3. Liga Analyse

3. Liga 2017/18, 36. Spieltag
15:03 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Schäffler
für Andrist
Wiesbaden

15:16 - 59. Spielminute

Tor 1:0
Schäffler
Rechtsschuss
Vorbereitung Kuhn
Wiesbaden

15:21 - 64. Spielminute

Gelbe Karte
Lorch
Wiesbaden

15:25 - 68. Spielminute

Tor 2:0
Schäffler
Rechtsschuss
Vorbereitung Dittgen
Wiesbaden

15:28 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
C. Göbel
für Gremsl
Zwickau

15:28 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
F. Eisele
für Lange
Zwickau

15:35 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
A. Öztürk
für Könnecke
Zwickau

15:38 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Funk
für Lorch
Wiesbaden

15:48 - 90. + 1 Spielminute

Tor 3:0
Martinovic
Rechtsschuss
Vorbereitung Diawusie
Wiesbaden

15:48 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel
Martinovic
für Schäffler
Wiesbaden

WIE

ZWI

Zwickau anfangs klar überlegen - Drei Jokertore

Schäfflers Doppelpack lässt SVWW wieder hoffen

Marius Kolke klärt per Faustabwehr

Lange Zeit stand der SVWW unter Druck: Keeper Marius Kolke klärt hier per Faustabwehr vor Ronny König. imago

Wiesbaden-Trainer Rüdiger Rehm brachte nach der 0:2-Auswärtspleite bei Hansa Rostock den lange verletzten Lorch für den gelbgesperrten Dams.

Zwickau-Interimstrainer Danny König setzte gegenüber der 2:4-Heimniederlage gegen den KSC auf Frick und Gremsl für Göbel und Eisele.

Zwickau begann wie die Feuerwehr und kam in den Anfangsminuten gleich zu mehreren gefährlichen Abschlüssen. Gremsl (2.) per Direktabnahme, König, der aus wenigen Metern frei vor Kolke scheiterte (3.), abermals König mit einem Drehschuss knapp am Tor vorbei (7.) und einem weiteren Kopfball übers Tor (9.) unterstrichen die Dominanz der forschen Sachsen.

3. Liga, 36. Spieltag

Auf der Gegenseite sorgte Andrist aus spitzem Winkel erstmals für Gefahr (15.), während der Schwung des FSV langsam nachließ. Erst in der 26. Minute hatte Barylla einen Treffer der Gäste auf dem Fuß, scheiterte aber an Kolke. Danach bekam der SVWW den Gegner besser in den Griff, aber selbst nicht zu zwingenden Chancen. Lorch setzte eine Mintzel-Ecke per Kopf deutlich drüber (41.).

Rehm brachte mit Wiederanpfiff Schäffler ins Spiel, agierte fortan mit zwei Spitzen - und der SVWW legte den Vorwärtsgang ein. Scheiterte Diawusie noch per Flachschuss an Brinkies (50.), hieß es neun Minuten später 1:0. Kuhn eroberte den Ball im Mittelfeld und ging rechts durch. Seine Hereingabe drückte Schäffler zur Führung in die Maschen. 1:0, statt 0:1 - denn kurz zuvor hatte Kolke noch einen König-Kopfballaufsetzer nach Gremsls starker Flanke aus der Gefahrenzone gekratzt (55.).

Wehen dominierte nach dem Tor das Spiel. Dittgen vergab freistehend (64.), Diawusie bekam nach einem Lange-Rempler einen möglichen Strafstoß nicht (67.), doch abermals Schäffler holte Versäumtes nach. Nach Doppelpass mit Dittgen schnürte der Ex-Löwe den Doppelpack und machte sein 22. Saisontor (68.)! Zwickau wechselte dreimal aus, bekam aber keinen Zugriff mehr. Im Gegenteil: Nachdem Schäffler unter dem Applaus der Fans in der 90. Minute Feierabend gemacht hatte, traf der für ihn gekommene Martinovic quasi mit seinem ersten Ballkontakt zum Endstand ins Netz. Es war das erste Drittliga-Tor für den Ex-Leipziger im ersten Drittliga-Spiel.

Am 37. Spieltag finden bekanntlich alle Partien zeitgleich am Samstag um 13.30 Uhr statt: Wiesbaden reist zum Aufsteiger SC Paderborn, Zwickau empfängt Fortuna Köln.