3. Liga Analyse

3. Liga 2017/18, 14. Spieltag
14:22 - 17. Spielminute

Tor 1:0
Strohdiek
Eigentor, Kopfball
Vorbereitung Günther-Schmidt
Jena

14:27 - 22. Spielminute

Tor 2:0
Grösch
Rechtsschuss
Jena

14:24 - 24. Spielminute

Gelbe Karte
Sucsuz
Jena

14:38 - 33. Spielminute

Gelbe Karte
Cros
Jena

14:40 - 35. Spielminute

Spielerwechsel
Antwi-Adjei
für Collins
Paderborn

15:07 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Wolfram
für Bock
Jena

15:07 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Zolinski
für Stingl
Paderborn

15:24 - 63. Spielminute

Tor 2:1
Ritter
Rechtsschuss
Paderborn

15:25 - 64. Spielminute

Tor 3:1
Wolfram
Rechtsschuss
Vorbereitung Cros
Jena

15:34 - 73. Spielminute

Gelbe Karte
Zolinski
Paderborn

15:38 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Erlbeck
für S. Eismann
Jena

15:41 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Bertels
für Wassey
Paderborn

15:45 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Dietz
für Eckardt
Jena

15:46 - 85. Spielminute

Gelbe Karte
Ritter
Paderborn

15:50 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Fl. Brügmann
Jena

JEN

SCP

Kurioses Eigentor von Strohdiek

Jena überrumpelt Spitzenreiter Paderborn

Carl Zeiss Jena

Gemeinsam stark: Jena überzeugte gegen Tabellenführer Paderborn mit einer starken Mannschaftsleistung. imago

Jena-Coach Mark Zimmermann tauschte nach der 1:2-Niederlage gegen Zwickau zweimal aus, Sucsuz und Löhmannsröben ersetzten Starke und Erlbeck.

Paderborns Trainer Steffen Baumgart brachte nach dem 2:0-Sieg im DFB-Pokal über den VfL Bochum Wassey, Collins und Stingl für Srbeny, Zolinski und Antwi-Adjej.

Nach dem Erreichen der nächsten Pokalrunde reiste Spitzenreiter Paderborn mit breiter Brust nach Jena - doch der Tabellen-17. Carl Zeiss war in der Pflicht. Die Hausherren drehten von Beginn an auf und schienen den SCP zu überraschen, der Jena bei seinen Bemühungen unterstützte. Eine Flanke von Günther-Schmidt köpfte Strohdiek relativ unbedrängt ins eigene Tor (18.), auch das 2:0 durch Grösch nach einem Freistoß aus dem Halbfeld fiel auf Kopfball-"Vorlage" eines Gäste-Verteidigers (22.). Wie Paderborn die Chancenflut nach einer knappen halben Stunde überstand bleibt ein Rätsel - Eckardt (26.), Sucsuz (27.), Günther-Schmidt (28.) und Cros (31.) waren allesamt nicht in der Lage, für die Vorentscheidung zu sorgen. Für Paderborn verpasste lediglich Michel aus 14 Metern (37.).

Die direkte Antwort - Michel vergibt erneut

3. Liga, 14. Spieltag

Im zweiten Durchgang konnte der SCP zumindest teilweise zeigen, warum er an der Tabellenspitze thront. Die Gäste liefen an, kamen erstmals über den bereits im ersten Durchgang eingewechselten Antwi-Adjej aus spitzem Winkel zum Abschluss (51.). Die Hausherren ließen sich aber nicht den Schneid abkaufen und konnten über Gegenstöße weiter für Gefahr sorgen - Günther-Schmidt scheiterte gerade noch an Zingerle (62.).

Nur eine Minute später jubelten die Gäste: Cros legte unfreiwillig per Kopf für Ritter ab, der das Geschenk annahm und aus wenigen Metern vollstreckte. Doch dann rollte die ineinandergreifende Jenaer Offensive wieder über den Ligaprimus hinweg. Im direkten Gegenzug kombinierte sich Carl Zeiss nach einem Ballgewinn von Eismann sehenswert über die linke Seite durch, der eingewechselte Wolfram drückte eine Cros-Flanke am langen Pfosten über die Linie und stellte den alten Abstand wieder her (64.). Der erneute Gegentreffer warf Paderborn zurück, erst eine Viertelstunde später vergab abermals Michel eine gute Chance zum Anschlusstreffer (79.). Mit dem Schlusspfiff erzielte der durchgestartete Dietz sogar beinahe das 4:1.

Die Zimmermann-Elf überraschte den Favoriten und schlug in den entscheidenden Momenten zu, beinahe sogar noch öfter als drei Mal. Durch verdiente drei Punkte gelang Carl Zeiss ein kleiner Befreiungsschlag, der SCP bleibt nach vier Siegen in Serie trotz der Niederlage Tabellenführer. Jena gastiert am Samstag (14 Uhr) in Aalen, Paderborn empfängt zeitgleich Osnabrück.