3. Liga Analyse

3. Liga 2017/18, 26. Spieltag
14:43 - 41. Spielminute

Foulelfmeter
Hain
verschossen
Haching

14:44 - 42. Spielminute

Tor 1:0
J.-P. Müller
Rechtsschuss
Haching

14:46 - 44. Spielminute

Gelbe Karte
Hohnstedt
Lotte

14:47 - 45. Spielminute

Gelbe Karte
Heyer
Lotte

15:10 - 52. Spielminute

Tor 2:0
Hain
Rechtsschuss
Vorbereitung J.-P. Müller
Haching

15:12 - 54. Spielminute

Gelbe Karte
M. Bauer
Haching

15:15 - 57. Spielminute

Spielerwechsel
Hober
für Wendel
Lotte

15:15 - 57. Spielminute

Spielerwechsel
Rosinger
für Facklam
Lotte

15:17 - 59. Spielminute

Gelbe Karte
M. Schulze
Lotte

15:18 - 60. Spielminute

Tor 3:0
Greger
Linksschuss
Vorbereitung Hain
Haching

15:24 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Dej
für Lindner
Lotte

15:33 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Schimmer
für Hain
Haching

15:33 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
U. Taffertshofer
für J.-P. Müller
Haching

15:37 - 79. Spielminute

Gelbe Karte
Rodrigues Pires
Lotte

15:43 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Steinherr
für Bigalke
Haching

15:46 - 88. Spielminute

Gelb-Rote Karte
M. Rahn
Lotte

UHA

LOT

Sportfreunde handeln sich vier Sperren ein

Müller löst den Knoten: Haching schlägt Lotte deutlich

Jim-Patrick Müller

Jubel über die Weichenstellung: Jim-Patrick Müller feiert seinen Treffer zum 1:0 gegen Lotte. imago

Unterhachings Trainer Claus Schromm brachte gegenüber der 1:2-Niederlage in Chemnitz drei Neue: Bauer, Welzmüller und Kiomourtzoglou kamen für Nicu, Taffertshofer (beide Bank) und Winkler rein.

Lottes Trainer Andreas Golombek nahm in Unterhaching einen Torwartwechsel vor: Buchholz stand zwischen den Pfosten. Der bisherige Stammkeeper Fernandez reiste gar nicht mit in den Süden, Zummack saß auf der Bank. Gegenüber der 2:3-Niederlage gegen Osnabrück rückten noch drei weitere Akteure neu rein: Schulze, Hohnstedt und Facklam ersetzten den Gelb-gesperrten Langlitz sowie die erkrankten Putze und Oesterhelweg.

Doppelparade von Buchholz

Risiko war nicht angesagt bei der Partie im Sportpark. Beide Teams legten zunächst Wert auf Absicherung, vor den Toren zeigten sich die Akteure zunächst nur selten. So nahm die Partie erst kurz vor der Pause Fahrt auf - dann aber richtig.

In der 38. Minute zeigte Schiedsrichter Felix-Benjamin Schwermer auf den Punkt, nachdem Lottes Rahn den durchbrechenden Porath zu Fall gebracht hatte. Hain trat an scheiterte aber an SFL-Keeper Buchholz, der auch den Nachschuss parierte (39.). Bereits beim 0:2 in Osnabrück Anfang Dezember war Hain mit einem Strafstoß am Schlussmann gescheitert.

3. Liga, 26. Spieltag

Buchholz konnte sich in dieser Szene auszeichnen, stand aber kurz darauf wieder im Mittelpunkt: Diesmal konnte er die Kugel nicht festhalten, als er bei einer Bigalke-Hereingabe das Tor verließ. Straith klärte auch nicht richtig, Unterhachings Müller war zur Stelle und schob zur SpVgg-Führung ein (41.).

Kurz vor der Pause hatten sich die Hachinger so plötzlich einen Vorteil verschafft, kurz nach Wiederbeginn legten sie nach: Nach einem Ballgewinn von Greger erwischten die Oberbayern den Gegner unsortiert, Müller brachte den Ball von rechts flach vor das Tor, wo Hain sicher vollstreckte (51.).

Lottes Trainer Golombek versuchte direkt, dem Spiel der eigenen Mannschaft mit einem Doppelwechsel - Rosinger und Hober kamen für Kapitän Wendel und den Startelfdebütanten Facklam - einen Impuls zu geben. Die Wende gelang aber nicht. Im Gegenteil: Schon in der 59. Minute sorgte die SpVgg durch Greger für die Entscheidung, als dieser nach Ablage von Hain zum 3:0 traf.

Vier Sperren für Lotte

Unterhaching fuhr so in der zweiten Hälfte einen sicheren Sieg ein, hätte das Ergebnis sogar noch höher gestalten können. Weiter geht es für die Schommer-Elf am kommenden Samstag (14 Uhr) in Großaspach.

Für die Gäste aus Westfalen wurde es nicht nur aufgrund der klaren Niederlage und des Abrutschens auf Platz 17 ein bitterer Nachmittag. Mit Heyer, Schulze und Pires-Rodrigues werden drei Spieler am kommenden Freitag (19 Uhr) im Heimspiel gegen den Karlsruher SC aufgrund von Gelb-Sperren fehlen, Rahn handelte sich zudem in der Schlussphase noch eine Gelb-Rote Karte (88., nach Foul an Schimmer) ein.