3. Liga Analyse

19:09 - 8. Spielminute

Gelbe Karte
Fehr
Großaspach

19:27 - 26. Spielminute

Spielerwechsel
Baku
für Fehr
Großaspach

20:03 - 47. Spielminute

Tor 1:0
Camoglu
Linksschuss
Vorbereitung Schleusener
Karlsruhe

20:19 - 63. Spielminute

Tor 2:0
Pisot
Rechtsschuss
Vorbereitung Marcel Mehlem
Karlsruhe

20:21 - 65. Spielminute

Spielerwechsel
Stroh-Engel
für A. Fink
Karlsruhe

20:27 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Pelivan
für J. Hoffmann
Großaspach

20:30 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Röttger
für Binakaj
Großaspach

20:31 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Thiede
für Camoglu
Karlsruhe

20:35 - 79. Spielminute

Tor 3:0
Föhrenbach
Kopfball
Vorbereitung Muslija
Karlsruhe

20:38 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Bülow
für Marcel Mehlem
Karlsruhe

20:43 - 86. Spielminute

Tor 3:1
Röttger
Rechtsschuss
Vorbereitung Pelivan
Großaspach

KSC

GAS

Karlsruhes Serie hält - SGS anfangs im Pech

Ansprüche untermauert: Camoglu bringt den KSC in die Spur

Karlsruhes Camoglu vs. Großaspachs Hoffmann

Karlsruhes Camoglu (li.), hier im Zweikampf mit Großaspachs Hoffmann, erzielte das 1:0. imago

KSC-Coach Alois Schwartz wechselte nach dem 1:1 bei den Sportfreunden Lotte eine Veränderung in seiner Startelf vor: Camoglu verdrängte Lorenz auf die Bank.

Großaspachs Trainer Sascha Hildmann tauschte nach dem 1:2 gegen Unterhaching fünfmal Personal aus: Thermann, Gutjahr, Röttger, Bösel und Gyau (beide 5. Gelbe Karte) wurden durch Schiek, Hoffmann, Fehr, Fountas und Binakaj ersetzt.

Fountas an die Latte

Nach einer ersten Chance für den KSC - Schleusener prüfte Broll aus der Distanz (2.) - setzten die Gäste zwei Ausrufezeichen: Nach Vorarbeit von Sané köpfte Fountas aus kurzer Distanz an die Latte (11.), wenig später schoss Fehr aus der Drehung Zentimeter über den Querbalken (16.). Karlsruhe blieb in der Folge aktiver und dominanter, Großaspach stand jedoch kompakt, ließ im letzten Drittel wenig zu und bremste die Angriffsbemühungen der Hausherren früh aus. Zudem schalteten die Schwaben über Sané mehrmals um und lauerten auf Kontersituationen, mehr als ein Schuss von Binakaj sprang dabei aber nicht heraus (39.).

Glück hatte die SGS, dass Fehr nach drei harten Einsteigen in der 19. Minute - da bereits mit Gelb verwarnt - nicht vom Platz flog. Sieben Minuten später wurde er durch Baku ersetzt.

Karlsruhe fiel im Laufe des ersten Durchgangs wenig ein, um das Großaspacher Bollwerk zu durchbrechen. Einzig der fleißige Schleusener kam bis zum Pausenpfiff mal in Schussposition, scheiterte jedoch an Broll (36.).

Camoglu braucht 120 Sekunden

3. Liga, 28. Spieltag

Nach der Pause dauerte es 120 Sekunden, ehe der KSC in Führung ging. Schleusener trieb den Ball durch den linken Halbraum und steckte dann auf Camoglu durch. Der schoss aus spitzem Winkel - und traf, weil Broll und Vitzthum nicht an die Kugel kamen (47.). Die kalte Dusche für SGS, die aber zehn Minuten später immerhin durch Fountas beinahe die richtige Antwort gegeben hätte. Der Stürmer zielte nach verunglücktem Schuss von Sané Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (57.).

Röttger erzielt den Ehrentreffer

Danach drängte der nun spielfreudigere KSC auf das zweite Tor, auch weil die Gäste mehr und mehr Räume offenbarten. Gehring klärte in letzter Sekunde vor Schleusener (61.), dann war es Pisot, der nach Eckball-Verlängerung durch Mehlem auf 2:0 stellte (63.). Eine weitere Ecke sorgte für das dritte Tor der Hausherren: Muslija schoss aus dem Rückraum, Föhrenbach lenkte den wenig platzierten Schuss per Kopf ins Netz (79.). Schleusener hätte fünf Minuten später nachlegen können, kam gegen Broll aber einen Schritt zu spät (84.). Stattdessen erzielte Großaspachs Röttger den Ehrentreffer (86.). Beim 3:1 aus Karlsruher Sicht blieb es bis zum Schluss.

Auf den KSC wartet am Sonntag (14 Uhr) das Auswärtsspiel bei Rot-Weiß Erfurt. Großaspach ringt tags zuvor zur gleichen Zeit mit Wehen Wiesbaden um Punkte.