3. Liga Analyse

3. Liga 2017/18, 31. Spieltag
15:31 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
Pourié
für A. Fink
Karlsruhe

15:35 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Bülow
für Marcel Mehlem
Karlsruhe

15:45 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
Mast
für Baumann
Würzburg

15:47 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Stroh-Engel
für Camoglu
Karlsruhe

15:48 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
F. Müller
für Kaufmann
Würzburg

WÜR

KSC

Offensivreihen geizen mit Torabschlüssen

Torloses Remis am Würzburger Dallenberg

Würzburg vs. Karlsruhe

Viel Kampf, wenig Glanz: Die Würzburger Kickers und der Karlsruher SC trennten sich torlos. imago

FWK-Coach Michael Schiele wechselte im Vergleich zur 2:3-Niederlage in Unterhaching dreifach: Ahlschwede, Kaufmann und Baumann durften für Schuppan, Göbel (beide Bank) und Königs (nicht im Kader) von Beginn an ran.

Karlsruhes Trainer Alois Schwartz sah nach dem 2:0-Heimsieg gegen den SV Meppen keinerlei Veranlassung, seine siegreiche Startelf umzubauen.

Beide Teams starteten nervös in die Partie, viele einfache Ballverluste und fehlender Zug zum Tor prägten das Geschehen. Bis auf einen harmlosen Kaufmann-Abschluss aus 16 Metern (7.) blieben beide Offensivreihen blass. Vielmehr neutralisierten sich die Mannschaften im Mittelfeld und ließen weiterhin Ballsicherheit und Angriffslust vermissen.

3. Liga, 31. Spieltag

Kurz blitzt Offensivgeist auf

Nach einer ereignislosen Anfangsphase tauchten dann aber sowohl Karlsruhe in Person von Pisot (20.) als auch Würzburgs Ahlschwede gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf (24.). Dieser kurz aufgeflammte Offensivgeist ebbte dann schnell wieder ab - beide Mannschaften hatten zwar das Tempo erhöht, begegneten sich weiterhin auf Augenhöhe, bissen sich aber an den jeweils gegnerischen Abwehrreihen die Zähne aus.

Torraumszenen? Fehlanzeige!

Nach dem Seitenwechsel geizten die Teams weiterhin mit Torraumszenen, bis auf einen Ademi-Schuss (52.) und einen Nikolaou-Kopfball, den Uphoff stark entschärfte (62.), war in den Strafräumen nicht viel los. Vielmehr legten sowohl Würzburg als auch Karlsruhe in puncto Zweikampfhärte um einiges zu und gestalteten die Partie in der Folge sehr ruppig. Dementsprechend viele Unterbrechungen hielten den Spielfluss in Grenzen.

In der Schlussphase avancierte Würzburg zum spielbestimmenden Team, Karlsruhe war einzig und alleine um die eigene Defensive bemüht. Obwohl die Gäste aus Baden in den letzten Minuten ermüdet wirkten, wussten die Kickers jedoch nicht, daraus Kapital zu schlagen. Letztlich blieb es beim torlosen Remis, das keinem der beiden Mannschaften so recht weiterhilft.

Für Würzburg geht es am Dienstag (19 Uhr) mit dem Auswärtsspiel bei Carl Zeiss Jena weiter. Der KSC ist erst am Karsamstag (14 Uhr) wieder im Einsatz, dann kommt Preußen Münster.