3. Liga Analyse

3. Liga 2017/18, 35. Spieltag
14:38 - 32. Spielminute

Gelbe Karte
Tom Müller
Halle

14:40 - 35. Spielminute

Tor 1:0
Akono
Linksschuss
Vorbereitung Grimaldi
Münster

14:44 - 39. Spielminute

Gelbe Karte
Gjasula
Halle

14:47 - 41. Spielminute

Tor 1:1
Zenga
Linksschuss
Vorbereitung Landgraf
Halle

15:10 - 48. Spielminute

Gelbe Karte
Zenga
Halle

15:16 - 54. Spielminute

Spielerwechsel
Rinderknecht
für Akono
Münster

15:24 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Al-Hazaimeh
für B. Schwarz
Münster

15:30 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
M. Röser
für Manu
Halle

15:28 - 73. Spielminute

Gelbe Karte
Kobylanski
Münster

15:36 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Stoll
für Kobylanski
Münster

15:37 - 75. Spielminute

Gelbe Karte
Grimaldi
Münster

15:39 - 77. Spielminute

Tor 1:2
Fetsch
Rechtsschuss
Vorbereitung M. Röser
Halle

15:47 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
D. Bohl
für Landgraf
Halle

15:49 - 87. Spielminute

Gelbe Karte
Lindenhahn
Halle

15:52 - 90. Spielminute

Spielerwechsel
Kleineheismann
für Lindenhahn
Halle

MÜN

HFC

Hochverdienter Auswärtssieg in Münster

Halle dreht das Spiel bei biederen Preußen

Mathias Fetsch

Der Siegtorschütze am Ball: Mathias Fetsch (l.). imago

Münsters Trainer Marco Antwerpen musste nach dem 4:2-Auswärtssieg bei Fortuna Köln auf den gelbgesperrten Menig verzichten und stellte dafür Akono auf - die einzige Veränderung.

HFC-Coach Rico Schmitt wechselte im Vergleich zur 1:3-Heimpleite gegen die Würzburger Kickers dreimal: Für Baumgärtel (Gelbsperre) rückte Landgraf in die Startelf, für den verletzten Schnitzler hütete Tom Müller das Tor und weil Lindenhahn zurückkehrte, musste Kleineheismann auf die Bank.

HFC spielt befreit auf - Münster ohne Zugriff

Halle hatte die jüngste Pleite gut verdaut und trat selbstbewusst auf im Preußenstadion. Der Ball lief gut bei den Gästen und auch das erste Ausrufezeichen ließ nicht lange auf sich warten: Lindenhahn zwang Schulze Niehues mit einem Freistoß zu einer starken Parade (6.). Es folgten weitere hochkarätige Chancen, doch Schweers rettete auf der Linie gegen Gjasula (10.) und Lindenhahn vergab eine Doppelchance (16.). Auch hinten zeigte der HFC eine ordentliche Leistung und ließ nichts anbrennen, wenn er denn mal wie in der neunten Spielminute bei einem Standard der Preußen gefordert war.

3. Liga, 35. Spieltag

Die Hausherren dagegen präsentierten sich bieder, wenngleich sie nach einer halben Stunde das Tempo anzogen. Der Führungstreffer kam dennoch aus dem Nichts: Nach starker Balleroberung im Mittelfeld schickte Grimaldi Akono auf die Reise, der Müller ganz frech tunnelte (35.). Es war das erste Tor im zweiten Drittliga-Spiel für den Deutsch-Kameruner.

Postwendend drängte der HFC auf den Ausgleich und belohnte sich auch noch vor dem Pausenpfiff für sein Engagement: Mit Tempo rollten die Hallenser an, Landgraf bediente in der Mitte Zenga, der mit seinem wuchtigen Schuss Schulze Niehues überwinden konnte (41.).

Fetsch trifft nach kuriosem Assist

Die erste Hälfte sprach ganz klar für Halle, dennoch ging es mit einem 1:1 in die Kabinen. Die Preußen waren eigentlich gezwungen, eine Schippe draufzulegen, taten dies aber nicht. Hochmotiviert dagegen die Schmitt-Elf: Gjasula schoss unbedrängt drüber (57.), Tobias Müller rauschte am Ball vorbei (62.), ehe Fetsch in der 77. Minute die hochverdiente Führung erzielte. Röser scheiterte zunächst aus spitzem Winkel an Schulze Niehues, konnte den Abpraller aber etwas glücklich zu Fetsch weiterleiten, der den Ball ins leere Tor grätschte.

Auf die Schlussoffensive der Münsteraner wartete man vergeblich. Ein Kopfball von Scherder an die Latte (81.) war die beste Möglichkeit im zweiten Durchgang, jedoch löste diese keinen Impuls aus. So gingen die Adlerträger unter Antwerpen zuhause erstmals als Verlierer vom Platz. "Uns ist es im gesamten Spiel nicht gelungen, Zugriff zu bekommen. Es hätte hier nach 20 Minuten auch gut 0:4 stehen können", sagte der Trainer auf der anschließenden Pressekonferenz und sprach von einer "absolut verdienten" Niederlage.

Halle, das Münster in der Tabelle überholt hat, empfängt am kommenden Samstag (14 Uhr) den frischgebackenen Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Magdeburg. Münster gastiert am Sonntag (14 Uhr) beim Chemnitzer FC.