3. Liga Analyse

14:09 - 8. Spielminute

Tor 1:0
Blacha
Linksschuss
Vorbereitung Andrist
Wehen

14:26 - 26. Spielminute

Tor 2:0
Andrist
Rechtsschuss
Vorbereitung Mockenhaupt
Wehen

14:27 - 27. Spielminute

Tor 3:0
Andrist
Kopfball
Vorbereitung Kuhn
Wehen

14:31 - 30. Spielminute

Tor 4:0
P. Müller
Rechtsschuss
Wehen

15:03 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
J. Hoffmann
für L. Hoffmann
Großaspach

15:05 - 48. Spielminute

Tor 5:0
Schäffler
Rechtsschuss
Vorbereitung Kuhn
Wehen

15:07 - 50. Spielminute

Gelbe Karte
Kuhn
Wehen

15:19 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Sané
für Aschauer
Großaspach

15:19 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Diawusie
für P. Müller
Wehen

15:22 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Akoto
für Kuhn
Wehen

15:22 - 66. Spielminute

Gelbe Karte
Vitzthum
Großaspach

15:28 - 71. Spielminute

Gelbe Karte
Bösel
Großaspach

15:29 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Placheta
für Baku
Großaspach

15:31 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Funk
für Andrich
Wehen

15:31 - 74. Spielminute

Gelb-Rote Karte
Ö. Özdemir
Großaspach

16:07 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Funk
Wehen

WEH

GAS

Dreifachschlag in der ersten Halbzeit entscheidet die Partie früh

Andrist stellt die Weichen auf Kantersieg

Stephan Andrist

Aus spitzem Winkel zum 3:0 - Stephan Andrist (3.v.r.) entschied das Spiel mit einem Doppelschlag. imago

SVWW-Trainer Rüdiger Rehm brachte nach dem 1:0-Auswärtssieg bei den Sportfreunden Lotte Breitkreuz und Blacha für Diawusie und Mrowca.

Großaspachs Coach Sascha Hildmann nahm im Vergleich zum 1:0-Erfolg über den Karlsruher SC eine Änderung vor, Hoffmann ersetzte den gelbgesperrten Gehring.

Der Bann war schnell gebrochen. Nach einer kurzen Abtastphase setzte Robert Andrich die Gäste-Abwehr mit einem feinen Diagonalball auf den rechten Flügel außer Gefecht. Dort war Stephan Andrist völlig frei und bediente den zurückgekehrten David Blacha mustergültig, der Kapitän musste aus sieben Metern nur noch den Fuß hinhalten (8.). Während sich Großaspach einzig über Linksaußen Joseph-Claude Gyau entlasten konnte, steigerte sich der nach wie vor Viertplatzierte der 3. Liga mehr und mehr.

Drei Tore in vier Minuten

3. Liga, 10. Spieltag

Besser hätten die Hausherren die spielerische Überlegenheit nicht ausnutzen können, Mitte der einseitigen ersten Halbzeit setzte es drei Tore in vier Minuten. Zunächst wiederholte sich der Spielzug, der zum 1:0 führte: Diagonalball von Nothnagel, der freie Mockenhaupt spielt nach innen, Andrist kann problemlos einschieben (27.). Nur 56 Sekunden später profitierte Andrist abermals vom desolaten Stellungsspiel der Gäste und konnte nach Kuhn-Flanke unbedrängt aus spitzem Winkel einköpfen (28.). Es dauerte wieder nur drei Minuten, da zappelte der Ball schon wieder im Netz der SGS. Müller hatte über rechts alle Freiheiten und jagte den Ball aus acht Metern unter die Latte. Damit war die Luft erst einmal raus, Großaspach musste sich vom Dreifach-Schock erholen.

Schäffler macht alles klar

Die zweite Halbzeit knüpfte nahtlos an die erste an. Besonders über die rechte Seite wurden dem SVWW alle Freiheiten gewährt. Einen solchen Vorstoß konnten die Gäste nur zu einer Ecke klären, die zum endgültig entscheidenden 5:0 führte: Manuel Schäffler, bis dato kaum im Offensivspiel der Hausherren integriert, kam nach Kuhn-Eckstoß völlig frei an den Ball, den er mitten im Strafraum sogar noch kontrollieren und überlegt verwerten konnte (49.). Der fünfte Gegentreffer tötete alle guten Vorsätze der SGS für den zweiten Durchgang ab, weiterhin spielte fast nur Wehen Wiesbaden. Einen sechsten Heim-Treffer bekam die mäßig besuchte Brita-Arena dann nicht mehr zu sehen, auch wenn Müller nur denkbar knapp über das Kreuzeck zielte (56.) und Breitkreuz einen halben Schritt zu spät kam (90.). Großaspach musste nach zwei Siegen aus zwei Spielen zum Ende der Englischen Woche einen herben Rückschlag hinnehmen.

Am Samstag (14 Uhr) gastiert Wehen Wiesbaden bei Rot-Weiß Erfurt, gleichzeitig empfängt die SG Sonnenhof Großaspach Fortuna Köln.