3. Liga Analyse

3. Liga 2017/18, 11. Spieltag
14:30 - 28. Spielminute

Gelbe Karte
P. Göbel
Würzburg

15:03 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
E. Taffertshofer
für Ademi
Würzburg

15:05 - 48. Spielminute

Tor 0:1
Hain
Rechtsschuss
Vorbereitung Winkler
Haching

15:07 - 51. Spielminute

Gelbe Karte
E. Taffertshofer
Würzburg

15:19 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Bytyqi
für Jopek
Würzburg

15:26 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Greger
für Kiomourtzoglou
Haching

15:28 - 71. Spielminute

Tor 0:2
Hagn
Linksschuss
Vorbereitung Bigalke
Haching

15:30 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Königs
für Syhre
Würzburg

15:33 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Porath
für Hagn
Haching

15:39 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Schimmer
für Steinherr
Haching

WÜR

UHA

Haching bezwingt Würzburg mit 2:0

Ulrich gewinnt Taffertshofer-Duell gegen Bruder Emanuel

Ulrich Taffertshofer

Besiegte seinen Bruder Emanuel: Ulrich Taffertshofer. imago

Würzburgs Coach Stephan Schmidt brachte nach dem 1:1 in Osnabrück einen Neuen: Ademi startete für Taffertshofer (Bank), der das Bruder-Duell zunächst von der Seitenlinie verfolgen musste.

Auch Hachings Trainer Claus Schromm veränderte nach dem 4:0-Erfolg gegen Mitaufsteiger Meppen die Startelf an lediglich einer Stelle: Welzmüller ersetzte Greger (Bank).

Standards bleiben ungenutzt

Schiedsrichter Pascal Müller hatte gerade die Pfeife aus dem Mund genommen, als die Hachinger bereits ihre erste Riesenchance bekamen. Hagn forderte den Würzburger Keeper Hesl nach einem Freistoß von Bigalke bereits nach 40 Sekunden. Die Partie war zwar schnell, jedoch wirkten beide Mannschaften offensiv zu harmlos und unkreativ. Es wurde lediglich nach Standards richtig gefährlich und das hauptsächlich für die Hausherren. Ob Freistoß oder Ecke, immer war Bigalke der Vorbereiter der Aktionen. In der 12. Minute bekam der Sturmpartner von Top-Torschütze Hain erneut einen Freistoß. Die Hereingabe landete im Zentrum, doch Taffertshofer konnte nicht verwerten. Der letzte Akzent der ersten Hälfte ging erneut von Taffertshofer aus, der einen weiteren Standard von Bigalke per Kopf nahm (41.). In allen Duellen blieb bislang Würzburgs Torhüter Hesl der Sieger.

3. Liga, 11. Spieltag

Top-Torjäger schlägt zu

Im zweiten Abschnitt war Hesl aber geschlagen: In der 48. Minute konnte der 29-jährige Hain sein bereits neuntes Tor im elften Spiel erzielen. Die Flanke von Winkler wurde abgefälscht und landete am langen Pfosten. Dort duellierten sich Syhre und Hain, doch der Abwehrspieler der Kickers hatte das Nachsehen und sah in der Szene unglücklich aus. Der Hachinger Stürmer konnte im Liegen den Ball an Hesl vorbei über die Linie drücken (48.).

Bigalke serviert, Hagn schweißt ein

Nach dem ersten Treffer der Partie ging das Tempo etwas verloren. So gab es über lange Zeit keine nennenswerten Chancen. Bei der nächsten Aktion zappelte dann wieder das Netz der Hausherren. Erneut sah die Hintermannschaft der Würzburger unglücklich aus. Bigalke konnte einen hohen Ball ungestört im Sechzehner auf Hagn tropfen lassen, der den Ball präzise in die untere lange Ecke setzte (71.). Direkt nach dem Wiederanstoß liefen die Kickers Sturm auf den Hachinger Kasten. Eine Hereingabe landete vor dem leeren Kasten und Müller wollte einschieben, doch Steinherr arbeitete stark zurück und konnte den Gegentreffer verhindern. In der Schlussphase ereigneten sich keine Torchancen mehr und somit setzten sich überlegene Hachinger verdient mit 2:0 in Würzburg bei den Kickers durch. Somit konnte Ulrich Taffertshofer (Haching) den ersten Sieg über seinen Bruder Emanuel verzeichnen.

Am kommenden Dienstag geht es für beide Teams im bayerischen Landespokal weiter. Die Würzburger Kickers treten um 14 Uhr beim TSV Rosenheim an, Unterhaching gastiert um 18.30 Uhr beim 1. FC Schweinfurt. In der Liga rollt der Ball nach der Länderspielpause wieder am 14. Oktober (14 Uhr): Der FWK gastiert dann beim KSC und Haching erwartet Preußen Münster!