3. Liga Analyse

3. Liga 2017/18, 32. Spieltag
14:33 - 31. Spielminute

Tor 1:0
Al-Hazaimeh
Eigentor, Linksschuss
Vorbereitung Muslija
Karlsruhe

15:19 - 62. Spielminute

Tor 2:0
Schleusener
Kopfball
Vorbereitung Wanitzek
Karlsruhe

15:19 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
P. Hoffmann
für Cueto
Münster

15:18 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Stoll
für Warschewski
Münster

15:22 - 65. Spielminute

Gelbe Karte
Menig
Münster

15:33 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Heinrich
für Al-Hazaimeh
Münster

15:34 - 78. Spielminute

Tor 3:0
Föhrenbach
Rechtsschuss
Karlsruhe

15:38 - 81. Spielminute

Gelbe Karte
Kittner
Münster

15:38 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
Pourié
für Schleusener
Karlsruhe

15:42 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
M. Lorenz
für Wanitzek
Karlsruhe

15:45 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Stroh-Engel
für A. Fink
Karlsruhe

KSC

MÜN

Münsters Gegenwehr reicht nicht aus

21 Spiele unbesiegt: Karlsruhe knackt eigenen Rekord

Matthias Bader (li., Karlsruher SC) im Kampf um den Ball

Wie hier Matthias Bader war der KSC häufig einen Schritt schneller als Münster. imago

Alois Schwartz auf Seiten der Hausherren veränderte seine Startelf nach dem 0:0 bei den Würzburger Kickers zweifach: Bader und Bülow liefen von Beginn an auf, Mehlem und Camoglu standen nicht im Kader.

Münsters Trainer Marco Antwerpen nahm nach dem 2:0-Heimsieg gegen Unterhaching drei Wechsel vor: Rizzi, Cueto und Warschewski begannen für Hoffmann (Bank), Grimaldi (5. Gelbe) und Rühle.

In der Anfangsphase brauchten beide Mannschaften etwas, um ins Spiel zu finden. Das Geschehen fand hauptsächlich im Mittelfeld statt, die Ausflüge in die Offensive gerieten hüben wie drüben zu harmlos. Und so blieb ein Flatterschuss aus der Distanz von Kobylanski zunächst der einzige Höhepunkt.

3. Liga, 32. Spieltag

Al-Hazaimeh agiert unglücklich

Das sollte sich in der 31. Minute ändern, als Al-Hazaimeh eine Bader-Flanke unglücklich klärte und den anschließenden Schuss von Muslija zum 1:0 für Karlsruhe ins eigene Tor lenkte. Mit der Führung wurde Karlsruhe stärker, übernahm das Kommando, schaffte es aber nicht, gefährlich vor dem Tor aufzutauchen. Da auf der Gegenseite Uphoff vor der Pause noch einen Kopfball von Al-Hazaimeh parierte (39.), blieb es zur Pause beim 1:0 für die Hausherren.

Nach dem Seitenwechsel näherte sich zunächst Münster dem Ausgleich an. Doch Braun bekam keinen Druck hinter seinen Kopfball (54.) und Kobylanski verpasste per Direktabnahme das Tor knapp (57.). Mitten in diese Bemühungen der Gäste legte Karlsruhe das 2:0 nach. Mit dem Hinterkopf netzte Schleusener nach einem Eckball ein (61.).

Mit dem zweiten Treffer der Hausherren erstarben die Offensivbemühungen der Münsteraner nahezu vollkommen. Stattdessen wollten die Gastgeber nachlegen: Zunächst geriet Schleuseners Flanke zu steil (70.), doch wenig später nutzte Föhrenbach nach einem Eckball Unsicherheiten in der Preußen-Defensive und schob den Ball zum 3:0 über die Linie (79.). Da in der Schlussphase Bader knapp zu hoch zielte, blieb es letztlich beim verdienten 3:0-Erfolg der Karlsruher, die damit weiter auf die Aufstiegsrelegation hoffen können.

Am kommenden Samstag (14 Uhr) kann der KSC im direkten Duell mit Magdeburg einen weiteren Schritt in Richtung Aufstieg gehen. Preußen Münster trifft gleichzeitig vor heimischer Kulisse auf den SV Wehen Wiesbaden.