

Matchwinner in Genua: Paulo Dybala erzielte drei Tore für Juventus. imago

Die wichtigste Nachricht nach 90 Minuten: Der Favorit aus Turin konnte sich am Ende mit einem verdienten 4:2 gegen Genua durchsetzen. Nach einem unerwarteten Start des CFC mit zwei Toren in den ersten sieben Minuten standen die Zeichen für drei Punkte nicht gut. Nach dem raschen Anschlusstreffer von Paulo Dybala in der 14. Minute biss Juve sich aber fest und drehte das Spiel noch zu eigenen Gunsten durch die Treffer von Dybala (45.+4), Juan Cuadrado (62.) und Dybala (90.+2).

Blitzstart von Genua

Der Schiedsrichter pfiff das Spiel an und im selben Moment schnappte sich Goran Pandev im Mittelfeld den Ball. Er schnellte über den rechten Flügel, setzte sich gegen den Alex Sandro durch und spielte den Ball flach in Richtung Andrey Galabinov. So weit kam der Ball jedoch nicht: Miralem Pjanic hielt unglücklich seinen Fuß in das Zuspiel und lenkte die Kugel ins eigene Gehäuse – so stand es 1:0 und das bereits nach 22 Sekunden. Juventus zeigte sich zuerst nicht beeindruckt und ergriff die Initiative. Pjanic trat seinen Freistoß aus 28 Metern Distanz in Richtung Gonzalo Higuain im Strafraum. Der Argentinier testete das erste Mal den Torhüter der Hausherren. Mattia Perin musste in das obere rechte Eck hechten, um den Schuss zu parieren. Darauf folgte der zweite Schlag – nach einer strittigen Szene wurde durch Videobeweis auf Strafstoß entschieden. Galabinov trat an und schlenzte den Ball zentral in den Kasten von Gianluigi Buffon – 2:0 nach sieben Minuten.

Juve zunächst unbeeindruckt

Nach dem 0:2-Rückstand fing Juve an ins Spiel zu finden und nahm Tempo nach vorne auf. In der 14. Minute gelang es den Bianconeri, den Anschlusstreffer zu erzielen. Higuain steckte überragend auf Pjanic im Strafraum durch, der das Auge für Dybala hatte. Der Argentinier schob den Ball gekonnt mit der Innenseite entgegen Perins Laufrichtung in die kurze Ecke – 2:1. Das Tempo nahm nach den intensiven Startminuten ab und das Spiel verflachte. Juve dominierte trotzdem. Genua versuchte aus Kontern Profit zu schlagen, die meist mit einer Flanke auf den 1,90-Meter-Hünen Galabinov enden sollten. Bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit wurde es nicht mehr gefährlich. Dann aber: In der Nachspielzeit kam Cuadrado mit Tempo über rechts und flankte rein. Der Ball tropfte von Davide Biraschis Hacke zu Mario Mandzukic, der sofort abzog. Darko Lazovic blockte – vermeintlich mit der Hand. Es gab Videobeweis und schließlich Elfmeter. Dybala trat an und verwandelte souverän in die obere rechte Ecke – der Ausgleich.

Genua knickt ein

In der zweiten Hälfte war das Spiel deutlich langsamer und das hauptsächliche Spielgeschehen fand im Zentrum statt. Juve wollte aber mehr als das Unentschieden. In der 62. Minute wurde Cuadrado im Strafraum von Mandzukic bedient. Der Kolumbianer schlug noch einen Haken und schweißte den Ball in die Maschen. Nachdem Juve einen 0:2-Rückstand gedreht hat, stellte sich die Alte Dame hinten rein. Die Devise hieß: Führung verteidigen. Allegri ließ die Gegner doppeln und pochte auf Konter. Ab dem Führungstreffer für die Alte Dame gab es jedoch auf beiden Seiten keine nennenswerten Chancen bis zur Nachspielzeit. Dybala wurde von Higuain stark eingesetzt, schlug einen Haken nach innen und zog mit dem 4:2 (90.+2) den Schlussstrich unter die Partie.

kon